
Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde (Customs and Border Protection, CBP) bestätigte am 16. Juni, dass sie Visa widerrufen und 27 ausländische Besatzungsmitglieder mehrerer Kreuzfahrtlinien – darunter Disney Cruise Line und Holland America – zurückgeführt hat. Dies geschah nach einer Aktion im April, bei der auf acht in San Diego liegenden Schiffen kinderpornografisches Material entdeckt wurde. Die Untersuchung, die gemeinsam mit Homeland Security Investigations durchgeführt wurde, umfasste Befragungen von 28 Crewmitgliedern verschiedener Nationalitäten (26 aus den Philippinen, jeweils eines aus Portugal und Indonesien). Laut CBP besaßen, verbreiteten oder betrachteten die Betroffenen illegales Material, was eine sofortige Visastornierung gemäß INA §212(a)(2)(I) zur Folge hatte.
Operative Auswirkungen: Kreuzfahrtunternehmen müssen nun zu Beginn der Hochsaison in Alaska und Mexiko wichtige Positionen neu besetzen. Der Fall verdeutlicht die Bereitschaft der CBP, die Visastornierung schnell durchzusetzen – eine wichtige Compliance-Erinnerung für Manager von Schiffsbesatzungen, die auf das Visumskategorie C-1/D angewiesen sind.
Programmtipps: Arbeitgeber, die Seeleute in US-Häfen rotieren lassen, sollten ihre Richtlinien für digitale Medien verschärfen, Geräteprüfungen durchführen und sicherstellen, dass die Crew versteht, dass US-Recht auch auf Schiffen mit ausländischer Flagge in US-Gewässern gilt. Kreuzfahrtplaner müssen mit zusätzlichen Kontrollen und möglichen Verzögerungen beim Ablegen nach solchen hochkarätigen Durchsetzungsmaßnahmen rechnen.
Breiterer Kontext: Die Visastornierungen für Seeleute stiegen im Haushaltsjahr 2025 um 18 % im Zuge der Bemühungen des Heimatschutzministeriums, sexuelle Ausbeutungsverbrechen auf See zu bekämpfen. Branchenverbände setzen sich für klarere CBP-Richtlinien zu Durchsuchungen digitaler Medien ein, um Planungsstörungen zu vermeiden.
Operative Auswirkungen: Kreuzfahrtunternehmen müssen nun zu Beginn der Hochsaison in Alaska und Mexiko wichtige Positionen neu besetzen. Der Fall verdeutlicht die Bereitschaft der CBP, die Visastornierung schnell durchzusetzen – eine wichtige Compliance-Erinnerung für Manager von Schiffsbesatzungen, die auf das Visumskategorie C-1/D angewiesen sind.
Programmtipps: Arbeitgeber, die Seeleute in US-Häfen rotieren lassen, sollten ihre Richtlinien für digitale Medien verschärfen, Geräteprüfungen durchführen und sicherstellen, dass die Crew versteht, dass US-Recht auch auf Schiffen mit ausländischer Flagge in US-Gewässern gilt. Kreuzfahrtplaner müssen mit zusätzlichen Kontrollen und möglichen Verzögerungen beim Ablegen nach solchen hochkarätigen Durchsetzungsmaßnahmen rechnen.
Breiterer Kontext: Die Visastornierungen für Seeleute stiegen im Haushaltsjahr 2025 um 18 % im Zuge der Bemühungen des Heimatschutzministeriums, sexuelle Ausbeutungsverbrechen auf See zu bekämpfen. Branchenverbände setzen sich für klarere CBP-Richtlinien zu Durchsuchungen digitaler Medien ein, um Planungsstörungen zu vermeiden.
Quelle: El Imparcial (Mexico)