„Nein zu 10 Millionen“-Referendum gewinnt an Fahrt: Neue Umfrage zeigt 52 % Zustimmung
Flugbewegungen am Flughafen Zürich übersteigen 2026 erstmals das Vorkrisenniveau
Brüssel gewährt Schengen-Staaten – darunter auch die Schweiz – mehr Spielraum bei der Aussetzung biometrischer Grenzkontrollen
Neueste Nachrichten
Arbeitsgruppe für EU-Visa trifft sich mit der Schweiz im gemischten Ausschussformat
Am 4. Mai diskutierte die Visa-Arbeitsgruppe der EU – an der die Schweiz als Schengen-assoziierter Partner teilnahm – einen neuen risikobasierten Rahmen zur Überwachung visafreier Länder sowie einen Entwurf für eine Liste „verifizierter Unternehmen“, die von beschleunigten Schengen-Geschäftsvisa profitieren sollen. Schweizer Behörden setzten sich für einen gleichberechtigten Zugang zu diesem System ein, das die Vergabe von Kurzzeitvisa für multinationale Unternehmen grundlegend verändern könnte.
Bundesamt für Straßen warnt vor Stau zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten, rät Reisenden, auf Autobahnen zu bleiben
ASTRA warnt vor starken Staus auf den Autobahnen an den Feiertagswochenenden Mitte Mai und Anfang Juni und appelliert an alle Fahrer – Einheimische wie Geschäftsreisende –, die Hauptverkehrsachsen zu nutzen und nicht durch Dörfer auszuweichen. Mobilitätsplaner sollten mit längeren Fahrzeiten zu und von Südschweiz und Norditalien rechnen.
SBB setzt zu Auffahrt und Pfingsten 58 zusätzliche Gotthard-Verbindungen ein
Die SBB setzen an den langen Wochenenden zu Auffahrt und Pfingsten 58 zusätzliche Züge mit 130.000 zusätzlichen Sitzplätzen durch den Gotthard-Basistunnel ein, um Reisende von der berüchtigt überlasteten Autobahn A2 abzulenken. Unternehmen sollten ihre Plätze frühzeitig reservieren, da weiterhin eine Fahrradplatzreservierung erforderlich ist.
Die Schweiz setzt die Kontingente für Arbeitserlaubnisse von Nicht-EU-Fachkräften im Jahr 2026 aus
Bern hat beschlossen, die Kontingente für B- und L-Arbeitserlaubnisse im Jahr 2026 für Nicht-EU/EFTA-Staatsangehörige unverändert bei 8.500 zu belassen. Dieser Schritt schafft Klarheit für Unternehmen, erhält jedoch gleichzeitig die strenge Begrenzung für Fachkräfte aus Drittstaaten – und das in einer Zeit des Fachkräftemangels und eines bevorstehenden Anti-Einwanderungs-Referendums. Global Mobility Manager müssen daher wichtige Einstellungen frühzeitig priorisieren und Ersatzpläne bereithalten, sobald die Kontingente ausgeschöpft sind.
Schengen-Staaten – einschließlich der Schweiz – könnten während der Stoßzeiten auf biometrische Kontrollen verzichten
Ab dem 2. Mai dürfen Schengen-Länder, darunter auch die Schweiz, bei erhöhtem Andrang die verpflichtende Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsdaten an den Außengrenzen vorübergehend aussetzen und stattdessen wieder manuell Pässe abstempeln. Mit dieser Maßnahme soll den stundenlangen Warteschlangen entgegengewirkt werden, die durch die Einführung des Ein- und Ausreisesystems im April entstanden sind. Schweizer Flughäfen erhalten so kurzfristig mehr Flexibilität, Unternehmen sollten jedoch weiterhin längere Umsteigezeiten einplanen, bis die neuen biometrischen Terminals installiert sind.
Schweizer Passagiere müssen sich auf längere Stromausfälle in Tel Aviv einstellen, da die Lufthansa Group die Aussetzung bis zum 30. Juni verlängert
Regionale Fluggesellschaften haben den begrenzten Flugbetrieb nach Tel Aviv wieder aufgenommen, doch SWISS und ihre Partner der Lufthansa Group haben die Aussetzung ihrer Flüge mindestens bis zum 30. Juni verlängert. Schweizer Unternehmen müssen ihre Reisenden über alternative Airlines umleiten oder Reisen verschieben und sollten mit höheren Tarifen sowie möglichen Versicherungslücken rechnen, bis eine Sicherheitsbewertung Mitte Mai Klarheit über die Lage bringt.
Indiens Außenminister auf Zwischenstopp in Zürich – Schweiz als diplomatischer Knotenpunkt im Fokus
Indiens Außenminister S. Jaishankar tankte am 2. Mai in Zürich, auf dem Weg in die Karibik, und schloss dabei kurzzeitig einen Flugsteig im Sicherheitsbereich. Dies unterstreicht die Bedeutung des Flughafens als diplomatischer Verkehrsknotenpunkt. Mobilitätsteams sollten unpublizierte VVIP-Zwischenstopps bei der Verbindungsplanung berücksichtigen, da solche Besuche vorübergehende Verzögerungen bei der Bodenabfertigung verursachen können.