
Kanada steigt in den globalen Wettbewerb um Remote-Talente ein – mit einem neuen Digital-Nomad-Visum, das ortsunabhängigen Fachkräften ermöglicht, bis zu 12 Monate im Land zu leben und zu arbeiten, mit einmaliger Verlängerung. Das Programm, das am 4. Juli 2026 angekündigt wurde und ab dem 15. Juli startet, richtet sich zunächst an Staatsbürger aus 20 Ländern – darunter Brasilien, Indien, Südafrika, Frankreich und Japan. Voraussetzung sind ein nachgewiesenes Jahreseinkommen von mindestens 50.000 CAD aus Remote-Arbeit sowie eine private Krankenversicherung. Die Antragstellung erfolgt komplett online über das IRCC-Portal; Ottawa verspricht eine durchschnittliche Bearbeitungszeit von 14 Tagen dank optimierter Sicherheitsprüfungen, die ursprünglich für Geschäftsreisende im Rahmen von CUSMA entwickelt wurden. Für die ersten sechs Monate ist eine Obergrenze von 5.000 Bewilligungen vorgesehen, um Nachfrage und IT-Kapazitäten zu steuern.
Politische Entscheidungsträger sehen im Visum einen wirtschaftlichen Gewinn. Interne Berechnungen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung Kanada gehen davon aus, dass jeder Digital Nomad während eines einjährigen Aufenthalts rund 38.000 CAD für Unterkunft, Verpflegung und Dienstleistungen ausgibt – was bei Erreichen der Obergrenze fast 190 Millionen CAD an zusätzlicher Kaufkraft bedeutet. Provinzen wie British Columbia und Nova Scotia, die sich bereits als „Zoom-Towns“ positionieren, bereiten Co-Working-Zuschüsse und eine beschleunigte Registrierung für Gesundheitskarten vor, um die Neuankömmlinge anzulocken.
Das Visum dient zudem als sanfter Einstieg für eine spätere Einwanderung: Das IRCC plant, innerhalb von drei Jahren 30 Prozent der Digital Nomads über Express Entry oder Provinz-Nominierungsprogramme in eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu überführen. Wichtig ist jedoch, dass Visuminhaber ohne gesonderte Arbeitserlaubnis keine lokale Beschäftigung aufnehmen dürfen – ab Oktober starten Kontrollen, die bei Verstößen zur Visumsaufhebung führen können.
Praktischer Tipp für Arbeitgeber: Stellen Sie eine Bestätigung aus, dass der Mitarbeiter weiterhin im Ausland angestellt ist, und klären Sie die steuerlichen Verpflichtungen, da Provinzresidenzregeln nach 183 Tagen Steuerpflicht auslösen können. Bewerber sollten vor Antragstellung Unterkunft und Krankenversicherung organisieren und sich auf biometrische Erfassung in den Visa-Antragszentren einstellen, wo erforderlich.
Politische Entscheidungsträger sehen im Visum einen wirtschaftlichen Gewinn. Interne Berechnungen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und wirtschaftliche Entwicklung Kanada gehen davon aus, dass jeder Digital Nomad während eines einjährigen Aufenthalts rund 38.000 CAD für Unterkunft, Verpflegung und Dienstleistungen ausgibt – was bei Erreichen der Obergrenze fast 190 Millionen CAD an zusätzlicher Kaufkraft bedeutet. Provinzen wie British Columbia und Nova Scotia, die sich bereits als „Zoom-Towns“ positionieren, bereiten Co-Working-Zuschüsse und eine beschleunigte Registrierung für Gesundheitskarten vor, um die Neuankömmlinge anzulocken.
Das Visum dient zudem als sanfter Einstieg für eine spätere Einwanderung: Das IRCC plant, innerhalb von drei Jahren 30 Prozent der Digital Nomads über Express Entry oder Provinz-Nominierungsprogramme in eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung zu überführen. Wichtig ist jedoch, dass Visuminhaber ohne gesonderte Arbeitserlaubnis keine lokale Beschäftigung aufnehmen dürfen – ab Oktober starten Kontrollen, die bei Verstößen zur Visumsaufhebung führen können.
Praktischer Tipp für Arbeitgeber: Stellen Sie eine Bestätigung aus, dass der Mitarbeiter weiterhin im Ausland angestellt ist, und klären Sie die steuerlichen Verpflichtungen, da Provinzresidenzregeln nach 183 Tagen Steuerpflicht auslösen können. Bewerber sollten vor Antragstellung Unterkunft und Krankenversicherung organisieren und sich auf biometrische Erfassung in den Visa-Antragszentren einstellen, wo erforderlich.
Quelle: Atlas Guide Travel News