
Eine neue Studie der auf Aufenthaltsplanung spezialisierten Firma Henley & Partners stuft Zypern als die viertattraktivste Jurisdiktion weltweit – und als Spitzenreiter in Europa – für vermögende Privatpersonen (HNWIs) ein, die 2026 eine langfristige Umsiedlung planen. Die am 6. Juli veröffentlichte „Millionaires on the Move“-Studie bewertet Länder anhand von rechtlicher Flexibilität, Steueranreizen, Lebensqualität, Geschäftsumfeld und Vernetzung. Zypern erreichte 73,5 von 100 Punkten, knapp vor den Niederlanden und Portugal, und liegt nur hinter Singapur, Neuseeland und den Kaimaninseln.
Henley-Analysten führen den Erfolg der Insel auf die Kombination aus einem wettbewerbsfähigen Körperschaftsteuersatz von 12,5 %, einem Non-Dom-Regime für ausländische Einkünfte, einem englischsprachigen Rechtssystem sowie beschleunigten Aufenthaltsgenehmigungen für Investoren zurück. Bemerkenswert ist, dass Zypern trotz der Einstellung seines umstrittenen Staatsbürgerschaftsprogramms im Jahr 2024 weiterhin investorenfreundliche Regelungen beibehält und stattdessen auf dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen setzt, die an Immobilienkäufe und Anforderungen an die wirtschaftliche Substanz von Unternehmen gebunden sind.
Für multinationale Unternehmen bestätigt der Bericht Zyperns Status als attraktiven Standort für Hauptsitze, der Führungskräfte anzieht, die ein warmes Klima, Schengen-nahe Reisemöglichkeiten und britisch orientierte Schulen bevorzugen. Der Zustrom vermögender Privatpersonen stärkt zudem Nebenbranchen wie die Privatluftfahrt, Yachtservices und internationale Schulen, was tiefere Talentpools und Serviceökosysteme für Expat-Mitarbeiter auf allen Ebenen schafft.
Die Studie warnt jedoch vor zunehmendem Wettbewerb: Italiens Pauschalbesteuerung und Griechenlands überarbeitete Golden Visa ziehen ähnliche Zielgruppen an, während Frankreich und Deutschland ihre Vermögenssteuerregelungen verschärfen, was mehr Unternehmer in Richtung Mittelmeerregion treiben könnte. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird Zypern empfohlen, die Digitalisierung der Einwanderungsprozesse weiter voranzutreiben – ein Ziel, das durch die am selben Tag gestartete Online-Verlängerung von Aufenthaltsgenehmigungen unterstrichen wird.
Arbeitgeber, die Zypern als Standort ins Auge fassen, sollten die für dieses Jahr erwarteten Änderungen im Einkommensteuergesetz beobachten, die bevorzugte Steuersätze für erstmals ansässige Führungskräfte mit einem Einkommen über 55.000 Euro festschreiben sollen. Berater für vermögende Privatkunden weisen zudem darauf hin, dass Banken nun erweiterte Sorgfaltspflichten erfüllen müssen, bevor sie Konten für Neuankömmlinge eröffnen, was den EU-Richtlinien zur Geldwäscheprävention entspricht.
Henley-Analysten führen den Erfolg der Insel auf die Kombination aus einem wettbewerbsfähigen Körperschaftsteuersatz von 12,5 %, einem Non-Dom-Regime für ausländische Einkünfte, einem englischsprachigen Rechtssystem sowie beschleunigten Aufenthaltsgenehmigungen für Investoren zurück. Bemerkenswert ist, dass Zypern trotz der Einstellung seines umstrittenen Staatsbürgerschaftsprogramms im Jahr 2024 weiterhin investorenfreundliche Regelungen beibehält und stattdessen auf dauerhafte Aufenthaltsgenehmigungen setzt, die an Immobilienkäufe und Anforderungen an die wirtschaftliche Substanz von Unternehmen gebunden sind.
Für multinationale Unternehmen bestätigt der Bericht Zyperns Status als attraktiven Standort für Hauptsitze, der Führungskräfte anzieht, die ein warmes Klima, Schengen-nahe Reisemöglichkeiten und britisch orientierte Schulen bevorzugen. Der Zustrom vermögender Privatpersonen stärkt zudem Nebenbranchen wie die Privatluftfahrt, Yachtservices und internationale Schulen, was tiefere Talentpools und Serviceökosysteme für Expat-Mitarbeiter auf allen Ebenen schafft.
Die Studie warnt jedoch vor zunehmendem Wettbewerb: Italiens Pauschalbesteuerung und Griechenlands überarbeitete Golden Visa ziehen ähnliche Zielgruppen an, während Frankreich und Deutschland ihre Vermögenssteuerregelungen verschärfen, was mehr Unternehmer in Richtung Mittelmeerregion treiben könnte. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, wird Zypern empfohlen, die Digitalisierung der Einwanderungsprozesse weiter voranzutreiben – ein Ziel, das durch die am selben Tag gestartete Online-Verlängerung von Aufenthaltsgenehmigungen unterstrichen wird.
Arbeitgeber, die Zypern als Standort ins Auge fassen, sollten die für dieses Jahr erwarteten Änderungen im Einkommensteuergesetz beobachten, die bevorzugte Steuersätze für erstmals ansässige Führungskräfte mit einem Einkommen über 55.000 Euro festschreiben sollen. Berater für vermögende Privatkunden weisen zudem darauf hin, dass Banken nun erweiterte Sorgfaltspflichten erfüllen müssen, bevor sie Konten für Neuankömmlinge eröffnen, was den EU-Richtlinien zur Geldwäscheprävention entspricht.
Quelle: Larnaka Online