
Ein aufschlussreicher Langbericht der ABC, der heute Morgen veröffentlicht wurde, enthüllt eine verborgene Gruppe von temporären und ehemaligen Arbeitskräften des Pacific Australia Labour Mobility (PALM)-Programms, die nach dem Verlassen oder dem Rauswurf aus ihren genehmigten Farmjobs ohne gültigen Aufenthaltsstatus dastehen. Viele Frauen entdecken ihre Schwangerschaft erst während der Arbeit auf den Farmen. Sobald sie das PALM-Programm verlassen, verlieren sie sofort ihren Anspruch auf Medicare, private Arbeitsunfallversicherungen und das Recht, legal zu arbeiten.
Die Recherche begleitet eine Arbeiterin aus Vanuatu, „Priscilla“, durch eine prekäre Schwangerschaft, die sie mit dem Entfernen von Blättern an Weinreben im Norden Victorias verbringt, bevor sie verschuldet und ohne Aufenthaltsstatus entbindet. Forscher schätzen, dass Tausende von Müttern aus den Pazifikinseln und in Australien geborene Kinder derzeit in diesem rechtlichen Schwebezustand leben. Da das Department of Employment and Workplace Relations keine Daten zu Schwangerschaften erhebt und ehemalige PALM-Arbeiterinnen selten Krankenhäuser aufsuchen, gibt es keine offiziellen Zahlen darüber, wie viele Babys ohne Geburtsurkunden oder Visa geboren werden. Hebammen im ländlichen Sunraysia berichteten der ABC, dass sie schwangere PALM-Arbeiterinnen oft erst im zweiten oder dritten Trimester sehen, was erhebliche klinische und kinderschutzrechtliche Risiken mit sich bringt.
Der Bericht macht auch strukturelle Probleme im PALM-Programm deutlich. Bis Ende 2025 waren Arbeitgeber nicht verpflichtet, mindestens 120 Arbeitsstunden pro Monat zu garantieren, was dazu führte, dass einige Arbeiterinnen ihre Abzüge für Flüge, Visa und Unterkunft nicht decken konnten. Viele Frauen kündigten bei den „sponsorenden“ Farmen, um bar bezahlte Arbeit zu suchen, wodurch ihre Visa automatisch erloschen. Ohne gültigen Status können sie nur schwer in ihre Heimat zurückkehren, da die versprochenen Geldüberweisungen an ihre Familien nicht eingetroffen sind und zukünftige Arbeitsrechte in Australien verloren gehen.
Fachleute fordern die Regierung dringend auf, Angehörigen zu erlauben, die Arbeiter zu begleiten, den Zugang zu Medicare für Schwangerschaftsversorgung auszuweiten und einen speziellen Weg zur Legalisierung des Status für ehemalige PALM-Teilnehmer zu schaffen. Für Arbeitgeber ist die Geschichte eine Warnung, dass Versäumnisse im Sozialwesen die Zukunft der 2-Milliarden-Dollar-PALM-Pipeline gefährden können, auf die die Agrarindustrie zunehmend angewiesen ist, um Arbeitskräftemangel zu beheben. Multinationale Unternehmen, die australische Produkte in globalen Lieferketten verwenden, sollten ihre Sorgfaltsprozesse überprüfen, um sicherzustellen, dass sie nicht dem Reputationsrisiko moderner Sklaverei ausgesetzt sind.
Die Recherche begleitet eine Arbeiterin aus Vanuatu, „Priscilla“, durch eine prekäre Schwangerschaft, die sie mit dem Entfernen von Blättern an Weinreben im Norden Victorias verbringt, bevor sie verschuldet und ohne Aufenthaltsstatus entbindet. Forscher schätzen, dass Tausende von Müttern aus den Pazifikinseln und in Australien geborene Kinder derzeit in diesem rechtlichen Schwebezustand leben. Da das Department of Employment and Workplace Relations keine Daten zu Schwangerschaften erhebt und ehemalige PALM-Arbeiterinnen selten Krankenhäuser aufsuchen, gibt es keine offiziellen Zahlen darüber, wie viele Babys ohne Geburtsurkunden oder Visa geboren werden. Hebammen im ländlichen Sunraysia berichteten der ABC, dass sie schwangere PALM-Arbeiterinnen oft erst im zweiten oder dritten Trimester sehen, was erhebliche klinische und kinderschutzrechtliche Risiken mit sich bringt.
Der Bericht macht auch strukturelle Probleme im PALM-Programm deutlich. Bis Ende 2025 waren Arbeitgeber nicht verpflichtet, mindestens 120 Arbeitsstunden pro Monat zu garantieren, was dazu führte, dass einige Arbeiterinnen ihre Abzüge für Flüge, Visa und Unterkunft nicht decken konnten. Viele Frauen kündigten bei den „sponsorenden“ Farmen, um bar bezahlte Arbeit zu suchen, wodurch ihre Visa automatisch erloschen. Ohne gültigen Status können sie nur schwer in ihre Heimat zurückkehren, da die versprochenen Geldüberweisungen an ihre Familien nicht eingetroffen sind und zukünftige Arbeitsrechte in Australien verloren gehen.
Fachleute fordern die Regierung dringend auf, Angehörigen zu erlauben, die Arbeiter zu begleiten, den Zugang zu Medicare für Schwangerschaftsversorgung auszuweiten und einen speziellen Weg zur Legalisierung des Status für ehemalige PALM-Teilnehmer zu schaffen. Für Arbeitgeber ist die Geschichte eine Warnung, dass Versäumnisse im Sozialwesen die Zukunft der 2-Milliarden-Dollar-PALM-Pipeline gefährden können, auf die die Agrarindustrie zunehmend angewiesen ist, um Arbeitskräftemangel zu beheben. Multinationale Unternehmen, die australische Produkte in globalen Lieferketten verwenden, sollten ihre Sorgfaltsprozesse überprüfen, um sicherzustellen, dass sie nicht dem Reputationsrisiko moderner Sklaverei ausgesetzt sind.
Quelle: ABC News
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