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Vorgeschlagene 13.000-Pfund-Abgabe für Asylbewerber löst Proteste von Unternehmen und NGOs aus

Juli 1, 2026
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Vorgeschlagene 13.000-Pfund-Abgabe für Asylbewerber löst Proteste von Unternehmen und NGOs aus
Berichten des International Business Times zufolge sieht das Innenministerium im Rahmen des Einwanderungs- und Asylgesetzes vor, dass einige erfolgreiche Asylbewerber bis zu 10.000 Pfund für staatliche Unterkunftskosten zurückzahlen müssen, bevor sie einen Antrag auf dauerhafte Niederlassung stellen können – zusätzlich zu den bereits bestehenden Antragsgebühren von 3.000 Pfund. Insgesamt könnten die Kosten pro Person somit über 13.000 Pfund betragen. Minister betonen, dass diese Maßnahme an Rückzahlungen ähnlich wie bei Studienkrediten angelehnt ist und darauf abzielt, die finanzielle Belastung der Steuerzahler durch das teure Asylsystem zu verringern. Flüchtlingsorganisationen warnen hingegen, dass dies Menschen in einem vorübergehenden Status festhalten und die Integration in den Arbeitsmarkt erschweren könnte. Arbeitgeber in Branchen mit Fachkräftemangel – etwa in der Pflege und Gastronomie – befürchten, dass höhere Hürden für die Niederlassung den Pool an Kandidaten, die vom Asyl- in den Arbeitsvisastatus wechseln, verkleinern und somit die Rekrutierungskosten steigen lassen. Sollte die Regelung eingeführt werden, gilt sie nur für zukünftige Schutzgewährungen. Die Regierung hat noch keine Einkommensgrenze festgelegt, ab der Rückzahlungen fällig werden, deutet aber an, dass Abzüge direkt vom Gehalt über das PAYE-System erfolgen könnten, ähnlich wie bei der Rückzahlung von Studienkrediten. Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen, müssten daher möglicherweise eine Gehaltsabzugsverpflichtung ähnlich der bei Studienkrediten umsetzen und ihre Lohnabrechnungssysteme anpassen. Der Vorschlag wird voraussichtlich in der Ausschussphase einer intensiven Prüfung unterzogen. Firmen, die auf Flüchtlingstalente angewiesen sind – insbesondere in margenarmen Branchen – sollten sich daher in Branchenvertretungen einbringen, um einem schrumpfenden Arbeitskräfteangebot entgegenzuwirken.
Quelle: International Business Times UK

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