
Indische IT- und Ingenieurfachkräfte, die ihre H-1B-Visa verlängern oder übertragen möchten, sehen sich mit langen Wartezeiten konfrontiert, nachdem US-Konsulate in Delhi, Mumbai, Chennai, Hyderabad und Kolkata für das gesamte Jahr 2026 keine Termine mehr anbieten. Das Spezialportal VisaPics, das sich auf Daten des US-Außenministeriums stützt, berichtet, dass Interviewtermine nun auf Anfang 2027 verschoben werden – ein beispielloser Rückstau, der die Projektpläne globaler Tech-Unternehmen gefährdet.
Die Engpässe resultieren aus pandemiebedingten Personalabbau, der nie vollständig ausgeglichen wurde, sowie einem jährlichen Anstieg der H-1B-Anträge um 12 Prozent. Notfalltermine sind zwar weiterhin möglich, die Voraussetzungen sind jedoch eng gefasst und erfordern einen medizinischen oder humanitären Nachweis – Bedingungen, die auf die meisten Arbeitsfälle nicht zutreffen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies ein erhöhtes Risiko von Unterbrechungen: Mitarbeiter, die für Feiertage nach Indien reisen, könnten nicht rechtzeitig in die USA zurückkehren, und interne Versetzungen von Indien zu US-Kundenstandorten könnten sich um ein Jahr oder länger verzögern. Einwanderungsberater empfehlen, Verlängerungsanträge frühzeitig einzureichen und Alternativen wie L-1-Intra-Company-Visa oder kanadische „Nearshore“-Teams zu prüfen.
Die Situation wirft auch strategische Fragen zur starken Abhängigkeit vom H-1B-Visum auf. Einige indische IT-Großunternehmen beschleunigen die Lokalisierung und stellen vermehrt US-Ansässige ein, während Start-ups Talente über Mexikos Sonderwirtschaftszonen rekrutieren, bis der US-Eintritt möglich ist. Mobility-Manager sollten Notfall-Reisebudgets einplanen und frühzeitig mit Mitarbeitern kommunizieren, deren Visa 2026 auslaufen.
US-Botschaftsvertreter haben bislang keine Gegenmaßnahmen angekündigt, doch Branchenverbände setzen sich für kurzfristige Interviewfenster und eine Aufstockung des diplomatischen Personals im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ein.
Die Engpässe resultieren aus pandemiebedingten Personalabbau, der nie vollständig ausgeglichen wurde, sowie einem jährlichen Anstieg der H-1B-Anträge um 12 Prozent. Notfalltermine sind zwar weiterhin möglich, die Voraussetzungen sind jedoch eng gefasst und erfordern einen medizinischen oder humanitären Nachweis – Bedingungen, die auf die meisten Arbeitsfälle nicht zutreffen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies ein erhöhtes Risiko von Unterbrechungen: Mitarbeiter, die für Feiertage nach Indien reisen, könnten nicht rechtzeitig in die USA zurückkehren, und interne Versetzungen von Indien zu US-Kundenstandorten könnten sich um ein Jahr oder länger verzögern. Einwanderungsberater empfehlen, Verlängerungsanträge frühzeitig einzureichen und Alternativen wie L-1-Intra-Company-Visa oder kanadische „Nearshore“-Teams zu prüfen.
Die Situation wirft auch strategische Fragen zur starken Abhängigkeit vom H-1B-Visum auf. Einige indische IT-Großunternehmen beschleunigen die Lokalisierung und stellen vermehrt US-Ansässige ein, während Start-ups Talente über Mexikos Sonderwirtschaftszonen rekrutieren, bis der US-Eintritt möglich ist. Mobility-Manager sollten Notfall-Reisebudgets einplanen und frühzeitig mit Mitarbeitern kommunizieren, deren Visa 2026 auslaufen.
US-Botschaftsvertreter haben bislang keine Gegenmaßnahmen angekündigt, doch Branchenverbände setzen sich für kurzfristige Interviewfenster und eine Aufstockung des diplomatischen Personals im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres ein.
Quelle: VisaPics