
Newfoundland und Labrador führte am 28. Mai seine sechste Einwanderungsverlosung 2026 durch und lud 103 Kandidaten ein, sich für eine Provinznominierung im Rahmen des Newfoundland and Labrador Provincial Nominee Program (NLPNP) oder für eine Unterstützung über das Atlantic Immigration Program (AIP) zu bewerben. Obwohl die Zahl der Einladungen geringer war als bei früheren Runden, hat die Provinz in diesem Jahr bereits 1.379 Einladungen ausgesprochen – 795 mehr als im gleichen Zeitraum 2025 – was ihre aggressive Strategie zur Gewinnung von Fachkräften unterstreicht. 84 der Einladungen (81,6 %) gingen an NLPNP-Kandidaten, der Rest wurde im Rahmen des arbeitgebergesteuerten AIP vergeben. Das Amt für Einwanderung und Multikulturalismus hält sich weiterhin mit Details zu den Zielberufen zurück, doch frühere Verlosungen priorisierten Pflegekräfte, Softwareentwickler und Aufsichtspersonen in der Fischverarbeitung – Berufe, die für das Gesundheitssystem und die Exportwirtschaft der Provinz von zentraler Bedeutung sind.
Warum das wichtig ist: Multinationale Unternehmen, die Atlantik-Operationen unterstützen – von Offshore-Öl bis hin zu Tech-Start-ups rund um die Memorial University – sind auf einen stetigen Zustrom qualifizierter Neuankömmlinge angewiesen, da die erwerbsfähige Bevölkerung der Provinz jährlich um etwa 1 % schrumpft. Das NLPNP bietet einen vergleichsweise schnellen Weg zur dauerhaften Niederlassung, oft sechs bis acht Monate schneller als Express Entry für Kandidaten mit Jobangeboten außerhalb des urbanen St. John’s. Die Verlosung zeigt zudem, dass das 2023 dauerhaft eingeführte Atlantic Immigration Program zu einem volumenstarken Einwanderungsweg heranwächst. Unternehmen können das AIP nutzen, um dreijährige Arbeitserlaubnisse für ausländische Fachkräfte ohne Arbeitsmarktprüfung zu erhalten, sofern sie den Status eines „designated employer“ erlangen und für jeden neuen Mitarbeiter einen Integrationsplan erstellen.
Für Personalabteilungen ist die wichtigste Erkenntnis, Anträge auf Arbeitgeberanerkennung frühzeitig zu stellen – die Bearbeitung kann bis zu zwei Monate dauern – und die Rekrutierungszyklen mit den monatlichen EOI-Runden der Provinz abzustimmen. Angesichts der diesmal geringeren Anzahl an Einladungen verschärft sich der Wettbewerb um die Provinznominierung, weshalb vollständige Unterlagen und eine sorgfältige Bindungsplanung unerlässlich sind.
Warum das wichtig ist: Multinationale Unternehmen, die Atlantik-Operationen unterstützen – von Offshore-Öl bis hin zu Tech-Start-ups rund um die Memorial University – sind auf einen stetigen Zustrom qualifizierter Neuankömmlinge angewiesen, da die erwerbsfähige Bevölkerung der Provinz jährlich um etwa 1 % schrumpft. Das NLPNP bietet einen vergleichsweise schnellen Weg zur dauerhaften Niederlassung, oft sechs bis acht Monate schneller als Express Entry für Kandidaten mit Jobangeboten außerhalb des urbanen St. John’s. Die Verlosung zeigt zudem, dass das 2023 dauerhaft eingeführte Atlantic Immigration Program zu einem volumenstarken Einwanderungsweg heranwächst. Unternehmen können das AIP nutzen, um dreijährige Arbeitserlaubnisse für ausländische Fachkräfte ohne Arbeitsmarktprüfung zu erhalten, sofern sie den Status eines „designated employer“ erlangen und für jeden neuen Mitarbeiter einen Integrationsplan erstellen.
Für Personalabteilungen ist die wichtigste Erkenntnis, Anträge auf Arbeitgeberanerkennung frühzeitig zu stellen – die Bearbeitung kann bis zu zwei Monate dauern – und die Rekrutierungszyklen mit den monatlichen EOI-Runden der Provinz abzustimmen. Angesichts der diesmal geringeren Anzahl an Einladungen verschärft sich der Wettbewerb um die Provinznominierung, weshalb vollständige Unterlagen und eine sorgfältige Bindungsplanung unerlässlich sind.
Quelle: CIC News
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