
Am 3. Juli 2026 veröffentlichte die Beratungsfirma Global Consultants Group eine ausführliche Analyse, die darlegt, wie Zyperns Beitritt zum Schengen-Raum – zusammen mit der EU-weiten Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) sowie der ETIAS-Reisegenehmigung – die grenzüberschreitende Mobilität für Unternehmen auf der Insel grundlegend verändern wird. Laut Plan sollen die innergemeinschaftlichen Grenzkontrollen zu anderen Schengen-Staaten Ende 2027 entfallen, während das EES die manuelle Passstempelung durch eine biometrische Erfassung der Aufenthaltsdauer jedes Drittstaatsangehörigen in der EU ersetzt. ETIAS, das für viele visumfreie Reisende bereits aktiv ist, führt eine Online-Genehmigung in Höhe von 20 Euro ein, die drei Jahre gültig ist.
Für Unternehmen bedeutet die größte Veränderung die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel: Diese, bisher oft informell gehandhabte Regelung, wird künftig europaweit automatisch überwacht. Nicht-EU-Direktoren oder Ingenieure, die zu Vorstandssitzungen oder Kurzprojekten einfliegen, erhalten bei jeder Einreise einen Zeitstempel; Überziehungen in Frankreich oder Deutschland werden beim nächsten Transit über Larnaka sichtbar. Personalabteilungen werden dringend dazu angehalten, Reisepläne zu überprüfen, Mehrfacheinreise-Visa für häufige Besucher zu erwägen und die Vorlaufzeiten von ETIAS bei der Terminplanung zu berücksichtigen.
Die Analyse weist zudem auf steuerliche Auswirkungen hin: Digitale Reiselogs schaffen eine objektive Dokumentation darüber, wo die Kontrolle des Vorstands ausgeübt wird – ein entscheidender Faktor für Unternehmen, die von Zyperns 12,5 % Körperschaftssteuersatz profitieren. Es wird empfohlen, die Nachweise zur Substanz – wie Protokolle, Mietverträge und Gehaltsabrechnungen – mit den EES-Daten abzugleichen, um Herausforderungen durch ausländische Steuerbehörden zu vermeiden.
Obwohl der Beitritt noch die Einstimmigkeit des EU-Rats erfordert, berichten Verantwortliche in Nikosia, dass die gesetzliche Angleichung nach dem Beitritt Zyperns zum Schengener Informationssystem im Jahr 2023 planmäßig verläuft. Unternehmen haben somit ein zweijähriges Zeitfenster, um ihre Mobilitätspolitik anzupassen, bevor die Grenzformalitäten vollständig harmonisiert sind.
Für Unternehmen bedeutet die größte Veränderung die Einhaltung der 90/180-Tage-Regel: Diese, bisher oft informell gehandhabte Regelung, wird künftig europaweit automatisch überwacht. Nicht-EU-Direktoren oder Ingenieure, die zu Vorstandssitzungen oder Kurzprojekten einfliegen, erhalten bei jeder Einreise einen Zeitstempel; Überziehungen in Frankreich oder Deutschland werden beim nächsten Transit über Larnaka sichtbar. Personalabteilungen werden dringend dazu angehalten, Reisepläne zu überprüfen, Mehrfacheinreise-Visa für häufige Besucher zu erwägen und die Vorlaufzeiten von ETIAS bei der Terminplanung zu berücksichtigen.
Die Analyse weist zudem auf steuerliche Auswirkungen hin: Digitale Reiselogs schaffen eine objektive Dokumentation darüber, wo die Kontrolle des Vorstands ausgeübt wird – ein entscheidender Faktor für Unternehmen, die von Zyperns 12,5 % Körperschaftssteuersatz profitieren. Es wird empfohlen, die Nachweise zur Substanz – wie Protokolle, Mietverträge und Gehaltsabrechnungen – mit den EES-Daten abzugleichen, um Herausforderungen durch ausländische Steuerbehörden zu vermeiden.
Obwohl der Beitritt noch die Einstimmigkeit des EU-Rats erfordert, berichten Verantwortliche in Nikosia, dass die gesetzliche Angleichung nach dem Beitritt Zyperns zum Schengener Informationssystem im Jahr 2023 planmäßig verläuft. Unternehmen haben somit ein zweijähriges Zeitfenster, um ihre Mobilitätspolitik anzupassen, bevor die Grenzformalitäten vollständig harmonisiert sind.
Quelle: Global Consultants Group