Visumfreiheit führt zu 75 % Anstieg chinesischer Ankünfte – Brasilien verzeichnet historischen Höchststand
Chinesische Besucherzahlen erreichen Rekordhoch einen Monat nach Einführung der visafreien Einreise in Brasilien
Visumfreiheit führt zu 75 % Anstieg chinesischer Besucher in Brasilien
Neueste Nachrichten
Portugal beendet „Tourist-zu-Student“-Umgehung: Brasilianer müssen vor der Reise ein Studienvisum beantragen
Am 18. Juni in Lissabon verabschiedete Gesetzgebung macht ein Studienvisum vor der Reise verpflichtend und beendet Portugals Praxis, Studenten, die als Touristen eingereist sind, nachträglich zu legalisieren. Brasilianer – mit Abstand die größte betroffene Gruppe – müssen nun vor der Abreise bei portugiesischen Konsulaten einen Antrag stellen, was Vorlaufzeiten und Kosten für Bildungsreisen erhöht. Bestehende Anträge innerhalb des Landes können von Übergangsregelungen profitieren.
Portugal schließt Schlupfloch für „Touristen-zu-Studenten“ und verlangt von Brasilianern künftig Studienvisa im Voraus
Portugal hat seinen flexiblen Nachankunfts-Regularisierungsweg eingestellt: Ab September müssen brasilianische und andere ausländische Studierende bereits vor der Einreise ein Studienvisum vorweisen. Die Änderung verschärft die Einwanderungskontrollen, verlängert die Vorlaufzeiten und zwingt Universitäten sowie Arbeitgeber dazu, die Einhaltung der Vorschriften frühzeitig zu planen.
Countdown für ETIAS der EU: Was brasilianische Reisende vor dem Start im Oktober wissen müssen
Die EU bestätigte, dass die lang erwartete ETIAS-Reisegenehmigung Ende 2026 eingeführt wird. Ab diesem Zeitpunkt müssen Brasilianer – bisher visafrei – vor dem Abflug in Schengen-Staaten die Online-Genehmigung für 20 € einholen. Die Erlaubnis gilt drei Jahre lang, erlaubt Aufenthalte von bis zu 90/180 Tagen und wird nach einer sechsmonatigen Übergangsphase verbindlich. Unternehmen müssen den neuen Schritt in ihre Buchungsprozesse integrieren und Reisende auf die Anforderungen zur Gültigkeit des Reisepasses hinweisen.
Programm „Aqui é Brasil“ heißt abgeschobene Brasilianer auf humanitärer Charter aus den USA willkommen
Die brasilianischen Behörden erhielten am 18. Juni einen weiteren Abschiebeflug aus den USA im Rahmen des humanitären Programms „Aqui é Brasil“. Die koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Behörden stellt sicher, dass den besonders schutzbedürftigen Rückkehrern Dokumente, medizinische Versorgung und Weiterreisemöglichkeiten bereitgestellt werden – ein Zeichen für die steigenden Abschiebungen aus den USA und den wachsenden Bedarf an umfassender Wiedereingliederungshilfe.
Brasilien koordiniert humanitäre Aufnahme für auf US-Charterflug abgeschobene Personen
MDHC koordinierte am 18. Juni eine humanitäre Aufnahme für einen US-Abschiebeflug, der Dutzende Brasilianer zurückführte. Im Rahmen des Protokolls „Aqui é Brasil“ erhalten Rückkehrer medizinische Untersuchungen, rechtliche Beratung und Transport nach Hause – ein Hinweis auf die zunehmenden Compliance-Risiken für Brasilianer, deren US-Aufenthaltsstatus erlischt.
Brasilien richtet humanitäre Aufnahme für auf US-Charterflug abgeschobene Personen ein
Am 18. Juni landete ein US-Charterflug mit brasilianischen Rückkehrern in Confins, wo die bundesweite Operation „Aqui é Brasil“ Unterkunft, medizinische Untersuchungen und Unterstützung bei der Weiterreise bot. Das von mehreren Ministerien in Zusammenarbeit mit der IOM durchgeführte Protokoll zielt darauf ab, die Rechte der Rückkehrer zu schützen und ihre Wiedereingliederung zu erleichtern. Der Vorfall unterstreicht die fortlaufende Koordination zwischen den USA und Brasilien bei Abschiebungen sowie die Bedeutung von Notfallplänen für Unternehmen mit migrantischen Mitarbeitenden.
41 kg Drogen und gefälschte Pässe bei eintägiger Razzia am Flughafen São Paulo-Guarulhos beschlagnahmt
Bundespolizei am Flughafen Guarulhos nahm am 18. Juni fünf Personen fest, beschlagnahmte 41 kg Drogen und stellte zwei Reisende mit gefälschten oder fremden Pässen. Die Aktion zeigt verstärkte Grenzkontrollen vor der Hauptreisezeit der Winterferien in Brasilien und deutet auf mögliche Verzögerungen für legitime Passagiere hin.
Espírito Santo fördert Forschermobilität im Rahmen der Ausschreibung „Mobility Confap Italy 2026“
Fapes ist der bundesweiten Initiative Mobility Confap Italy 2026 beigetreten und bietet Forschern aus Espírito Santo finanzielle Unterstützung für Projekte an führenden italienischen Universitäten. Die Stipendien erleichtern die Visa-Beschaffung und fördern die Zusammenarbeit von Unternehmensforschungsteams mit akademischen Partnern in der EU.
Passaussetzungen in der 9. Phase der Operation Compliance Zero verhängt
Die brasilianische Bundespolizei hat am 18. Juni im Rahmen einer neuen Anti-Korruptionsaktion, gestützt auf einen Beschluss des Obersten Gerichtshofs, die Reisepässe von Verdächtigen eingefroren. Der Fall verdeutlicht, wie gerichtliche Reiseverbote zunehmend zu einem festen Risikofaktor bei der Planung der Mobilität von Führungskräften in Brasilien werden.
Festuris Gramado 2026 startet kostenlose Anmeldung und verspricht KI-fokussierte Ausgabe
Die Anmeldung für Festuris Gramado 2026 ist seit dem 18. Juni geöffnet und bietet brasilianischen Reiseprofis kostenlosen Zugang zur wichtigsten Tourismusmesse Lateinamerikas (12. bis 15. November). Die Ausgabe legt den Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz und digitale Transformation und ermöglicht B2B-Geschäfte im geschätzten Wert von 400 Millionen R$. Aufgrund der begrenzten Hotelkapazitäten in der Ferienregion Serra Gaúcha wird eine frühzeitige Anmeldung empfohlen.
Neue Beratung weist auf rechtliche Fallstricke für brasilianische Führungskräfte im Auslandseinsatz hin
Eine Analyse des _Estado de Minas_ vom 18. Juni zeigt auf, wie brasilianische Führungskräfte im Ausland durch fehlende Regelungen zu Zuständigkeit, Steuerangleichung und Rückführung in ihren Entsendungsverträgen ungewollt mit Doppelbesteuerung und Rentenlücken konfrontiert werden können – was Unternehmen dazu veranlasst, ihre Mobilitätsrichtlinien zu verschärfen.
PF und Zoll beschlagnahmen nicht deklarierte ausländische Waren am Flughafen Cascavel
Zoll- und Bundespolizisten haben am 18. Juni in Cascavel/PR einen Koffer mit nicht deklarierten Importwaren abgefangen, was Brasiliens verstärkte Kontrollen über die großen internationalen Drehkreuze hinaus unterstreicht. Reisende und Versender sollten mit intensiveren Kontrollen rechnen und sicherstellen, dass sie die zollfreien Freibeträge einhalten.
Angriff auf LATAM-Mitarbeiter am Flughafen São Paulo Guarulhos unterstreicht Sicherheitsbedenken im Bodenverkehrsdienst
Ein Passagierangriff auf vier LATAM-Mitarbeiter am Flughafen Guarulhos in den frühen Morgenstunden des 17. Juni führte zu Verletzungen und lenkte die Aufmerksamkeit auf die zunehmende Aggression gegenüber Bodenpersonal. Da die Zahl der Übergriffe in diesem Jahr um 12 % gestiegen ist, prüfen LATAM und der Flughafenbetreiber neue Schutzmaßnahmen. Geschäftsreisende sollten daher mehr Zeit einplanen und bei betrieblichen Verzögerungen bewährte Deeskalationsstrategien anwenden.