
Eine ausführliche Beratung, veröffentlicht am 8. Juli 2026 von der Kanzlei Philippou über Mondaq, analysiert die praktischen Schritte – und versteckten Fallstricke – für Unternehmer und Remote-Arbeitende mit Sitz in Malta, die Zypern als ihren nächsten EU-Standort ins Auge fassen. Der 4.000 Wörter umfassende Leitfaden stellt Maltas Besteuerung auf Basis von Überweisungen und verschärfte Substanzregeln dem neu überarbeiteten Körperschaftsteuersatz von 15 Prozent in Zypern sowie der erweiterten Dividendenbefreiung für „Non-Doms“ gegenüber und beschreibt die Insel als „strukturell einfacher und lebensfreundlicher“.
Ein zentraler Vorteil ist die überarbeitete „60-Tage-Regel“ Zyperns, die nun Doppelsteueransässigkeiten zulässt, sofern die vertraglichen Tie-Breaker-Tests erfüllt sind. Zudem wird hervorgehoben, dass maltesische Staatsbürger lediglich die unkomplizierte „Yellow-Slip“-Registrierung benötigen, um in Zypern zu leben und zu arbeiten, ohne die aufwändigeren Visa-Kategorien für Drittstaatsangehörige durchlaufen zu müssen. Für Nicht-EU-Fachkräfte mit maltesischer Nomad Residence Permit ist jedoch weiterhin eine vollständige Einwanderungsanmeldung erforderlich, meist in Form eines Digital Nomad Visums oder einer lokalen Arbeitserlaubnis.
Aus Sicht der Unternehmensstrukturierung weist der Bericht darauf hin, dass Zyperns Teilnahmebefreiung Dividenden und Kapitalgewinne aus qualifizierten Tochtergesellschaften steuerfrei stellt, sofern minimale Substanzanforderungen (ein lokaler Geschäftsführer und ein physisches Büro) erfüllt sind. In Kombination mit der Erbschaftssteuerfreiheit und einem breiten Netzwerk an Doppelbesteuerungsabkommen wird Zypern zunehmend als strategisches Sprungbrett in den östlichen Mittelmeerraum und den Nahen Osten vermarktet.
Die Autoren warnen jedoch, dass die Steuerreform im Januar 2026 auch strengere Anti-Missbrauchsregelungen mit sich brachte: Unternehmen, die den 15-Prozent-Satz beanspruchen, müssen echte wirtschaftliche Aktivitäten nachweisen, und „Briefkastenfirmen“ riskieren den Verlust von Abkommensvorteilen durch die kommenden EU-Unshell-Regeln. Privatpersonen sollten zudem die zyprische GESY-Gesundheitsabgabe von 2,65 Prozent einplanen, die auch für Non-Dom-Residenten gilt, sobald das weltweite Einkommen 180.000 Euro übersteigt.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Zypern tritt nun in direkten Wettbewerb mit Malta um regionale Hauptsitz-Mandate. Ein Umzug kann die effektive Steuerlast senken – allerdings nur, wenn Governance-, Substanz- und Präsenzanforderungen sorgfältig geplant werden. Eine frühzeitige Abstimmung mit maltesischen Exit-Tax-Beratern und zyprischen Corporate-Service-Anbietern wird empfohlen, um unbeabsichtigte Doppelmeldungen zu vermeiden und die Vorteile der 60-Tage-Regel von Anfang an zu sichern.
Ein zentraler Vorteil ist die überarbeitete „60-Tage-Regel“ Zyperns, die nun Doppelsteueransässigkeiten zulässt, sofern die vertraglichen Tie-Breaker-Tests erfüllt sind. Zudem wird hervorgehoben, dass maltesische Staatsbürger lediglich die unkomplizierte „Yellow-Slip“-Registrierung benötigen, um in Zypern zu leben und zu arbeiten, ohne die aufwändigeren Visa-Kategorien für Drittstaatsangehörige durchlaufen zu müssen. Für Nicht-EU-Fachkräfte mit maltesischer Nomad Residence Permit ist jedoch weiterhin eine vollständige Einwanderungsanmeldung erforderlich, meist in Form eines Digital Nomad Visums oder einer lokalen Arbeitserlaubnis.
Aus Sicht der Unternehmensstrukturierung weist der Bericht darauf hin, dass Zyperns Teilnahmebefreiung Dividenden und Kapitalgewinne aus qualifizierten Tochtergesellschaften steuerfrei stellt, sofern minimale Substanzanforderungen (ein lokaler Geschäftsführer und ein physisches Büro) erfüllt sind. In Kombination mit der Erbschaftssteuerfreiheit und einem breiten Netzwerk an Doppelbesteuerungsabkommen wird Zypern zunehmend als strategisches Sprungbrett in den östlichen Mittelmeerraum und den Nahen Osten vermarktet.
Die Autoren warnen jedoch, dass die Steuerreform im Januar 2026 auch strengere Anti-Missbrauchsregelungen mit sich brachte: Unternehmen, die den 15-Prozent-Satz beanspruchen, müssen echte wirtschaftliche Aktivitäten nachweisen, und „Briefkastenfirmen“ riskieren den Verlust von Abkommensvorteilen durch die kommenden EU-Unshell-Regeln. Privatpersonen sollten zudem die zyprische GESY-Gesundheitsabgabe von 2,65 Prozent einplanen, die auch für Non-Dom-Residenten gilt, sobald das weltweite Einkommen 180.000 Euro übersteigt.
Für Mobility-Manager ist die Botschaft klar: Zypern tritt nun in direkten Wettbewerb mit Malta um regionale Hauptsitz-Mandate. Ein Umzug kann die effektive Steuerlast senken – allerdings nur, wenn Governance-, Substanz- und Präsenzanforderungen sorgfältig geplant werden. Eine frühzeitige Abstimmung mit maltesischen Exit-Tax-Beratern und zyprischen Corporate-Service-Anbietern wird empfohlen, um unbeabsichtigte Doppelmeldungen zu vermeiden und die Vorteile der 60-Tage-Regel von Anfang an zu sichern.
Quelle: Mondaq – Philippou Law Firm
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Zypern.Mehr von Zypern
Alle anzeigen
Zyprische Polizei nimmt bei Einsatz in Larnaka und Paphos 52 Migranten wegen illegalen Aufenthalts und Arbeit fest
Russen halten größten Anteil an Aufenthaltsgenehmigungen auf Zypern, so stellvertretender Minister