
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hat am 2. Juni eine neue Version seiner Smartphone-App QuickZoll vorgestellt, wie die Schweizer Regierung bestätigte. Erstmals können Nutzer eine einzelne Zollanmeldung zwischen dem regulären Mehrwertsteuersatz von 8,1 % und dem reduzierten Satz von 2,6 % aufteilen – ähnlich wie Reisende an den bedienten Grenzkontrollen. Seit dem Start im Jahr 2018 ist QuickZoll ein zentraler Bestandteil des Schweizer Grenzdigitalisierungsprogramms „DaziT“ und verarbeitete allein im Jahr 2025 über 192.000 Anmeldungen.
Bisher galt in der App nur ein einheitlicher Steuersatz, was Rückkehrer mit gemischten Warenkörben – etwa Elektronik und Bücher – zwang, für den reduzierten Steuersatz an physischen Kontrollstellen Schlange zu stehen. Das Update beseitigt dieses Problem: Passagiere, die mit Auto, Zug oder Flugzeug ankommen, können nun Werte für jede Mehrwertsteuerkategorie eingeben, elektronisch bezahlen und einen digitalen Beleg für eventuelle Kontrollen vorweisen.
Die Neuerung ist sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeitreisende relevant. Führungskräfte, die Schulungsmaterialien, Werbeartikel oder technische Muster mitbringen, überschreiten oft die persönliche Freigrenze von 300 CHF und müssen bei der Einreise Mehrwertsteuer zahlen. Die Möglichkeit, Waren mit reduziertem Steuersatz (Bücher, Medikamente, bestimmte Lebensmittel) von regulär besteuerten Artikeln zu trennen, kann bei häufigen Reisen erhebliche Kosten sparen und erleichtert die Spesenabrechnung.
Das BAZG betont, dass QuickZoll weiterhin nicht für lebende Tiere, Fahrzeuge und kommerzielle Fracht genutzt werden darf, die nach wie vor traditionell abgefertigt werden müssen. Dennoch gilt die wachsende Nutzung der App als Vorbild für die umfassendere DaziT-Initiative, die bis 2028 alle Zoll- und Einreiseprozesse – einschließlich Transit- und Einfuhranmeldungen – vollständig digital und als Self-Service anbieten will.
Unternehmen, die den Versand von Haushaltswaren für Entsandte oder handgeführte Berufsausrüstung organisieren, sollten ihre internen Reiserichtlinien überprüfen, um sicherzustellen, dass Mitarbeitende den kosteneffizientesten Anmeldungsweg wählen. Da auch die Nachbarländer der EU ähnliche smartphonebasierte Zolltools einführen, unterstreicht das Schweizer Update einen klaren Trend: Behörden erwarten zunehmend, dass Reisende selbstständig und in Echtzeit genaue, detaillierte Importdaten bereitstellen.
Mobilitätsmanager werden empfohlen, ihre Mitarbeitenden vor Beginn der Hauptreisesaison im Sommer darin zu schulen, wie QuickZoll heruntergeladen und korrekt genutzt wird.
Bisher galt in der App nur ein einheitlicher Steuersatz, was Rückkehrer mit gemischten Warenkörben – etwa Elektronik und Bücher – zwang, für den reduzierten Steuersatz an physischen Kontrollstellen Schlange zu stehen. Das Update beseitigt dieses Problem: Passagiere, die mit Auto, Zug oder Flugzeug ankommen, können nun Werte für jede Mehrwertsteuerkategorie eingeben, elektronisch bezahlen und einen digitalen Beleg für eventuelle Kontrollen vorweisen.
Die Neuerung ist sowohl für Geschäftsreisende als auch für Freizeitreisende relevant. Führungskräfte, die Schulungsmaterialien, Werbeartikel oder technische Muster mitbringen, überschreiten oft die persönliche Freigrenze von 300 CHF und müssen bei der Einreise Mehrwertsteuer zahlen. Die Möglichkeit, Waren mit reduziertem Steuersatz (Bücher, Medikamente, bestimmte Lebensmittel) von regulär besteuerten Artikeln zu trennen, kann bei häufigen Reisen erhebliche Kosten sparen und erleichtert die Spesenabrechnung.
Das BAZG betont, dass QuickZoll weiterhin nicht für lebende Tiere, Fahrzeuge und kommerzielle Fracht genutzt werden darf, die nach wie vor traditionell abgefertigt werden müssen. Dennoch gilt die wachsende Nutzung der App als Vorbild für die umfassendere DaziT-Initiative, die bis 2028 alle Zoll- und Einreiseprozesse – einschließlich Transit- und Einfuhranmeldungen – vollständig digital und als Self-Service anbieten will.
Unternehmen, die den Versand von Haushaltswaren für Entsandte oder handgeführte Berufsausrüstung organisieren, sollten ihre internen Reiserichtlinien überprüfen, um sicherzustellen, dass Mitarbeitende den kosteneffizientesten Anmeldungsweg wählen. Da auch die Nachbarländer der EU ähnliche smartphonebasierte Zolltools einführen, unterstreicht das Schweizer Update einen klaren Trend: Behörden erwarten zunehmend, dass Reisende selbstständig und in Echtzeit genaue, detaillierte Importdaten bereitstellen.
Mobilitätsmanager werden empfohlen, ihre Mitarbeitenden vor Beginn der Hauptreisesaison im Sommer darin zu schulen, wie QuickZoll heruntergeladen und korrekt genutzt wird.
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