
Innenministerin Shabana Mahmood nutzte eine Rede im Innenministerium am 30. Juni 2026, um die ersten konkreten Maßnahmen des lang erwarteten Einwanderungs- und Asylgesetzes vorzustellen. Im Mittelpunkt des Pakets steht die Zusage, neue „sichere und legale“ Korridore für Flüchtlinge zu eröffnen, die im Herbst mit der Aufnahme von Vermittlungen beginnen sollen. Die Pilotprogramme orientieren sich am kanadischen Community-Sponsorship-Modell, das es Wohltätigkeitsorganisationen, Glaubensgemeinschaften und Kommunalbehörden ermöglicht, Flüchtlinge direkt zu benennen. Mahmood argumentierte, dass die Stärkung der Gemeinschaften die Integration beschleunigen und die gefährlichen Kanalüberquerungen beenden werde, die seit Jahren die politische Debatte dominieren.
Über die neuen Zugangswege hinaus verspricht das Gesetz, die Gründe, auf denen Antragsteller sich nach Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention gegen Abschiebungen wehren können, einzuschränken. Minister betonen, dass britische Gerichte das Recht auf Familienleben zu weit ausgelegt hätten, was zu rechtlichen Rückstaus und einem Vertrauensverlust in die Öffentlichkeit geführt habe. Die Gesetzgebung bringt daher die nationalen Gerichtsprüfungen in Einklang mit der Rechtsprechung aus Straßburg und setzt verbindliche Fristen für Berufungen.
Für Arbeitgeber ist die wichtigste Nachricht die Verdopplung der Ausgaben für die Einwanderungskontrolle bis 2028/29, mit der Tausende neue Compliance-Beauftragte und umfangreiche Arbeitsplatzkontrollen finanziert werden. Mahmood bestätigte, dass jeder Sponsor-Lizenzinhaber künftig ein digitales Risikobewertungssystem erhält – grün, gelb oder rot – basierend auf der Häufigkeit unangekündigter Kontrollen. Unternehmen, die in die rote Kategorie fallen, könnten innerhalb von 14 Tagen ihre Berechtigung verlieren, Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben. Die Regierung sieht darin eine Beruhigung für Wähler, die befürchten, dass das legale Arbeitsvisasystem ausgenutzt wird.
Die praktischen Auswirkungen für globale Mobilitätsteams sind erheblich. Unternehmen, die auf Intra-Company-Transfer- und Skilled-Worker-Visa angewiesen sind, müssen künftig proaktiver nachweisen, dass sie die Arbeitsberechtigung ihrer Mitarbeiter sorgfältig prüfen. Personalverantwortliche sollten ihre Dokumentationsrichtlinien überprüfen, Mitarbeiter auf Vor-Ort-Kontrollen vorbereiten und gegebenenfalls Test-Audits vor dem Inkrafttreten der Maßnahmen durchführen.
Unternehmen, die sich an der Flüchtlingspatenschaft beteiligen – insbesondere in Branchen mit chronischem Arbeitskräftemangel wie Pflege, Gastronomie und Bau – sehen in den neuen Gemeinschaftswegen eine potenzielle Talentquelle. Allerdings müssen sie formelle Partnerschaften mit anerkannten Gemeinschaftsgruppen eingehen, um Zugang zum Programm zu erhalten.
Über die neuen Zugangswege hinaus verspricht das Gesetz, die Gründe, auf denen Antragsteller sich nach Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention gegen Abschiebungen wehren können, einzuschränken. Minister betonen, dass britische Gerichte das Recht auf Familienleben zu weit ausgelegt hätten, was zu rechtlichen Rückstaus und einem Vertrauensverlust in die Öffentlichkeit geführt habe. Die Gesetzgebung bringt daher die nationalen Gerichtsprüfungen in Einklang mit der Rechtsprechung aus Straßburg und setzt verbindliche Fristen für Berufungen.
Für Arbeitgeber ist die wichtigste Nachricht die Verdopplung der Ausgaben für die Einwanderungskontrolle bis 2028/29, mit der Tausende neue Compliance-Beauftragte und umfangreiche Arbeitsplatzkontrollen finanziert werden. Mahmood bestätigte, dass jeder Sponsor-Lizenzinhaber künftig ein digitales Risikobewertungssystem erhält – grün, gelb oder rot – basierend auf der Häufigkeit unangekündigter Kontrollen. Unternehmen, die in die rote Kategorie fallen, könnten innerhalb von 14 Tagen ihre Berechtigung verlieren, Arbeitskräfte aus dem Ausland anzuwerben. Die Regierung sieht darin eine Beruhigung für Wähler, die befürchten, dass das legale Arbeitsvisasystem ausgenutzt wird.
Die praktischen Auswirkungen für globale Mobilitätsteams sind erheblich. Unternehmen, die auf Intra-Company-Transfer- und Skilled-Worker-Visa angewiesen sind, müssen künftig proaktiver nachweisen, dass sie die Arbeitsberechtigung ihrer Mitarbeiter sorgfältig prüfen. Personalverantwortliche sollten ihre Dokumentationsrichtlinien überprüfen, Mitarbeiter auf Vor-Ort-Kontrollen vorbereiten und gegebenenfalls Test-Audits vor dem Inkrafttreten der Maßnahmen durchführen.
Unternehmen, die sich an der Flüchtlingspatenschaft beteiligen – insbesondere in Branchen mit chronischem Arbeitskräftemangel wie Pflege, Gastronomie und Bau – sehen in den neuen Gemeinschaftswegen eine potenzielle Talentquelle. Allerdings müssen sie formelle Partnerschaften mit anerkannten Gemeinschaftsgruppen eingehen, um Zugang zum Programm zu erhalten.
Quelle: GOV.UK
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