
Ryanair warnte am 2. Juli, dass EU-Flughäfen ohne eine Aussetzung der vollständigen Einführung des Entry/Exit-Systems (EES) im Sommer einen „Zusammenbruch“ erleben könnten. Das biometrische System erfasst Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen von Nicht-EU-Reisenden. Die Billigfluggesellschaft nannte sieben Drehkreuze, die bereits mit Verzögerungen zu kämpfen haben, und schloss sich Airlines for Europe (A4E) sowie Airports Council International (ACI) an, die für Juli und August einen Moratorium fordern.
Während Finnland das EES bisher reibungslos am Flughafen Helsinki eingeführt hat, bestätigt Finavia, dass Erstbesucher aus Drittstaaten durchschnittlich 90 Sekunden für die Abfertigung benötigen – dreimal so lange wie bei herkömmlichen Passstempeln. Sollte das benachbarte Drehkreuz Berlin, Mailand oder Paris das EES aussetzen, könnte Helsinki einen starken Zustrom an Schengen-Reisenden verzeichnen, da Fluggesellschaften den Verkehr über die finnische Hauptstadt umleiten.
Die Europäische Kommission hat für nächste Woche ein Krisentreffen mit Grenzschutzchefs und Flughafen-CEOs einberufen. Nach den aktuellen Regeln dürfen Mitgliedstaaten die EES-Kontrollen vorübergehend aussetzen, müssen diese aber bis September wieder aktivieren. Airlines kritisieren, dass die Technologie noch „unausgereift“ sei und bereits Ausrüstungsmangel sowie Missbrauch durch Personal zu beobachten seien.
Firmen, die Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern über Helsinki reisen lassen, sollten die Umsteigezeiten genau beobachten. Finavia kündigt an, bei Wartezeiten über 30 Minuten mobile Kioske aufzustellen, empfiehlt Reisenden jedoch, sich möglichst auf weniger frequentierten Flügen im System zu registrieren. Eine nun von Branchenverbänden ins Spiel gebrachte Verschiebung der Einführung auf 2027 würde den Flughäfen Zeit geben, spezielle biometrische Abfertigungshallen zu errichten und die Datenintegration mit den DCS-Systemen der Airlines zu verbessern.
Während Finnland das EES bisher reibungslos am Flughafen Helsinki eingeführt hat, bestätigt Finavia, dass Erstbesucher aus Drittstaaten durchschnittlich 90 Sekunden für die Abfertigung benötigen – dreimal so lange wie bei herkömmlichen Passstempeln. Sollte das benachbarte Drehkreuz Berlin, Mailand oder Paris das EES aussetzen, könnte Helsinki einen starken Zustrom an Schengen-Reisenden verzeichnen, da Fluggesellschaften den Verkehr über die finnische Hauptstadt umleiten.
Die Europäische Kommission hat für nächste Woche ein Krisentreffen mit Grenzschutzchefs und Flughafen-CEOs einberufen. Nach den aktuellen Regeln dürfen Mitgliedstaaten die EES-Kontrollen vorübergehend aussetzen, müssen diese aber bis September wieder aktivieren. Airlines kritisieren, dass die Technologie noch „unausgereift“ sei und bereits Ausrüstungsmangel sowie Missbrauch durch Personal zu beobachten seien.
Firmen, die Mitarbeiter aus Nicht-EU-Ländern über Helsinki reisen lassen, sollten die Umsteigezeiten genau beobachten. Finavia kündigt an, bei Wartezeiten über 30 Minuten mobile Kioske aufzustellen, empfiehlt Reisenden jedoch, sich möglichst auf weniger frequentierten Flügen im System zu registrieren. Eine nun von Branchenverbänden ins Spiel gebrachte Verschiebung der Einführung auf 2027 würde den Flughäfen Zeit geben, spezielle biometrische Abfertigungshallen zu errichten und die Datenintegration mit den DCS-Systemen der Airlines zu verbessern.
Quelle: The Guardian
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