
Neue Eurostat-Daten vom 19. Mai zeigen, dass Frankreich im Jahr 2025 mehr als 200 britischen Staatsbürgern die Einreise verweigerte – mehr als jedem anderen EU-Mitgliedstaat. Hauptgründe waren Verstöße gegen die Schengen-Aufenthaltsregel von 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen sowie fehlende Unterlagen. Die Statistik löste in den britischen Medien eine Welle von Berichten aus und verdeutlicht, wie der Brexit die Mobilitätsmuster an den französischen Grenzen verändert hat.
Obwohl die absoluten Zahlen im Vergleich zu Zurückweisungen an Landgrenzen bei Ukrainern, Albanern oder Kolumbianern gering sind, ist die Zahl bemerkenswert, da britische Besucher visafreien Kurzaufenthalt genießen und oft von lockeren Kontrollen ausgehen. Französische Grenzbeamte, die nun auf die biometrische EES-Datenbank zugreifen können, erkennen sofort frühere Überziehungen und können eine Einreiseverweigerung aussprechen, die für den gesamten Schengen-Raum gilt. Die Sanktionen reichen von sofortigen Geldstrafen bis zu mehrjährigen Wiedereinreiseverboten.
Vertreter der Reisebranche in Paris betonen, dass vor allem Zweitwohnungsbesitzer und Fernarbeiter, die zwischen Großbritannien und Frankreich pendeln, besonders betroffen sind. „Viele unterschätzen Wochenenden und Kurztrips – das System nicht“, warnt Guillaume Harel, Präsident des französischen Geschäftsreisendenverbands (AFTM). Auch Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Großbritannien zu Schulungen in französische Tochtergesellschaften entsenden, müssen ihre Aufzeichnungen strenger führen; eine ungeplante Verlängerung kann Compliance-Probleme verursachen und zukünftige Einsätze erschweren.
Grenzexperten gehen davon aus, dass die Zahl der Zurückweisungen mit dem Start von ETIAS Ende 2026 erneut steigen wird, da Antragsdaten mit EES-Überziehungsdaten abgeglichen werden. Bis dahin empfehlen Konsularbeamte Vielreisenden, Smartphone-Apps zu nutzen, die die Schengen-Tage erfassen, und Nachweise über Unterkunft, Rückflugtickets und Reiseversicherung mitzuführen.
Das französische Innenministerium erkennt den Anstieg zwar an, betont jedoch, dass Entscheidungen „fallbezogen und verhältnismäßig“ getroffen werden. Eine spezielle Fast-Track-Spur für britische Zweitwohnungsbesitzer ist nicht geplant, da die Gleichbehandlung aller Drittstaatsangehörigen eine rechtliche Vorgabe der EU ist.
Obwohl die absoluten Zahlen im Vergleich zu Zurückweisungen an Landgrenzen bei Ukrainern, Albanern oder Kolumbianern gering sind, ist die Zahl bemerkenswert, da britische Besucher visafreien Kurzaufenthalt genießen und oft von lockeren Kontrollen ausgehen. Französische Grenzbeamte, die nun auf die biometrische EES-Datenbank zugreifen können, erkennen sofort frühere Überziehungen und können eine Einreiseverweigerung aussprechen, die für den gesamten Schengen-Raum gilt. Die Sanktionen reichen von sofortigen Geldstrafen bis zu mehrjährigen Wiedereinreiseverboten.
Vertreter der Reisebranche in Paris betonen, dass vor allem Zweitwohnungsbesitzer und Fernarbeiter, die zwischen Großbritannien und Frankreich pendeln, besonders betroffen sind. „Viele unterschätzen Wochenenden und Kurztrips – das System nicht“, warnt Guillaume Harel, Präsident des französischen Geschäftsreisendenverbands (AFTM). Auch Arbeitgeber, die Mitarbeiter aus Großbritannien zu Schulungen in französische Tochtergesellschaften entsenden, müssen ihre Aufzeichnungen strenger führen; eine ungeplante Verlängerung kann Compliance-Probleme verursachen und zukünftige Einsätze erschweren.
Grenzexperten gehen davon aus, dass die Zahl der Zurückweisungen mit dem Start von ETIAS Ende 2026 erneut steigen wird, da Antragsdaten mit EES-Überziehungsdaten abgeglichen werden. Bis dahin empfehlen Konsularbeamte Vielreisenden, Smartphone-Apps zu nutzen, die die Schengen-Tage erfassen, und Nachweise über Unterkunft, Rückflugtickets und Reiseversicherung mitzuführen.
Das französische Innenministerium erkennt den Anstieg zwar an, betont jedoch, dass Entscheidungen „fallbezogen und verhältnismäßig“ getroffen werden. Eine spezielle Fast-Track-Spur für britische Zweitwohnungsbesitzer ist nicht geplant, da die Gleichbehandlung aller Drittstaatsangehörigen eine rechtliche Vorgabe der EU ist.
Quelle: The Local France
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Frankreich.Mehr von Frankreich
Alle anzeigen
EU-Ein- und Ausreisesystem voll einsatzbereit: Über 66 Millionen Grenzübertritte erfasst, 32.000 Reisende abgewiesen
Brüssel begrüßt neues Ein- und Ausreisesystem von Schengen nach Stopp von 32.000 unzulässigen Reisenden