
Die Botschaft Zyperns in Moskau gab am späten 11. Juni bekannt, dass sie den Vertrag mit dem externen Dienstleister BLS International beendet und ab dem 13. Juni keine Schengen-ähnlichen „zyprischen Nationalvisa“ mehr in Drittanbieterzentren in ganz Russland annimmt. Ab dem 15. Juni müssen Reisende ihre Anträge persönlich in der konsularischen Abteilung der Botschaft oder in einem der drei verbleibenden Konsulate (Sankt Petersburg, Jekaterinburg, Krasnodar) einreichen. Als Grund nannten die Behörden das Auslaufen der Outsourcing-Vereinbarung, kündigten jedoch an, dass in „naher Zukunft“ eine neue Ausschreibung gestartet werde. Antragsteller, die ihre Unterlagen bereits eingereicht haben, können ihre Pässe weiterhin im ursprünglichen Zentrum abholen.
Dieser Schritt folgt einer allgemeinen Verschärfung der zyprischen Visapraxis gegenüber russischen Staatsangehörigen seit 2024, darunter die verpflichtende biometrische Erfassung und die restriktive Haltung der EU zu Mehrfacheinreisevisa für Russen. Die Auswirkungen auf die Geschäftsmobilität sind zweifach: Zum einen werden die Wartezeiten für Termine voraussichtlich länger, da die Konsulate nicht über die landesweite Präsenz von BLS verfügen. Zum anderen müssen Personalabteilungen mit höheren Reisekosten rechnen, da Mitarbeiter außerhalb der vier Städte persönlich vorsprechen müssen. Unternehmen mit laufenden Projekten in Zypern sollten die Starttermine für russische Mitarbeiter überprüfen und gegebenenfalls alternative Talente oder Remote-Arbeitsmodelle in Betracht ziehen, falls sich Verzögerungen häufen.
Zypern gehört nicht zum Schengen-Raum, sodass seine Nationalvisa weiterhin eine direkte Einreise ermöglichen, selbst wenn andere EU-Staaten russischen Staatsbürgern Schengenvisa verweigern. Die Botschaft hofft, die ausgelagerten Dienstleistungen vor der Konferenzsaison im September wiederherstellen zu können, hat jedoch keinen konkreten Zeitplan genannt.
Dieser Schritt folgt einer allgemeinen Verschärfung der zyprischen Visapraxis gegenüber russischen Staatsangehörigen seit 2024, darunter die verpflichtende biometrische Erfassung und die restriktive Haltung der EU zu Mehrfacheinreisevisa für Russen. Die Auswirkungen auf die Geschäftsmobilität sind zweifach: Zum einen werden die Wartezeiten für Termine voraussichtlich länger, da die Konsulate nicht über die landesweite Präsenz von BLS verfügen. Zum anderen müssen Personalabteilungen mit höheren Reisekosten rechnen, da Mitarbeiter außerhalb der vier Städte persönlich vorsprechen müssen. Unternehmen mit laufenden Projekten in Zypern sollten die Starttermine für russische Mitarbeiter überprüfen und gegebenenfalls alternative Talente oder Remote-Arbeitsmodelle in Betracht ziehen, falls sich Verzögerungen häufen.
Zypern gehört nicht zum Schengen-Raum, sodass seine Nationalvisa weiterhin eine direkte Einreise ermöglichen, selbst wenn andere EU-Staaten russischen Staatsbürgern Schengenvisa verweigern. Die Botschaft hofft, die ausgelagerten Dienstleistungen vor der Konferenzsaison im September wiederherstellen zu können, hat jedoch keinen konkreten Zeitplan genannt.
Quelle: Caliber.az