
Spanische Flughäfen werden die biometrischen Kioske für Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und andere besonders schutzbedürftige Passagiere künftig aussetzen, nachdem es seit dem Start des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) am 10. April zu chaotischen Zuständen gekommen ist. Laut interner Anweisung des Flughafenbetreibers Aena vom 29. April müssen Grenzpolizeivorgesetzte die aktuellen Warteschlangendaten überwachen und bei Wartezeiten von mehr als 25 Minuten an den automatischen Gates berechtigte Reisende in eine manuelle Fast-Track-Spur umleiten. Die Regelung gilt an den Flughäfen Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat, Málaga-Costa del Sol sowie allen weiteren internationalen Drehkreuzen Spaniens.
Die Maßnahme folgt auf mehr als zwei Wochen mit bis zu dreistündigen Wartezeiten, in denen Millionen von Nicht-EU-Besuchern – vor allem britische Urlauber – erstmals Fingerabdrücke und Gesichtsscans registrieren mussten. Die Engpässe wecken Befürchtungen, dass die normalerweise lukrative Touristensaison von Mai bis September beeinträchtigt werden könnte. Deshalb haben Hotelverbände und Fluggesellschaften das Innenministerium um Entlastung gebeten.
Aenas Notfallplan sieht zudem vor, dass Bodenabfertigungsunternehmen Passagiere mit drohendem Anschlussvverlust priorisieren und die Nationalpolizei mobile Kioske zu Spitzenankunftszeiten einsetzt. Reiseveranstalter begrüßten die Änderung und raten Geschäftsreisenden, Papierbordkarten und Unterkunftsnachweise mitzuführen, um die manuelle Abfertigung zu beschleunigen.
Blickt man in die Zukunft, betonen Grenzbeamte, dass die Schwierigkeiten nur vorübergehend sind: Sobald das biometrische Profil eines Reisenden erfasst ist, sollten spätere Grenzübertritte nur noch Sekunden dauern. Angesichts der prognostizierten 18 Millionen Nicht-EU-Ankünfte bis September sollten Unternehmen, die Einsätze in Spanien organisieren, jedoch weiterhin großzügige Anschlusszeiten einplanen und ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass automatisierte Gates nicht immer die schnellste Option sind.
Die Maßnahme folgt auf mehr als zwei Wochen mit bis zu dreistündigen Wartezeiten, in denen Millionen von Nicht-EU-Besuchern – vor allem britische Urlauber – erstmals Fingerabdrücke und Gesichtsscans registrieren mussten. Die Engpässe wecken Befürchtungen, dass die normalerweise lukrative Touristensaison von Mai bis September beeinträchtigt werden könnte. Deshalb haben Hotelverbände und Fluggesellschaften das Innenministerium um Entlastung gebeten.
Aenas Notfallplan sieht zudem vor, dass Bodenabfertigungsunternehmen Passagiere mit drohendem Anschlussvverlust priorisieren und die Nationalpolizei mobile Kioske zu Spitzenankunftszeiten einsetzt. Reiseveranstalter begrüßten die Änderung und raten Geschäftsreisenden, Papierbordkarten und Unterkunftsnachweise mitzuführen, um die manuelle Abfertigung zu beschleunigen.
Blickt man in die Zukunft, betonen Grenzbeamte, dass die Schwierigkeiten nur vorübergehend sind: Sobald das biometrische Profil eines Reisenden erfasst ist, sollten spätere Grenzübertritte nur noch Sekunden dauern. Angesichts der prognostizierten 18 Millionen Nicht-EU-Ankünfte bis September sollten Unternehmen, die Einsätze in Spanien organisieren, jedoch weiterhin großzügige Anschlusszeiten einplanen und ihre Mitarbeiter darauf hinweisen, dass automatisierte Gates nicht immer die schnellste Option sind.
Quelle: The Olive Press
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