
Die Low-Cost-Langstreckenfluggesellschaft French Bee hat am Montagabend den regulären Flugbetrieb wieder aufgenommen, nachdem die Piloten-Gewerkschaft SNPL French Bee ihre erneuerbare Streikankündigung zum 18. Mai um 23:59 Uhr auslaufen ließ. Der Streik, der am 13. Mai begann, fiel in die letzte Woche der französischen Feiertage zu Christi Himmelfahrt und führte dazu, dass mindestens 18 Flüge zwischen Paris-Orly und Réunion, Tahiti, San Francisco sowie New York gestrichen oder stark verspätet wurden. Branchenzahlen von AirHelp zeigen, dass die Pünktlichkeitsrate von French Bee während des Streiks auf nur 4 % sank.
Im Zentrum des Konflikts stehen Gehälter, die laut Gewerkschaft trotz anhaltender Inflation seit zwei Jahren faktisch eingefroren sind. In einer Pressemitteilung vom 12. Mai kritisierte die SNPL die „nullprozentige strukturelle Gehaltserhöhung“ seitens des Managements und warnte, dass weitere Streiks möglich seien, falls die Verhandlungen bis Monatsende nicht wieder aufgenommen werden.
Die unmittelbaren Auswirkungen auf die Mobilität gingen weit über die Passagiere von French Bee hinaus. Der Flughafen Orly musste Parkpositionen für Partner-Airline Air Caraïbes neu organisieren und kurzfristig Ersatz für ausgefallene Großraumflugzeuge bereitstellen. Gleichzeitig berichteten Reiseveranstalter in Französisch-Polynesien von über 1.000 gestrandeten Reisenden in Papeete, nachdem Abflüge gestrichen wurden.
Geschäftsreisende sollten in den kommenden Tagen mit weiteren Verzögerungen rechnen, da Flugzeuge, Crews und Slot-Zuteilungen neu verteilt werden. Die Reise-Risikoberatung Drum Cussac empfiehlt multinationalen Kunden, Notfall-Hotelkapazitäten in der Nähe von Orly vorzuhalten und die Hinweise der französischen Luftfahrtbehörde genau zu verfolgen: Nach dem neuen Gesetz zur Begrenzung der Dauer von Streiks im Flugverkehr könnten die Piloten-Gewerkschaften ihre Arbeitskampfmaßnahmen verschärfen, um Druck zu behalten.
Der Vorfall entfacht zudem die Debatte über die Belastbarkeit der französischen Langstreckenverbindungen vor der touristischen Hochsaison in Paris 2026 neu. Da French Bee zunehmend preisbewusste VFR- (Besuch von Freunden und Familie) und Studentengruppen befördert, könnte ein längerer Arbeitskampf weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem der Einreisemobilität nach Frankreich haben.
Im Zentrum des Konflikts stehen Gehälter, die laut Gewerkschaft trotz anhaltender Inflation seit zwei Jahren faktisch eingefroren sind. In einer Pressemitteilung vom 12. Mai kritisierte die SNPL die „nullprozentige strukturelle Gehaltserhöhung“ seitens des Managements und warnte, dass weitere Streiks möglich seien, falls die Verhandlungen bis Monatsende nicht wieder aufgenommen werden.
Die unmittelbaren Auswirkungen auf die Mobilität gingen weit über die Passagiere von French Bee hinaus. Der Flughafen Orly musste Parkpositionen für Partner-Airline Air Caraïbes neu organisieren und kurzfristig Ersatz für ausgefallene Großraumflugzeuge bereitstellen. Gleichzeitig berichteten Reiseveranstalter in Französisch-Polynesien von über 1.000 gestrandeten Reisenden in Papeete, nachdem Abflüge gestrichen wurden.
Geschäftsreisende sollten in den kommenden Tagen mit weiteren Verzögerungen rechnen, da Flugzeuge, Crews und Slot-Zuteilungen neu verteilt werden. Die Reise-Risikoberatung Drum Cussac empfiehlt multinationalen Kunden, Notfall-Hotelkapazitäten in der Nähe von Orly vorzuhalten und die Hinweise der französischen Luftfahrtbehörde genau zu verfolgen: Nach dem neuen Gesetz zur Begrenzung der Dauer von Streiks im Flugverkehr könnten die Piloten-Gewerkschaften ihre Arbeitskampfmaßnahmen verschärfen, um Druck zu behalten.
Der Vorfall entfacht zudem die Debatte über die Belastbarkeit der französischen Langstreckenverbindungen vor der touristischen Hochsaison in Paris 2026 neu. Da French Bee zunehmend preisbewusste VFR- (Besuch von Freunden und Familie) und Studentengruppen befördert, könnte ein längerer Arbeitskampf weitreichende Folgen für das gesamte Ökosystem der Einreisemobilität nach Frankreich haben.
Quelle: StrikeTracker / SNPL
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