
Bei Konsultationen auf Außenministerebene am 15. Juni in Bratislava einigten sich Indien und die Slowakei auf die Einrichtung eines ständigen „Konsular- und Mobilitätsmechanismus“, der sich zweimal jährlich treffen wird, um Visa-Verfahren zu optimieren, Arbeitsgenehmigungsquoten zu vereinfachen und Schnellzugänge für Studierende und IT-Fachkräfte zu schaffen. Die Ankündigung folgt auf einen 42-prozentigen Anstieg des bilateralen Handels im vergangenen Jahr – angetrieben durch indische Autozulieferer, die Fabriken in der Nähe von Košice errichten – sowie ein wachsendes Interesse der Slowakei, IT-Ingenieure für kurze „Reverse Offshoring“-Einsätze nach Indien zu entsenden.
Beamte berichten, dass die erste Aufgabe der Arbeitsgruppe darin bestehen wird, eine zehn Tage schnelle Bearbeitung von Geschäftsvisa für Unternehmen zu pilotieren, die mindestens eine Million Euro in einem der beiden Märkte investiert haben. Für Unternehmen könnte der größte Vorteil die gegenseitige Anerkennung von polizeilichen Führungszeugnissen und medizinischen Untersuchungen sein, was die Dokumentationszeiten für innerbetriebliche Versetzungen von derzeit drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt. Auch Universitäten drängen auf eine einheitliche Vorlage für Zeugnisse, damit indische Studierende an slowakischen technischen Hochschulen nach dem Studium Praktikumsvisa ohne zusätzliche Apostillen erhalten können.
Warum die Slowakei? Angesichts des Arbeitskräftemangels in Mitteleuropa positioniert sich Bratislava als „Bangalore der Visegrád-Staaten“ und wirbt gezielt um indische Programmierer, die bereits Erfahrung mit der EU-Blauen Karte haben. Umgekehrt sehen indische Häfen die slowakischen Logistikparks im Binnenland als wichtige Zugangspunkte für die zentraleuropäische Distribution. Das neue Forum bietet beiden Seiten einen direkten Kanal, um Regeln nahezu in Echtzeit anzupassen, ohne auf umfassendere EU-Verhandlungen warten zu müssen.
Beamte berichten, dass die erste Aufgabe der Arbeitsgruppe darin bestehen wird, eine zehn Tage schnelle Bearbeitung von Geschäftsvisa für Unternehmen zu pilotieren, die mindestens eine Million Euro in einem der beiden Märkte investiert haben. Für Unternehmen könnte der größte Vorteil die gegenseitige Anerkennung von polizeilichen Führungszeugnissen und medizinischen Untersuchungen sein, was die Dokumentationszeiten für innerbetriebliche Versetzungen von derzeit drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt. Auch Universitäten drängen auf eine einheitliche Vorlage für Zeugnisse, damit indische Studierende an slowakischen technischen Hochschulen nach dem Studium Praktikumsvisa ohne zusätzliche Apostillen erhalten können.
Warum die Slowakei? Angesichts des Arbeitskräftemangels in Mitteleuropa positioniert sich Bratislava als „Bangalore der Visegrád-Staaten“ und wirbt gezielt um indische Programmierer, die bereits Erfahrung mit der EU-Blauen Karte haben. Umgekehrt sehen indische Häfen die slowakischen Logistikparks im Binnenland als wichtige Zugangspunkte für die zentraleuropäische Distribution. Das neue Forum bietet beiden Seiten einen direkten Kanal, um Regeln nahezu in Echtzeit anzupassen, ohne auf umfassendere EU-Verhandlungen warten zu müssen.
Quelle: NewKerala
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