Operation Paso del Estrecho 2026 startet mit biometrischem Ein- und Ausreisesystem und Unterstützung durch Frontex
Hongkong verzeichnet 4,46 Millionen Ankünfte im Mai und startet Kampagne „Sommer-Spaß“
Mexiko führt heute visafreien Eintritt für Brasilianer ein
Neueste Nachrichten
EU-Migrations- und Asylpakt tritt in Kraft – Was die neuen Regeln für polnische Arbeitgeber und Reisende bedeuten
Der EU-Pakt für Migration und Asyl ist nun in Kraft und setzt siebentägige Fristen für die Überprüfung irregulärer Ankünfte, beschleunigt Asylentscheidungen und verpflichtet die Mitgliedstaaten zur gemeinsamen Verantwortung. Polen wird seine Verpflichtungen vor allem durch finanzielle Unterstützung erfüllen, statt Flüchtlinge umzusiedeln. Arbeitgeber sollten sich jedoch auf schnelleren Austausch biometrischer Daten und strengere Kontrollen gegen Überzieher einstellen.
Der Oberste Gerichtshof der USA prüft Verfassungsmäßigkeit langanhaltender Inhaftierungen von Einwanderern
Der Oberste Gerichtshof hat die Berufung der Trump-Regierung gegen eine Entscheidung des Second Circuit angenommen, die Kautionsanhörungen für Einwanderer vorschrieb, die „unverhältnismäßig lange“ festgehalten werden. Sollte die Regierung Recht bekommen, könnte ICE einige Nicht-Staatsbürger unbegrenzt ohne gerichtliche Überprüfung in Haft halten, was für Arbeitgeber mit ausländischen Fachkräften in den USA Fragen zur Einhaltung von Vorschriften und zur Fürsorgepflicht aufwirft.
VAE fordert schnelle Umsetzung des US-Iran-Friedensabkommens und sichert Offenhaltung der Straße von Hormus zu
Die VAE haben den US-iranischen Friedensentwurf begrüßt und zu dessen zügiger, überprüfbarer Umsetzung aufgerufen. Dabei betonten sie, dass eine ungehinderte Schifffahrt durch die Straße von Hormus für den Welthandel und die Rolle des Landes als Verkehrsknotenpunkt von entscheidender Bedeutung ist. Die Erklärung deutet auf eine allmähliche Verbesserung der Sicherheitslage für Handelsschifffahrt und Geschäftsreisen hin, rät Unternehmen jedoch weiterhin, Notfallpläne bereitzuhalten.
FWO und Grenzschutz durchsuchen Gastgewerbe in Südost-Queensland wegen Missbrauchs von 482-Visa
Inspektoren des Fair Work Ombudsman und Beamte der Australian Border Force haben unangekündigte Kontrollen bei rund 40 Gastronomiebetrieben in Südost-Queensland durchgeführt, um den Missbrauch von Arbeitskräften mit Subclass-482-Visa aufzudecken. Die Razzien testen die neuen Befugnisse des Arbeitgeber-Compliance-Gesetzes 2024 und kündigen strengere strafrechtliche und zivilrechtliche Sanktionen bei Ausbeutung von Migranten an. Unternehmen, die auf gesponserte Mitarbeiter angewiesen sind, werden aufgefordert, ihre Lohnabrechnung, Dokumentation und Visa-Überwachung zu verschärfen.
Wilder Streik am Flughafen Brüssel verzögert Dutzende Flüge zum Beginn der Sommersaison
Mitarbeiter von Aviapartner legten am frühen 15. Juni am Flughafen Brüssel überraschend die Arbeit nieder, was etwa 15 Flüge um bis zu zwei Stunden verzögerte und während des ersten großen Reiseansturms im Sommer lange Warteschlangen verursachte. Betroffen waren nur Fluggesellschaften, die von Aviapartner betreut werden. Der Vorfall verdeutlicht jedoch die anhaltenden Arbeitskonflikte im belgischen Bodenabfertigungssektor und das damit verbundene Risiko für Unternehmensmobilitätsprogramme. Reisenden wird empfohlen, frühzeitig anzureisen, den Flugstatus regelmäßig zu überprüfen und zusätzliche Umsteigezeiten einzuplanen.
Deutsche Grünen fordern sechs Wochen „Fast-Track-Fachkräftevisum“ und umfassendere Reformen
Ein Antrag der Grünen im Bundestag vom 15. Juni 2026 schlägt ein digitales „Fast-Track-Fachkräftevisum“ mit einer gesetzlich festgelegten Bearbeitungsfrist von sechs Wochen vor. Zudem sollen englischsprachige Portale eingerichtet und die Verfahren für Arbeitsvisa und Familiennachzug besser aufeinander abgestimmt werden. Das Paket zielt darauf ab, Deutschland für internationale Fachkräfte attraktiver zu machen und Unternehmen die Abläufe zu erleichtern. Bei Annahme würde es Arbeitgebern klare Fristen vorgeben, gleichzeitig aber die Digitalisierung der Einstellungsunterlagen voraussetzen.
Italien erlässt DL 100/2026 zur Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts
Am 15. Juni hat Italien das Dekret-Gesetz 100/2026 veröffentlicht, das die nationalen Asyl- und Rückführungsregelungen an den neuen Migrations- und Asylpakt der EU anpasst. Der Text verlängert die Wartezeit für Asylsuchende bis zum Zugang zum Arbeitsmarkt auf 90 Tage, kodifiziert beschleunigte Grenzverfahren und verbessert die biometrischen Verknüpfungen von Eurodac. Dadurch entstehen sowohl Verpflichtungen zur Einhaltung als auch klarere Fristen für Arbeitgeber. Unternehmen sollten ihre Einarbeitungspläne überprüfen und in den nächsten Wochen auf weitere Umsetzungsrichtlinien achten.
Neuer Migrations- und Asylpakt der EU tritt in Kraft: Was ändert sich für Frankreich?
Der lang erwartete Migrations- und Asylpakt der EU trat am 12. Juni in Kraft und wurde am 15. Juni 2026 in Frankreich umgesetzt. Das Paket führt verpflichtende biometrische Erfassungen, beschleunigte Asyl- und Rückführungsverfahren sowie einen EU-weiten Solidaritätsmechanismus ein. Frankreich hat seinen Einwanderungskodex entsprechend angepasst und verspricht damit planbarere – aber auch strengere – Grenzverfahren, die global mobile Arbeitnehmer und ihre Arbeitgeber bei Reise- und Einsatzplanungen künftig berücksichtigen müssen.
Frankreich führt vor dem G7-Gipfel in Évian wieder Grenzkontrollen zur Schweiz ein
Frankreich hat in Vorbereitung auf den Évian-G7-Gipfel ab Mitternacht am 15. Juni die vollständigen Schengen-Grenzkontrollen zur Schweiz wieder eingeführt. Die Präfektur Doubs berichtet, dass der Güterverkehr auf weniger Kontrollstellen konzentriert wird und Autofahrer mit langen Wartezeiten rechnen müssen. Die Maßnahme gilt bis zum 18. Juni, könnte grenzüberschreitenden Unternehmen Millionenverluste durch Produktivitätsausfälle verursachen und verlangt von Reisenden das Mitführen von Reisepässen oder Personalausweisen.
Spanien verzeichnet kurz vor Ablauf der Frist einen Ansturm von 900.000 Anträgen bei außergewöhnlicher Legalisierungskampagne
Das dreimonatige außergewöhnliche Legalisierungsprogramm Spaniens hat bereits 900.000 Anträge angezogen – fast doppelt so viele wie offiziell prognostiziert – und es bleiben nur noch zwei Wochen bis zum Stichtag am 30. Juni. Die Behörden betonen, dass sie bis zu eine Million Fälle bearbeiten können, während Wirtschaftsverbände die wirtschaftlichen Vorteile loben und NGOs eilig dabei helfen, Last-Minute-Anträge zu stellen. Unternehmen, die bisher illegale Arbeitskräfte beschäftigen, sollten schnell handeln, denn erfolgreiche Antragsteller erhalten volle Arbeits- und Reisefreiheit innerhalb der EU.
Beijings Grenzübergänge überschreiten 10 Millionen bereits eineinhalb Monate vor dem Tempo von 2025
Die Häfen Pekings haben im Jahr 2026 bereits über 10 Millionen grenzüberschreitende Reisen abgewickelt – ein Anstieg von 10,5 % im Jahresvergleich und zwei Wochen schneller als 2025. Mehr als ein Drittel der Reisenden sind Ausländer, davon nutzen 1,25 Millionen die visafreien Programme Chinas, was Pekings wiederhergestellte Verbindungen für Geschäftsreisen, Einsätze und Tourismus unterstreicht. Die Daten deuten auf kürzere Bearbeitungszeiten für Visa sowie eine stärkere Nachfrage nach Flügen und Hotels hin, was Arbeitgebern Vertrauen gibt, wieder groß angelegte Reisen nach Nordchina zu planen.
Taoiseach betont: Gemeinsamer Reisebereich, nicht die Landgrenze, entscheidend zur Schließung von Asylschlupflöchern nach Anschlag in Belfast
Nach einem aufsehenerregenden Messerangriff in Belfast, der die Debatte über irreguläre Migration neu entfachte, lehnte Taoiseach Micheál Martin Forderungen nach physischen Grenzkontrollen ab. Stattdessen forderte er Großbritannien und Irland auf, die Asylverfahren innerhalb des Gemeinsamen Reisegebiets besser aufeinander abzustimmen. Eine engere Echtzeit-Datenaustausch und möglicherweise verstärkte, nachrichtendienstlich gesteuerte Kontrollen von Reisenden werden in den kommenden Monaten voraussichtlich Pendler und Geschäftsreisende über die Grenze hinweg betreffen.
Thailand führt Visum bei Ankunft für indische Reisende wieder ein und beendet 60-tägige visumfreie Einreise
Thailand hat die 60-tägige visafreie Einreise für indische Staatsbürger abgeschafft und das Visa-on-Arrival-System vor 2024 ab dem 15. Juni 2026 wieder eingeführt. Reisende müssen nun eine Gebühr von 2.000 ฿ für das Visa-on-Arrival zahlen oder ein E-Visum für 1.000 ฿ beantragen sowie Rückflugtickets, Hotelbuchungen und finanzielle Nachweise vorlegen. Obwohl sich dadurch die Abfertigungszeiten am Flughafen verlängern könnten, erwarten indische Reiseveranstalter nur geringe Auswirkungen auf die Nachfrage, da Thailand preislich weiterhin attraktiv bleibt. Unternehmen sollten ihre Reiserichtlinien anpassen und Mitarbeiter vor betrügerischen E-Visum-Websites warnen.
Thailand ersetzt 60-tägige visumfreie Einreise durch Visum bei Ankunft für indische Reisende
Ab dem 15. Juni 2026 hat Thailand die 60-tägige visafreie Einreise für Inder abgeschafft und stattdessen ein kostenpflichtiges Visum bei Ankunft wieder eingeführt. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Gebühr die Nachfrage kaum beeinträchtigen wird, jedoch könnten Gruppenreisen mit längeren Wartezeiten bei der Flughafenabfertigung rechnen. Geschäftsreisende sollten auf das E-Visum umsteigen und die thailändischen Pläne für eine mögliche 15-tägige Ausnahmeregelung speziell für Indien im Auge behalten.