
Eine Untersuchung der South China Morning Post vom 4. Mai zeigt, dass sogenannte „¥1-Touren“ – Pakete, die auf Festland-Plattformen wie Xianyu und Fliggy für nur einen Yuan beworben werden – in Hongkong weiterhin weit verbreitet sind, obwohl die Travel Industry Authority (TIA) Anfang des Jahres die Lizenzen einer lokalen Agentur und eines Reiseleiters widerrufen hat. Reporter, die an einer Ausflugsreise am Tag der Arbeit teilnahmen, wurden zu mehreren Einkaufsstopps geführt und unter Druck gesetzt, Zusatzkäufe zu tätigen. Dies offenbart, wie Veranstalter auf Provisionen angewiesen sind, um die extrem niedrigen Einstiegspreise auszugleichen.
Diese Praxis verstößt gegen die Paketreiseverordnung Hongkongs, die eine vollständige Offenlegung verpflichtender Ausgaben verlangt und aggressive Verkaufsmethoden verbietet. Die Durchsetzung ist jedoch schwierig, da viele Touren grenzüberschreitend verkauft werden und die Reiseleiter die Kunden erst nach der Einreise in Hongkong treffen. Die TIA hat angekündigt, die Stichprobenkontrollen an beliebten Sehenswürdigkeiten zu verstärken und während der Hauptsaison verdeckte Einkäufer einzusetzen.
Aus Sicht der Mobilität könnte das Fortbestehen von Lockangeboten Hongkongs Ruf als unkompliziertes Ziel für Firmenveranstaltungen und Incentives beschädigen. Reise-Risikoberater empfehlen Arbeitgebern, Festland-Delegierte über ihr Recht auf Ablehnung optionaler Käufe zu informieren und nur lizenzierte Hongkonger Anbieter mit transparenten Preisen zu nutzen. Gesetzgeber erwägen höhere Bußgelder und verpflichtende QR-Code-Hinweise auf allen Werbematerialien – ein Schritt, der laut Branchenverbänden für mehr Nachvollziehbarkeit sorgt und unseriöse Anbieter abschreckt.
Für den Moment wird multinationalen Unternehmen, die Mitarbeiter nach Hongkong entsenden, geraten, eine Klausel für geprüfte Anbieter in ihre Reiserichtlinien aufzunehmen und die Spesenabrechnungen der Mitarbeiter auf nicht deklarierte „Einkaufsstopps“ zu überwachen.
Diese Praxis verstößt gegen die Paketreiseverordnung Hongkongs, die eine vollständige Offenlegung verpflichtender Ausgaben verlangt und aggressive Verkaufsmethoden verbietet. Die Durchsetzung ist jedoch schwierig, da viele Touren grenzüberschreitend verkauft werden und die Reiseleiter die Kunden erst nach der Einreise in Hongkong treffen. Die TIA hat angekündigt, die Stichprobenkontrollen an beliebten Sehenswürdigkeiten zu verstärken und während der Hauptsaison verdeckte Einkäufer einzusetzen.
Aus Sicht der Mobilität könnte das Fortbestehen von Lockangeboten Hongkongs Ruf als unkompliziertes Ziel für Firmenveranstaltungen und Incentives beschädigen. Reise-Risikoberater empfehlen Arbeitgebern, Festland-Delegierte über ihr Recht auf Ablehnung optionaler Käufe zu informieren und nur lizenzierte Hongkonger Anbieter mit transparenten Preisen zu nutzen. Gesetzgeber erwägen höhere Bußgelder und verpflichtende QR-Code-Hinweise auf allen Werbematerialien – ein Schritt, der laut Branchenverbänden für mehr Nachvollziehbarkeit sorgt und unseriöse Anbieter abschreckt.
Für den Moment wird multinationalen Unternehmen, die Mitarbeiter nach Hongkong entsenden, geraten, eine Klausel für geprüfte Anbieter in ihre Reiserichtlinien aufzunehmen und die Spesenabrechnungen der Mitarbeiter auf nicht deklarierte „Einkaufsstopps“ zu überwachen.
Quelle: South China Morning Post
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Hong Kong.Mehr von Hong Kong
Alle anzeigen
Goldene-Woche-Boom: Hongkong verzeichnet in den ersten drei Tagen 855.000 Ankünfte, Ausgabeverhalten ändert sich jedoch
Hongkong verhaftet Festlandbesucher bei gemeinsamer Razzia wegen illegaler Reiseleiter-Tätigkeit