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Verkehrsminister weist Gerüchte über Schließungen von Häfen und Flughäfen als „Fehlinformationen“ zurück

Juli 4, 2026
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Verkehrsminister weist Gerüchte über Schließungen von Häfen und Flughäfen als „Fehlinformationen“ zurück
In einer außerplanmäßigen Pressekonferenz am 3. Juli 2026 wies Verkehrsminister Alexis Vafeades Behauptungen in den sozialen Medien zurück, wonach Zypern seine Seehäfen und Flughäfen aufgrund der angespannten Lage im Nahen Osten geschlossen habe. Am Kai von DP World Limassol betonte der Minister, dass alle Infrastrukturen – einschließlich der Häfen von Limassol und Larnaka sowie der beiden internationalen Flughäfen der Insel – „normal und ununterbrochen in Betrieb“ seien. Diese Klarstellung ist besonders wichtig für Logistikplaner und Mobilitätsteams, die seit der erneuten Eskalation der Konflikte im Golfgebiet im Mai steigende Versicherungsprämien und Frachtkosten beobachten. Vafeades erklärte, dass in den vergangenen fünf Tagen 50 Schiffe in Limassol festgemacht hätten – im Einklang mit den saisonalen Durchschnittswerten – und dass die Flugbewegungen an beiden Flughäfen stabil geblieben seien. Die Insel sei entschlossen, humanitäre Korridore und kommerzielle Lieferketten offen zu halten, selbst wenn der Schiffsverkehr erneut um das Kap der Guten Hoffnung umgeleitet werden müsse, wie es kurzzeitig 2025 der Fall war. Der Hafenbetreiber DP World bestätigte volle Personalstärke und die Sicherheitskoordination mit dem Gemeinsamen Rettungsleitstellenzentrum. Von In-Cyprus befragte Fluggesellschaften gaben an, dass seit Anfang Juni keine Passagierflüge aus Sicherheitsgründen gestrichen wurden, und Luftfahrtversicherer hätten das Risiko für Zypern nicht herabgestuft. Diese Klarstellung dürfte die Reiseleiter in Unternehmen beruhigen, die begonnen hatten, Führungskräfte über Athen oder Tel Aviv umzuleiten. Die größere Lehre, so der Minister, sei der Imageschaden durch unbestätigte Gerüchte in einer kleinen, dienstleistungsabhängigen Volkswirtschaft: „Ein einziger Tweet kann eine Kreuzfahrtsaison ruinieren.“ Er deutete an, dass die Regierung Änderungen am Digital Services Gesetz 2024 vorschlagen könnte, um vorsätzliche Desinformation, die kritische Infrastruktur gefährdet, strafrechtlich zu verfolgen. Für Unternehmen, die Meetings oder Verlegungen auf der Insel planen, lautet die Empfehlung klar: Offizielle NOTAMs und Hafenrundschreiben prüfen, nicht soziale Medien, und normale Buchungsmuster beibehalten. Das Ministerium wird bei Änderungen der Sicherheitslage Echtzeitwarnungen über das Maritime Single Window und das Cy NOTAM-Portal herausgeben.
Quelle: Philenews

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