Schweiz verschärft Kontrolle der Schengen-Regel 90/180 Tage mit Einführung des EU-Einreise-/Ausreisesystems
Umfrage zeigt knappe Mehrheit für Initiative zur Bevölkerungsbegrenzung vor der Abstimmung am 14. Juni
Schweizer Nationalrat lehnt „Demokratie-Initiative“ zur Erleichterung der Einbürgerung ab
Neueste Nachrichten
EU genehmigt Reform der Arbeitslosenunterstützung für Grenzgänger – Schweizer Kostenrisiko steigt
Die EU-Mitgliedstaaten haben einer Regeländerung zugestimmt, wonach das Beschäftigungsland – und nicht der Wohnort – für die Zahlung von Arbeitslosengeld bei Grenzgängern zuständig ist. Sollte die Schweiz diesem Beispiel folgen, könnten die Kosten für die Arbeitslosenversicherung um mehrere hundert Millionen Franken steigen, was die Lohnkosten für die 410.000 ausländischen Pendler, die täglich in die Schweiz zur Arbeit fahren, erheblich belasten würde.
Datenbasierte Studie zeichnet 25 Jahre Freizügigkeit vor Einwanderungsabstimmung nach
Eine interaktive Grafik von Swissinfo, veröffentlicht am 30. April, fasst zwei Jahrzehnte Migrationsstatistiken in acht übersichtlichen Grafiken zusammen und zeigt das Ausmaß sowie die wirtschaftlichen Auswirkungen der Personenfreizügigkeit in der EU. Der Zeitpunkt – sechs Wochen vor einer Volksabstimmung über eine Bevölkerungsobergrenze – liefert Arbeitgebern und politischen Entscheidungsträgern belastbare Zahlen für eine Debatte, die oft von Emotionen geprägt ist.
Schweizer Nationalrat lehnt „Demokratie-Initiative“ für erleichterte Einbürgerung ab
Am 30. April lehnte das Unterhaus eine Volksinitiative ab, die Ausländern nach fünf Jahren Aufenthalt unter einheitlichen bundesweiten Kriterien die Schweizer Staatsbürgerschaft verleihen wollte. Mit dieser Entscheidung bleibt das heutige kantonal gesteuerte, mehrstufige Verfahren erhalten und zeigt nur begrenztes Interesse an einer Liberalisierung der Einbürgerungsregeln.
Präsident Parmelin vertritt die Schweiz beim Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft und führt Gespräche in Rom und im Vatikan
Präsident Guy Parmelin wird am 4. Mai am Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPC) in Armenien teilnehmen, bevor er am 5. und 6. Mai Rom und den Vatikan besucht, um Gespräche über Migration und Arbeitsfragen zwischen der Schweiz und der EU zu führen. Die Reise findet vor dem Hintergrund heikler Verhandlungen über Grenzgänger und die Personenfreizügigkeit statt.