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Strengere finanzielle Anforderungen für Familienzusammenführung außerhalb des EWR eingeführt

Juni 13, 2026
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Strengere finanzielle Anforderungen für Familienzusammenführung außerhalb des EWR eingeführt
Am 12. Juni still veröffentlicht, aber diese Woche im Mittelpunkt der globalen Mobilitätskreise stehend, werden Änderungen an Irlands Familienzusammenführungsrichtlinie für Nicht-EWR-Bürger es vielen Inhabern von Arbeitserlaubnissen und sogar irischen Staatsbürgern erheblich erschweren, Verwandte zu sponsern. Eine der wichtigsten Änderungen ist die fast Verdopplung des erforderlichen Bruttoeinkommens für irische Staatsbürger, die Ehepartner oder minderjährige Kinder nachholen wollen – von 40.000 € über drei Jahre auf 75.000 €. Inhaber einer allgemeinen Arbeitserlaubnis (General Employment Permit, GEP) müssen nun detaillierte Nachweise erbringen, dass sie Familienmitglieder in geeigneten Unterkünften beherbergen können. Zudem sind alle Sponsoren ausgeschlossen, wenn sie selbst in staatlich gefördertem Wohnraum leben. Flüchtlinge und Personen mit subsidiärem Schutz müssen unterdessen eine obligatorische Wartezeit von zwei Jahren einhalten, bevor sie unter dem neuen International Protection Act einen Antrag auf Familienzusammenführung stellen können. Die politische Richtungsänderung folgt auf monatelangen Druck wegen Wohnungsknappheit und erfolgt vor dem Hintergrund eines Budgets von 1,1 Milliarden Euro für den International Protection Accommodation Service (IPAS) im Jahr 2026. Befürworter befürchten, dass die strengeren Regeln qualifizierte Migranten dazu zwingen könnten, Irland als langfristiges Ziel zu überdenken – insbesondere in Branchen, die bereits mit Problemen bei der Mitarbeiterbindung kämpfen. Unternehmen sollten beachten, dass Anträge von Angehörigen, die ab dem 20. Juni eingereicht werden, nach den neuen Regeln geprüft werden, unabhängig vom Ankunftsdatum des Hauptarbeitnehmers. Mobilitätsteams wird empfohlen, die Wohnsituation und Finanzunterlagen der Entsandten frühzeitig zu überprüfen und längere Vorlaufzeiten für die Beschaffung von Dokumenten einzuplanen, da neue Anforderungen an Kontoauszüge und Mietverträge eingeführt werden.
Quelle: Immigration Service Delivery (Ireland)

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