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EU-finanziertes Webinar „Partnerschaft der Städte“ stellt neue Fördermittel für Mobilitätsprojekte in tschechischen Gemeinden vor

Mai 28, 2026
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EU-finanziertes Webinar „Partnerschaft der Städte“ stellt neue Fördermittel für Mobilitätsprojekte in tschechischen Gemeinden vor
Der Nationale Kontaktpunkt für das EU-Programm „Bürger, Gleichstellung, Rechte und Werte“ (CERV) informierte am 27. Mai 2026 tschechische Gemeinden über die neue Ausschreibung „Partnerschaft der Städte“, die ausdrücklich kurzfristige Austausche von Bürgern, kommunalen Mitarbeitenden und lokalen Unternehmen innerhalb der Union finanziert. Das 90-minütige Webinar, das online über MS Teams stattfand, führte die Verantwortlichen durch die Fördervoraussetzungen, Budgetobergrenzen und Berichtspflichten für Projekte, die Freizügigkeit, bürgerschaftliches Engagement und interkulturellen Dialog fördern. Im Rahmen der Ausschreibung 2026 können Städte bis zu 200.000 Euro für Städtepartnerschaftsbesuche, Hospitationsprogramme und thematische Konferenzen erhalten – vorausgesetzt, mindestens zwei EU-Länder sind beteiligt und 60 Prozent der Teilnehmenden profitieren erstmals von Mobilitätsmaßnahmen. Das tschechische Ministerium für Regionalentwicklung rief die Grenzregionen dazu auf, die Fördermittel mit bestehenden Interreg-Programmen zu verknüpfen, damit die Austausche in greifbare wirtschaftliche Partnerschaften münden und nicht nur einmalige Veranstaltungen bleiben. Die Referenten betonten die praktische Unterstützung der Mobilität: Fördermittel können Gruppenreisen, Visagebühren für Nicht-EU-Gäste, Barrierefreiheit für Teilnehmende mit Behinderungen sowie Dolmetschleistungen in die tschechische Gebärdensprache abdecken. In der letzten CERV-Runde entfielen nur vier Prozent der Anträge auf tschechisch-polnische Partnerschaften; die Verantwortlichen wollen diesen Anteil durch Abbau administrativer Hürden und Sprachbarrieren verdoppeln. Für Mobilitätsteams in Unternehmen lautet die Botschaft zweigleisig: Erstens beinhalten Städtepartnerschaftsprojekte oft lokale Arbeitgeber und bieten so eine Möglichkeit für EU-geförderte Mitarbeitendenaustausche oder CSR-Freiwilligenarbeit. Zweitens ergänzt das wachsende CERV-Budget die traditionellen Förderprogramme Horizon und Erasmus+ und schafft so ein vielschichtiges Anreizsystem für Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden in paneuropäische Netzwerke einbinden und gleichzeitig Reisekosten reduzieren möchten.
Quelle: DotaceEU portal (Ministry of Regional Development)

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