
PRETORIA – Nach drei nervenaufreibenden Wochen für südafrikanische Unternehmen hat die tschechische Botschaft am Montag, den 19. Juni 2026, den vollen Visaservice wieder aufgenommen. VFS Global, das ausgelagerte Antragszentrum der Botschaft, bestätigte, dass die vorübergehende Schließung vom 28. Mai bis 19. Juni – ursprünglich auf eine IT-Systemmigration zurückgeführt – aufgehoben wurde und die Rückstände nun nach dem Prinzip „First-in, First-out“ abgearbeitet werden. Die Unterbrechung zwang zahlreiche Bergbau-, Ingenieur- und Pharmaunternehmen dazu, Flüge und Hotelkontingente für Trainingsprogramme in Tschechien neu zu buchen. Mehrere multinationale Konzerne berichteten gegenüber Global Mobility News, dass die Aussetzung ihnen zusätzliche Kosten von rund 1,5 Millionen ZAR (etwa 73.000 Euro) durch Umbuchungsgebühren und Vertragsstrafen verursachte.
Mit der Wiederaufnahme des Betriebs wurden Prioritätsplätze für Reisende mit Abreisedatum vor dem 15. Juli freigegeben, während reguläre Schengen- und langfristige Geschäftsvisa-Termine über den Online-Kalender von VFS vergeben werden. Personalabteilungen sollten zwei neue Verfahrensänderungen beachten: Erstens wurde die biometrische Erfassung von der VFS-Lounge in eine neue, sichere Arbeitsstation innerhalb des Botschaftsgeländes verlegt, was eine zusätzliche Sicherheitskontrolle erfordert. Zweitens pilotiert die Botschaft ein „Remote Decision“-Modell, bei dem die Entscheidung in Prag und nicht in Pretoria getroffen wird – dies verkürzt die durchschnittliche Bearbeitungszeit von 15 auf 10 Kalendertage, macht jedoch die Rücksendung der Pässe per Kurier obligatorisch.
Südafrika ist ein strategischer Partner für die tschechischen Verteidigungs-, Automobil- und Energiesektoren; der bilaterale Handel wuchs im vergangenen Jahr um 11 Prozent. Die Wiederaufnahme des Visaservices ist daher eine gute Nachricht für tschechische Zulieferer, die Techniker zu den Platinminen in Rustenburg entsenden, sowie für südafrikanische Fintech-Start-ups, die im August an der Prague Tech Week teilnehmen. Mobility-Manager werden empfohlen, die VFS-Updates täglich zu verfolgen, bis sich die Warteschlangen voraussichtlich Anfang Juli normalisieren.
Mit der Wiederaufnahme des Betriebs wurden Prioritätsplätze für Reisende mit Abreisedatum vor dem 15. Juli freigegeben, während reguläre Schengen- und langfristige Geschäftsvisa-Termine über den Online-Kalender von VFS vergeben werden. Personalabteilungen sollten zwei neue Verfahrensänderungen beachten: Erstens wurde die biometrische Erfassung von der VFS-Lounge in eine neue, sichere Arbeitsstation innerhalb des Botschaftsgeländes verlegt, was eine zusätzliche Sicherheitskontrolle erfordert. Zweitens pilotiert die Botschaft ein „Remote Decision“-Modell, bei dem die Entscheidung in Prag und nicht in Pretoria getroffen wird – dies verkürzt die durchschnittliche Bearbeitungszeit von 15 auf 10 Kalendertage, macht jedoch die Rücksendung der Pässe per Kurier obligatorisch.
Südafrika ist ein strategischer Partner für die tschechischen Verteidigungs-, Automobil- und Energiesektoren; der bilaterale Handel wuchs im vergangenen Jahr um 11 Prozent. Die Wiederaufnahme des Visaservices ist daher eine gute Nachricht für tschechische Zulieferer, die Techniker zu den Platinminen in Rustenburg entsenden, sowie für südafrikanische Fintech-Start-ups, die im August an der Prague Tech Week teilnehmen. Mobility-Manager werden empfohlen, die VFS-Updates täglich zu verfolgen, bis sich die Warteschlangen voraussichtlich Anfang Juli normalisieren.
Quelle: VFS Global – Important Notice
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
Alle anzeigen
Hitzewelle und Sturmwarnungen am 19. Juni beeinträchtigen Inlandsverbindungen und Geschäftsreisen
Innenministerium veröffentlicht Migrationsbericht für das erste Quartal 2026 und warnt vor Stagnation bei ausländischen Arbeitskräften