
Am 11. Juni 2026 verabschiedete das Eduskunta (Parlament) mit 153 zu 21 Stimmen ein wegweisendes Gesetz, das künftig von allen Einbürgerungsbewerbern verlangt, einen standardisierten Wissenstest auf Finnisch oder Schwedisch zu bestehen. Die Prüfung, die voraussichtlich im Januar 2027 eingeführt wird, umfasst die Verfassung, Grundrechte, Gleichstellung der Geschlechter, finnische Geschichte, Kultur und alltägliche staatsbürgerliche Pflichten. Die Mitte-rechts-Regierung von Ministerpräsident Petteri Orpo argumentiert, dass diese Maßnahme die Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern werde.
Dies ergänzt die seit Januar geltenden strengeren Regeln für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die die Qualifikationsdauer von vier auf sechs Jahre verlängern und eine B1-Sprachanforderung einführen. Innenministerin Mari Rantanen erklärte gegenüber Yle, die Regierung wolle „einen klareren Weg vom Ankommen bis zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe mit konkreten Meilensteinen“ schaffen.
Kritiker, darunter der Finnische Flüchtlingsrat und mehrere Technologieunternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, warnen, dass die kumulative Belastung Talente abschrecken könnte. Sie weisen darauf hin, dass Finnland bereits die höchste nordische Sprachstufe (YKI Stufe 3) für die Einbürgerung verlangt und die Bearbeitungszeiten im Durchschnitt 16 Monate betragen. Der neue Test könnte die Ressourcen zusätzlich belasten, sofern Migri keine zusätzlichen Mittel erhält.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität müssen sponsoring Firmen mit zusätzlichem Vorbereitungsaufwand und möglicherweise Sprachkursgebühren rechnen, wenn sie Schlüsselmitarbeiter langfristig nach Finnland entsenden wollen. Personalabteilungen sollten zudem darauf hinweisen, dass das Bestehen des neuen Tests die bestehende Sprachprüfung nicht ersetzt – es handelt sich um eine zusätzliche Hürde, nicht um einen Ersatz.
Das Innenministerium wird diesen Herbst Beispielaufgaben veröffentlichen und eine öffentliche Ausschreibung für eine E-Test-Plattform starten. Beamte deuteten an, dass Fernüberwachung erlaubt sein wird, was für im Ausland lebende Finnen und rotierende Expatriates innerhalb der EU eine Erleichterung darstellt.
Dies ergänzt die seit Januar geltenden strengeren Regeln für eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung, die die Qualifikationsdauer von vier auf sechs Jahre verlängern und eine B1-Sprachanforderung einführen. Innenministerin Mari Rantanen erklärte gegenüber Yle, die Regierung wolle „einen klareren Weg vom Ankommen bis zur vollen gesellschaftlichen Teilhabe mit konkreten Meilensteinen“ schaffen.
Kritiker, darunter der Finnische Flüchtlingsrat und mehrere Technologieunternehmen, die auf ausländische Fachkräfte angewiesen sind, warnen, dass die kumulative Belastung Talente abschrecken könnte. Sie weisen darauf hin, dass Finnland bereits die höchste nordische Sprachstufe (YKI Stufe 3) für die Einbürgerung verlangt und die Bearbeitungszeiten im Durchschnitt 16 Monate betragen. Der neue Test könnte die Ressourcen zusätzlich belasten, sofern Migri keine zusätzlichen Mittel erhält.
Aus Sicht der Unternehmensmobilität müssen sponsoring Firmen mit zusätzlichem Vorbereitungsaufwand und möglicherweise Sprachkursgebühren rechnen, wenn sie Schlüsselmitarbeiter langfristig nach Finnland entsenden wollen. Personalabteilungen sollten zudem darauf hinweisen, dass das Bestehen des neuen Tests die bestehende Sprachprüfung nicht ersetzt – es handelt sich um eine zusätzliche Hürde, nicht um einen Ersatz.
Das Innenministerium wird diesen Herbst Beispielaufgaben veröffentlichen und eine öffentliche Ausschreibung für eine E-Test-Plattform starten. Beamte deuteten an, dass Fernüberwachung erlaubt sein wird, was für im Ausland lebende Finnen und rotierende Expatriates innerhalb der EU eine Erleichterung darstellt.
Quelle: Yle News
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