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Australien aktualisiert Reisehinweise für Finnland – Biometrische Registrierung bei Einreise in den Schengen-Raum jetzt Pflicht

Juni 26, 2026
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Australien aktualisiert Reisehinweise für Finnland – Biometrische Registrierung bei Einreise in den Schengen-Raum jetzt Pflicht
Das australische Außenministerium (DFAT) hat am 25. Juni 2026 stillschweigend seine Smartraveller-Reisewarnung für Finnland aktualisiert und weist nun deutlich darauf hin, dass Nicht-EU-Bürger – darunter auch Australier – bei der ersten Einreise in den Schengen-Raum ihre Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto im Rahmen des neuen EU-Einreise-/Ausreisesystems (EES) hinterlegen müssen. Obwohl das EES offiziell bereits im Oktober 2025 schrittweise eingeführt wurde, gingen viele Reisende davon aus, dass die Grenzkontrollen in Finnland erst nach und nach angepasst würden. Die Formulierungen von DFAT bestätigen jedoch, dass die Flughäfen und Seehäfen Finnlands bereits vollständig umgestellt sind und warnen vor möglichen Verzögerungen zu Stoßzeiten, wenn die biometrischen Daten an automatisierten Kiosken erfasst werden.

Die Reisewarnung weist außerdem darauf hin, dass die Landgrenzen zu Russland „auf unbestimmte Zeit geschlossen“ bleiben und Freizeit-Schiffsverbindungen im östlichen Finnischen Meerbusen ausgesetzt sind. Für globale Mobilitätsteams, die Mitarbeiter nach Helsinki entsenden oder Führungskräfte auf innergemeinschaftlichen EU-Flügen über Helsinki-Vantaa leiten, ergeben sich daraus zwei praktische Konsequenzen: Erstens werden Reisepässe nun elektronisch gestempelt, sodass Überschreitungen der 90/180-Tage-Schengenregel automatisch erfasst werden – was Fehlerquellen minimiert. Zweitens sollten Reisende, die bisher mobile Bordkarten für schnelle Transfers nutzten, bei der ersten Reise nach Einführung des Systems 10 bis 15 Minuten mehr für die neuen Kioske einplanen.

Australien aktualisiert Reisehinweise für Finnland – Biometrische Registrierung bei Einreise in den Schengen-Raum jetzt Pflicht


Arbeitgeber sollten ihre Pre-Departure-Briefings anpassen: Assignees müssen daran erinnert werden, dass ihre Pässe mindestens zwei freie Seiten für das EES-Aufklebeetikett haben, Ausdrucke der Weiterreisepläne mitzuführen und die am Kiosk ausgestellten Registrierungsbescheinigungen aufzubewahren, da diese bei internen Schengen-Kontrollen von der Polizei verlangt werden können. Vielflieger sollten zudem beachten, dass das separate ETIAS-Reisegenehmigungssystem nun für das vierte Quartal 2026 geplant ist; dieses wird eine Online-Vorabprüfung zusätzlich zu den EES-Biometrie-Daten erfordern.

Die Warnstufe für Finnland bleibt bei DFAT auf dem niedrigsten Niveau („Normale Sicherheitsvorkehrungen treffen“), betont jedoch, dass die Terrorgefahr weiterhin „erhöht“ ist und winterliche Wetterbedingungen den regionalen Flugverkehr beeinträchtigen können. Unternehmen, die kurzfristige Auftragnehmer entsenden, sollten daher die biometrischen Vorgaben mit den üblichen Notfallmaßnahmen kombinieren.
Quelle: Australian Government – Smartraveller

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