
Die auf Einwanderungsrecht spezialisierte Kanzlei Agape Henry Crux hat bestätigt, dass das Goldfields Designated Area Migration Agreement (DAMA) zum 30. Juni 2026 um Mitternacht ausläuft. Ab dem 1. Juli wechseln die Arbeitgeber zum umfassenderen Western Australia DAMA. Das regionale Abkommen, das erstmals 2019 unterzeichnet wurde, um Kalgoorlie-Boulder bei der Bewältigung chronischer Fachkräftemängel zu unterstützen, zählt zu den meistgenutzten Arbeitsvereinbarungen Australiens für Arbeitgeber aus den Bereichen Bergbau, Gastgewerbe und Gesundheitswesen. Die Auslaufklausel wurde beschlossen, nachdem Bund und Bundesstaat entschieden hatten, das Flickwerk regionaler Zugeständnisse zu vereinfachen.
Wichtige Übergangsfristen sind bereits in Kraft: Die Stadt Kalgoorlie-Boulder stellte die Ausstellung neuer Bestätigungsschreiben am 5. Juni ein, während das staatliche Department of Training and Workforce Development ab dem 8. Juni Anträge für Goldfields entgegennimmt. Ab Juli übernimmt es zudem die Rolle des Designated Area Representative (DAR) und zentralisiert damit die Bewertung und Überwachung.
Berufe und Zugeständnisse – etwa Ausnahmen bei Englischkenntnissen oder Altersgrenzen – orientieren sich künftig an der landesweiten Liste, weshalb Arbeitgeber prüfen müssen, ob ihre bisherigen Positionen weiterhin abgedeckt sind. Für Unternehmen entfällt damit die administrative Doppelbelastung durch zwei unterschiedliche Genehmigungsstellen. Gleichzeitig erhält die Landesregierung jedoch mehr Einfluss bei der Ablehnung von Anträgen, die nicht mit ihren Prioritäten für den Arbeitsmarkt übereinstimmen.
Migrationsberater rechnen mit strengeren Nachweispflichten bei der Arbeitsmarktprüfung und möglicherweise engeren Obergrenzen für geringqualifizierte Tätigkeiten, die in Kalgoorlie im Gastgewerbe traditionell gefragt sind. Aktuelle DAMA-Visuminhaber (Subclass 482 oder 494) sind nicht betroffen, sollten jedoch beachten, dass ab dem 1. Juli eingereichte Nominierungsänderungen das Western Australia DAMA referenzieren müssen.
Die Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung über die Regional Employer Sponsored- oder Skills in Demand-Visa bleiben bestehen, wobei Übergangsfristen für Zugeständnisse vorgezogen werden könnten. Arbeitgeber, die neue Genehmigungen beantragen wollen, sollten ihre Unterlagen – Geschäftsbegründung, Nachweise zur Rekrutierung, Finanzdaten – rechtzeitig vor Öffnung des neuen Portals zusammenstellen.
Da der Bergbauboom in den Goldfields voraussichtlich bis 2027 an Fahrt gewinnt, wird die Nachfrage nach gesponserten Köchen, Dieselmotorenmechanikern und Geologen hoch bleiben. Gleichzeitig wird der Wettbewerb um die staatlich zugeteilten Quotenplätze zunehmen.
Wichtige Übergangsfristen sind bereits in Kraft: Die Stadt Kalgoorlie-Boulder stellte die Ausstellung neuer Bestätigungsschreiben am 5. Juni ein, während das staatliche Department of Training and Workforce Development ab dem 8. Juni Anträge für Goldfields entgegennimmt. Ab Juli übernimmt es zudem die Rolle des Designated Area Representative (DAR) und zentralisiert damit die Bewertung und Überwachung.
Berufe und Zugeständnisse – etwa Ausnahmen bei Englischkenntnissen oder Altersgrenzen – orientieren sich künftig an der landesweiten Liste, weshalb Arbeitgeber prüfen müssen, ob ihre bisherigen Positionen weiterhin abgedeckt sind. Für Unternehmen entfällt damit die administrative Doppelbelastung durch zwei unterschiedliche Genehmigungsstellen. Gleichzeitig erhält die Landesregierung jedoch mehr Einfluss bei der Ablehnung von Anträgen, die nicht mit ihren Prioritäten für den Arbeitsmarkt übereinstimmen.
Migrationsberater rechnen mit strengeren Nachweispflichten bei der Arbeitsmarktprüfung und möglicherweise engeren Obergrenzen für geringqualifizierte Tätigkeiten, die in Kalgoorlie im Gastgewerbe traditionell gefragt sind. Aktuelle DAMA-Visuminhaber (Subclass 482 oder 494) sind nicht betroffen, sollten jedoch beachten, dass ab dem 1. Juli eingereichte Nominierungsänderungen das Western Australia DAMA referenzieren müssen.
Die Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung über die Regional Employer Sponsored- oder Skills in Demand-Visa bleiben bestehen, wobei Übergangsfristen für Zugeständnisse vorgezogen werden könnten. Arbeitgeber, die neue Genehmigungen beantragen wollen, sollten ihre Unterlagen – Geschäftsbegründung, Nachweise zur Rekrutierung, Finanzdaten – rechtzeitig vor Öffnung des neuen Portals zusammenstellen.
Da der Bergbauboom in den Goldfields voraussichtlich bis 2027 an Fahrt gewinnt, wird die Nachfrage nach gesponserten Köchen, Dieselmotorenmechanikern und Geologen hoch bleiben. Gleichzeitig wird der Wettbewerb um die staatlich zugeteilten Quotenplätze zunehmen.
Quelle: Agape Henry Crux
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