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Pflichten zur Arbeitsaufnahme gelten ab 1. Oktober 2026 auch für Auftragnehmer und Plattformarbeiter

Juli 1, 2026
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Pflichten zur Arbeitsaufnahme gelten ab 1. Oktober 2026 auch für Auftragnehmer und Plattformarbeiter
Die in Glasgow ansässige Kanzlei BTO Solicitors hat auf neue Inkrafttretensregelungen hingewiesen, die am 29. Juni dem Parlament vorgelegt wurden und Abschnitt 48 des Border Security, Asylum and Immigration Act 2025 ab dem 1. Oktober 2026 in Kraft setzen. Diese Bestimmung erweitert die gesetzliche Pflicht der Arbeitgeber zur Verhinderung illegaler Beschäftigung über traditionelle Arbeitnehmer hinaus auf Zeitarbeitskräfte, selbstständige Auftragnehmer, einzelne Subunternehmer und Arbeitskräfte auf Gig-Economy-Plattformen.

Pflichten zur Arbeitsaufnahme gelten ab 1. Oktober 2026 auch für Auftragnehmer und Plattformarbeiter


Nach dem überarbeiteten Rahmen können Unternehmen, die bezahlte Arbeit „organisieren oder erleichtern“, mit zivilrechtlichen Geldstrafen von bis zu 60.000 £ pro illegal beschäftigtem Arbeitnehmer belegt werden, wenn sie keine Statusprüfungen durchführen. Inhaber von Sponsor-Lizenzen drohen zudem Lizenzsuspendierungen oder -entzüge. Das Innenministerium wird voraussichtlich noch in diesem Sommer aktualisierte Richtlinien zum Nachweis des Arbeitsrechts veröffentlichen, doch Migrationsberater warnen Unternehmen davor, nicht zu warten: Die vollständige Erfassung der Lieferkette, die Einbindung von Prüfungsrechten und Einwanderungsgarantien in Verträge sowie Schulungen für Beschaffungs- und Personalabteilungen sind unerlässlich.

Für globale Mobilitätsprogramme erhöht die Erweiterung die Komplexität bei der Einbindung ausländischer Auftragnehmer für kurzfristige Einsätze im Vereinigten Königreich oder bei gelegentlichen Besuchen von Remote-Mitarbeitern. Unternehmen sollten die Überprüfung des Einwanderungsstatus in die Abläufe zur Lieferantenintegration einbauen und sicherstellen, dass Leistungsbeschreibungen nicht unbeabsichtigt Risiken schaffen. Da zivilrechtliche Strafen auch dann verhängt werden können, wenn illegale Beschäftigung außerhalb des Unternehmensstandorts (z. B. beim Kunden) entdeckt wird, überprüfen multinationale Unternehmen ihre Rahmenverträge, um Compliance-Verpflichtungen entlang der gesamten Lieferkette durchzusetzen. Auftragnehmer könnten zudem höhere Honorare verlangen, um den administrativen Aufwand auszugleichen, was die Projektkosten erhöhen könnte.
Quelle: BTO Solicitors LLP Insight

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