
Ein Jahr nach der Einführung der ersten biometrischen Kioske im Terminal 1 hat der Flughafen Prag alle Grenzkontrollstellen für Nicht-EU-Bürger auf das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) umgestellt. Martin Kučera, Vorstandsmitglied des Flughafens, erklärte am 27. Juni gegenüber der Wirtschaftszeitung E15, dass das neue „Reisen mit dem Gesicht“-Verfahren die durchschnittliche Passkontrollzeit trotz Rekordpassagierzahlen von neun auf sechs Minuten verkürzt hat.
Im Rahmen des EES werden Nicht-EU-Reisende – darunter Briten und Amerikaner – bei der ersten Einreise fotografiert und vier Fingerabdrücke erfasst. Bei späteren Grenzübertritten erfolgt die Kontrolle über Gesichtserkennung an automatischen Gates. Das System ersetzt die herkömmlichen Passstempel und berechnet automatisch die verbleibenden Schengen-Aufenthaltstage, was laut Kučera „versehentliche Überziehungsstrafen“ verhindern soll.
Die letzte Phase, die letzte Woche abgeschlossen wurde, integrierte die Flugdaten der Airlines, sodass Passagierlisten die Kiosksitzungen vorab ausfüllen und den Prozess weiter beschleunigen. Die IT-Abteilung des Flughafens berichtet, dass seit Oktober 2025 über 1,2 Millionen biometrische Profile erstellt wurden, wobei nur 0,3 % der Fälle auf manuelle Kontrollstellen zurückfielen.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Prag entsenden, bedeutet die Umstellung, dass bei der ersten Ankunft eine einmalige Registrierung von fünf Minuten eingeplant werden muss und die Reisenden einen Pass mit mindestens zwei freien Seiten mitführen sollten; beschädigte biometrische Chips führen zu einer zusätzlichen Kontrolle. Mobilitätsteams sollten zudem daran erinnern, dass die kommende ETIAS-Reisegenehmigung – deren Einführung auf 2027 verschoben wurde – auf derselben Datenbank basiert.
Kučera bestätigte, dass der Flughafen gemeinsam mit dem Innenministerium an einer mobilen Vorabkontrolle für EES-registrierte Reisende arbeitet, die 2027 nach EU-Rechtsfreigabe eingeführt werden soll. Bis dahin lautet der einfache Rat: „In die Kamera schauen, auf den grünen Pfeil warten und weitergehen.“
Im Rahmen des EES werden Nicht-EU-Reisende – darunter Briten und Amerikaner – bei der ersten Einreise fotografiert und vier Fingerabdrücke erfasst. Bei späteren Grenzübertritten erfolgt die Kontrolle über Gesichtserkennung an automatischen Gates. Das System ersetzt die herkömmlichen Passstempel und berechnet automatisch die verbleibenden Schengen-Aufenthaltstage, was laut Kučera „versehentliche Überziehungsstrafen“ verhindern soll.
Die letzte Phase, die letzte Woche abgeschlossen wurde, integrierte die Flugdaten der Airlines, sodass Passagierlisten die Kiosksitzungen vorab ausfüllen und den Prozess weiter beschleunigen. Die IT-Abteilung des Flughafens berichtet, dass seit Oktober 2025 über 1,2 Millionen biometrische Profile erstellt wurden, wobei nur 0,3 % der Fälle auf manuelle Kontrollstellen zurückfielen.
Für Unternehmen, die Mitarbeiter nach Prag entsenden, bedeutet die Umstellung, dass bei der ersten Ankunft eine einmalige Registrierung von fünf Minuten eingeplant werden muss und die Reisenden einen Pass mit mindestens zwei freien Seiten mitführen sollten; beschädigte biometrische Chips führen zu einer zusätzlichen Kontrolle. Mobilitätsteams sollten zudem daran erinnern, dass die kommende ETIAS-Reisegenehmigung – deren Einführung auf 2027 verschoben wurde – auf derselben Datenbank basiert.
Kučera bestätigte, dass der Flughafen gemeinsam mit dem Innenministerium an einer mobilen Vorabkontrolle für EES-registrierte Reisende arbeitet, die 2027 nach EU-Rechtsfreigabe eingeführt werden soll. Bis dahin lautet der einfache Rat: „In die Kamera schauen, auf den grünen Pfeil warten und weitergehen.“
Quelle: E15.cz