
Australische Behörden starten die Arbeitswoche mit einer unangekündigten Kontrollaktion in rund 40 Restaurants und Cafés in Brisbane, der Sunshine Coast und Moreton Bay. Am 2. Juni trafen gleichzeitig Inspektoren des Fair Work Ombudsman (FWO) und Überwachungsbeamte der Australian Border Force (ABF) ein und besuchen die Betriebe bis zum 15. Juni weiterhin. Im Fokus stehen Arbeitgeber von Inhabern des Temporary Skill Shortage (Subclass 482) Visums – insbesondere Köche, die häufigste Berufsgruppe unter den gesponserten Arbeitskräften. Die gemeinsame Taskforce ist eine direkte Folge des Migration Amendment (Strengthening Employer Compliance) Act 2024, der der ABF neue Befugnisse gibt, Betriebsstätten zu betreten und bei migrantischer Ausbeutung zivil- oder strafrechtliche Sanktionen zu verhängen.
Während der Kontrollen prüften die Beamten Lohnunterlagen, führten mehrsprachige Mitarbeiterinterviews durch und zeigten, wie man mit VEVO in Echtzeit die Arbeitsberechtigung von Visa-Inhabern überprüft. Arbeitgeber wurden zudem gewarnt, dass die Einschüchterung von Arbeitnehmern aufgrund ihres Einwanderungsstatus mit bis zu zwei Jahren Haft und hohen Geldstrafen geahndet werden kann. Für multinationale Unternehmen mit Franchise-Betrieben im Fast-Food- oder Casual-Dining-Bereich ist die Aktion eine deutliche Erinnerung daran, dass Sponsoring-Verpflichtungen nicht mit der Visaerteilung enden. Die Bedingung 8607 schreibt vor, dass ein 482-Visuminhaber ausschließlich in der angegebenen Position für den Sponsor arbeiten darf, und Arbeitgeber müssen Änderungen innerhalb von 28 Tagen dem Innenministerium melden. Unterlassungen können zu Bußgeldern und öffentlicher Nennung führen.
Die Kontrollen machten auch auf staatliche Pilotprogramme aufmerksam, die Whistleblowing fördern sollen. Die Beamten verteilten Informationsblätter zum neuen Workplace Justice Visa und dem Strengthening Reporting Protections Pilot, die ausgebeuteten Migranten einen legalen Verbleib in Australien während der Lohnklage ermöglichen. FWO-Daten zeigen seit 2017 171 Klagen mit Visa-Inhabern und Strafen in Höhe von 39 Millionen AUD, doch die Behörden betonen, dass der eigentliche Effekt von proaktiven, informationsbasierten Prüfungen wie dieser Aktion ausgeht.
Für Personal- und Mobilitätsmanager lautet die Botschaft klar: Führen Sie eigene Stichproben bei Dienstplänen, Lohnabrechnungen und Arbeitsberechtigungen durch, bevor die Behörden es tun. Stellen Sie bei Bedarf Übersetzungen der Lohnabrechnungen bereit, halten Sie Nominierungsunterlagen aktuell und sorgen Sie dafür, dass Franchise-Nehmer die verschärften strafrechtlichen Risiken verstehen. Angesichts des politischen Engagements der Regierung, das „permanente Temporärsein“ zu beenden, ist mit einer weiteren Verschärfung der Kontrollen bis Ende 2026 zu rechnen.
Während der Kontrollen prüften die Beamten Lohnunterlagen, führten mehrsprachige Mitarbeiterinterviews durch und zeigten, wie man mit VEVO in Echtzeit die Arbeitsberechtigung von Visa-Inhabern überprüft. Arbeitgeber wurden zudem gewarnt, dass die Einschüchterung von Arbeitnehmern aufgrund ihres Einwanderungsstatus mit bis zu zwei Jahren Haft und hohen Geldstrafen geahndet werden kann. Für multinationale Unternehmen mit Franchise-Betrieben im Fast-Food- oder Casual-Dining-Bereich ist die Aktion eine deutliche Erinnerung daran, dass Sponsoring-Verpflichtungen nicht mit der Visaerteilung enden. Die Bedingung 8607 schreibt vor, dass ein 482-Visuminhaber ausschließlich in der angegebenen Position für den Sponsor arbeiten darf, und Arbeitgeber müssen Änderungen innerhalb von 28 Tagen dem Innenministerium melden. Unterlassungen können zu Bußgeldern und öffentlicher Nennung führen.
Die Kontrollen machten auch auf staatliche Pilotprogramme aufmerksam, die Whistleblowing fördern sollen. Die Beamten verteilten Informationsblätter zum neuen Workplace Justice Visa und dem Strengthening Reporting Protections Pilot, die ausgebeuteten Migranten einen legalen Verbleib in Australien während der Lohnklage ermöglichen. FWO-Daten zeigen seit 2017 171 Klagen mit Visa-Inhabern und Strafen in Höhe von 39 Millionen AUD, doch die Behörden betonen, dass der eigentliche Effekt von proaktiven, informationsbasierten Prüfungen wie dieser Aktion ausgeht.
Für Personal- und Mobilitätsmanager lautet die Botschaft klar: Führen Sie eigene Stichproben bei Dienstplänen, Lohnabrechnungen und Arbeitsberechtigungen durch, bevor die Behörden es tun. Stellen Sie bei Bedarf Übersetzungen der Lohnabrechnungen bereit, halten Sie Nominierungsunterlagen aktuell und sorgen Sie dafür, dass Franchise-Nehmer die verschärften strafrechtlichen Risiken verstehen. Angesichts des politischen Engagements der Regierung, das „permanente Temporärsein“ zu beenden, ist mit einer weiteren Verschärfung der Kontrollen bis Ende 2026 zu rechnen.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Australien.Mehr von Australien
Alle anzeigen
Letzter Tag der reinen Busverbindungen zwischen Sydneys T1 und T3 – Terminalmodernisierung abgeschlossen
Sponsor verlassen? Änderungen der 482-Visaregel erlauben Arbeitnehmern bis zu 180 aufeinanderfolgende Tage, um einen neuen Arbeitgeber zu finden