
Vertreter der EU- und Schengen-assoziierten Staaten trafen sich am Freitag, den 3. Juli 2026, in Brüssel zur jüngsten Sitzung der Arbeitsgruppe für Schengen-Angelegenheiten des Rates der Europäischen Union. Die finnische Delegation – bestehend aus Vertretern des Innenministeriums, der Grenzpolizei und der Ständigen Vertretung – nutzte das Forum, um eine beschleunigte Finanzierung von Smart-Border-Projekten an der nördlichen Außengrenze der EU zu fordern. Die vorläufige Tagesordnung, veröffentlicht als Dokument CM 3361/3/26 REV 3, konzentrierte sich auf die Nachbereitung des Schengen-Rats im Juni sowie auf die Umsetzung von „Prioritären Maßnahmen“, die die Freizügigkeit erhalten und gleichzeitig die Sicherheit der Außengrenzen verstärken sollen. Wichtige Punkte waren die Leistungsbewertung des Schengen-Barometers+, Updates zu Evaluationszyklen sowie Best-Practice-Vorträge aus der Schweiz und Kroatien.
Finnland betonte, dass die Erfahrungen aus der schnellen Schließung von Grenzübergängen zu Russland – kombiniert mit Pilotprojekten für biometrische Kioske am Flughafen Helsinki – als Grundlage für die EU-weite Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) dienen sollten, bevor dessen verpflichtende Nutzung im nächsten Jahr beginnt. Für Teams im Bereich globale Mobilität ist das Treffen von Bedeutung, da es die einheitliche (oder uneinheitliche) Durchsetzung der Schengen-Regeln im gesamten Gebiet beeinflusst. Unterschiedliche Anwendung des EES oder ad-hoc Wiedereinführungen von Kontrollen an den Binnengrenzen können Reisepläne durcheinanderbringen und die Berechnung der 90/180-Tage-Aufenthaltsregel, die für kurzfristige Entsendungen entscheidend ist, erschweren.
Finnlands Forderung nach harmonisierten APIs für Reisendeninformationen und einem EU-finanzierten Pufferbudget zur Bewältigung plötzlicher Störungen an der Ostgrenze fand Unterstützung bei den baltischen Staaten und Deutschland. Dies deutet auf mögliche Umschichtungen im Mehrjährigen Finanzrahmen 2027–2030 hin. Die Arbeitsgruppe wird nun Empfehlungen für den nächsten Rat für Justiz und Inneres im Oktober ausarbeiten. Interessierte sollten den bevorstehenden „Schengen Governance Arbeitsplan – Zweites Semester 2026“ aufmerksam verfolgen, um konkrete Zeitpläne für EES-Testläufe, Zuschüsse für Flughafenpersonal und Notfallprotokolle bei Grenzschließungen zu erhalten. Mobilitätsmanager sind gut beraten, frühzeitig den Kontakt zu EU-LISA (der Agentur, die das EES betreibt) sowie zu nationalen Grenzbehörden – darunter die finnische Grenzpolizei – zu suchen, um sich frühzeitig Plätze für Pilotprojekte zur biometrischen Datenerfassung von Unternehmen zu sichern.
Finnland betonte, dass die Erfahrungen aus der schnellen Schließung von Grenzübergängen zu Russland – kombiniert mit Pilotprojekten für biometrische Kioske am Flughafen Helsinki – als Grundlage für die EU-weite Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) dienen sollten, bevor dessen verpflichtende Nutzung im nächsten Jahr beginnt. Für Teams im Bereich globale Mobilität ist das Treffen von Bedeutung, da es die einheitliche (oder uneinheitliche) Durchsetzung der Schengen-Regeln im gesamten Gebiet beeinflusst. Unterschiedliche Anwendung des EES oder ad-hoc Wiedereinführungen von Kontrollen an den Binnengrenzen können Reisepläne durcheinanderbringen und die Berechnung der 90/180-Tage-Aufenthaltsregel, die für kurzfristige Entsendungen entscheidend ist, erschweren.
Finnlands Forderung nach harmonisierten APIs für Reisendeninformationen und einem EU-finanzierten Pufferbudget zur Bewältigung plötzlicher Störungen an der Ostgrenze fand Unterstützung bei den baltischen Staaten und Deutschland. Dies deutet auf mögliche Umschichtungen im Mehrjährigen Finanzrahmen 2027–2030 hin. Die Arbeitsgruppe wird nun Empfehlungen für den nächsten Rat für Justiz und Inneres im Oktober ausarbeiten. Interessierte sollten den bevorstehenden „Schengen Governance Arbeitsplan – Zweites Semester 2026“ aufmerksam verfolgen, um konkrete Zeitpläne für EES-Testläufe, Zuschüsse für Flughafenpersonal und Notfallprotokolle bei Grenzschließungen zu erhalten. Mobilitätsmanager sind gut beraten, frühzeitig den Kontakt zu EU-LISA (der Agentur, die das EES betreibt) sowie zu nationalen Grenzbehörden – darunter die finnische Grenzpolizei – zu suchen, um sich frühzeitig Plätze für Pilotprojekte zur biometrischen Datenerfassung von Unternehmen zu sichern.
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