
In einem lang erwarteten Schritt, der die letzte pandemiebedingte Einreisebeschränkung effektiv beendet, hat die indische Regierung am 18. Mai alle Kategorien von Touristenvisa wieder eingeführt, die seit März 2020 ausgesetzt waren. Eine offizielle Mitteilung – veröffentlicht auf der Botschaft Indiens in Bern und gleichzeitig an Missionen weltweit verteilt – aktiviert sowohl bestehende Langzeit-Papiervisa als auch neue Ein-, 12- und 60-monatige e-Touristenvisa. Inhaber noch gültiger mehrfach einreisender Papier-Touristenvisa können wieder ohne Neuantrag nach Indien einreisen, während berechtigte Staatsangehörige neue elektronische Anträge über das indische e-Visa-Portal stellen können.
Die Wiederaufnahme ist ein wichtiger Impuls für den Incoming-Tourismus. Vor COVID-19 wurden jährlich rund 2,5 Millionen Touristenvisa ausgestellt; bis 2025 lag die Zahl noch unter einer Million, da die alten Papiervisa unbrauchbar blieben und e-Touristenvisa auf einmonatige Einzeleinreisen begrenzt waren. Hotelketten wie IHCL (Taj), Marriott und Oyo berichteten dem Branchenverband FHRAI, dass Langstrecken-Freizeitgruppen aus Europa und Nordamerika ihre Winter-Sonnenbuchungen aufschoben, bis mehrjährige Mehrfacheinreise-Visa zurückkehrten. Auch Fluggesellschaften erwarten längere Buchungsvorlaufzeiten, da Wiederholungsreisende – etwa spirituelle Touristen, Ayurveda-Patienten und VFR-Verkehr (Besuch von Freunden und Verwandten) – nicht mehr für jede Reise neu beantragen müssen.
Aus Compliance-Sicht ändert sich nichts: Biometrische Erfassung bei Ankunft, die elektronische Ankunftskarte und Strafen bei Überziehung des Aufenthalts bleiben bestehen. Reisebüros warnen jedoch, dass die hohe Nachfrage in den ersten Wochen das e-Visa-Portal überlasten könnte; sie empfehlen, Anträge mindestens drei Wochen im Voraus zu stellen, bis sich die Bearbeitungszeiten stabilisieren. Missionen raten zudem Inhabern von Jahrzehnte alten Papiervisa, zu prüfen, ob Passnummer und persönliche Daten noch übereinstimmen; bei Abweichungen ist ein Neuantrag erforderlich.
Das Tourismusministerium plant eine weltweite Marketingkampagne unter dem Motto „Indien – Wieder offen, immer offen“, mit Fokus auf Kulturerbe-Routen, Wildtiere und spirituelle Rückzugsorte. Branchenbeobachter sehen den Zeitpunkt als strategisch günstig: Die Fertigstellung des neuen International Air Connectivity Scheme und die Erneuerung der Air India-Flotte sollen 2027/28 eine Rekordkapazität an Sitzplätzen ermöglichen, was Indien realistische Chancen gibt, einen größeren Anteil der postpandemischen Langstrecken-Nachfrage zu gewinnen.
Für Firmenmobilitätsteams bedeutet das vor allem mehr Einfachheit. Führungskräfte, die Geschäftsreisen mit längeren Zwischenstopps kombinieren, können nun ein einziges fünfjähriges e-Touristenvisum nutzen, sofern keine bezahlte Tätigkeit ausgeübt wird. Unternehmen müssen jedoch weiterhin sicherstellen, dass Mitarbeiter mit Touristenstatus keine Verträge unterschreiben oder Einkünfte aus Indien beziehen – Verstöße können weiterhin zu Sperrungen und Geldstrafen führen.
Die Wiederaufnahme ist ein wichtiger Impuls für den Incoming-Tourismus. Vor COVID-19 wurden jährlich rund 2,5 Millionen Touristenvisa ausgestellt; bis 2025 lag die Zahl noch unter einer Million, da die alten Papiervisa unbrauchbar blieben und e-Touristenvisa auf einmonatige Einzeleinreisen begrenzt waren. Hotelketten wie IHCL (Taj), Marriott und Oyo berichteten dem Branchenverband FHRAI, dass Langstrecken-Freizeitgruppen aus Europa und Nordamerika ihre Winter-Sonnenbuchungen aufschoben, bis mehrjährige Mehrfacheinreise-Visa zurückkehrten. Auch Fluggesellschaften erwarten längere Buchungsvorlaufzeiten, da Wiederholungsreisende – etwa spirituelle Touristen, Ayurveda-Patienten und VFR-Verkehr (Besuch von Freunden und Verwandten) – nicht mehr für jede Reise neu beantragen müssen.
Aus Compliance-Sicht ändert sich nichts: Biometrische Erfassung bei Ankunft, die elektronische Ankunftskarte und Strafen bei Überziehung des Aufenthalts bleiben bestehen. Reisebüros warnen jedoch, dass die hohe Nachfrage in den ersten Wochen das e-Visa-Portal überlasten könnte; sie empfehlen, Anträge mindestens drei Wochen im Voraus zu stellen, bis sich die Bearbeitungszeiten stabilisieren. Missionen raten zudem Inhabern von Jahrzehnte alten Papiervisa, zu prüfen, ob Passnummer und persönliche Daten noch übereinstimmen; bei Abweichungen ist ein Neuantrag erforderlich.
Das Tourismusministerium plant eine weltweite Marketingkampagne unter dem Motto „Indien – Wieder offen, immer offen“, mit Fokus auf Kulturerbe-Routen, Wildtiere und spirituelle Rückzugsorte. Branchenbeobachter sehen den Zeitpunkt als strategisch günstig: Die Fertigstellung des neuen International Air Connectivity Scheme und die Erneuerung der Air India-Flotte sollen 2027/28 eine Rekordkapazität an Sitzplätzen ermöglichen, was Indien realistische Chancen gibt, einen größeren Anteil der postpandemischen Langstrecken-Nachfrage zu gewinnen.
Für Firmenmobilitätsteams bedeutet das vor allem mehr Einfachheit. Führungskräfte, die Geschäftsreisen mit längeren Zwischenstopps kombinieren, können nun ein einziges fünfjähriges e-Touristenvisum nutzen, sofern keine bezahlte Tätigkeit ausgeübt wird. Unternehmen müssen jedoch weiterhin sicherstellen, dass Mitarbeiter mit Touristenstatus keine Verträge unterschreiben oder Einkünfte aus Indien beziehen – Verstöße können weiterhin zu Sperrungen und Geldstrafen führen.
Wie VisaHQ helfen kann
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