
Chinas Reiseerholung nach der Pandemie erreicht neuen Meilenstein
Auf einer Pressekonferenz am 10. Juli gab die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) bekannt, dass im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 369 Millionen Ein- und Ausreisen registriert wurden – ein Anstieg von 10,8 % im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert, der je in einem Halbjahr verzeichnet wurde. Davon entfielen 176 Millionen Grenzübertritte auf Festlandbewohner, während 147 Millionen Reisen von Reisenden aus Hongkong, Macao und Taiwan unternommen wurden. Ausländische Staatsangehörige machten 45,9 Millionen Grenzübertritte, ein Plus von 20,6 %.
Mehrere politische Anpassungen trugen zu diesem Anstieg bei. Die NIA berichtete, dass von den 22,9 Millionen ausländischen Ankünften 17,8 Millionen visafrei erfolgten – ein Zuwachs von 30,6 % gegenüber dem Vorjahr. China hat für 49 Länder einseitig die Visapflicht aufgehoben und regionale Visafreiheitsregelungen rund um Veranstaltungen wie die China International Consumer Products Expo ausgeweitet. Grenzbeamte testeten zudem die Online-Unterkunftsregistrierung und führten an Landgrenzen Gesichtserkennung und Iris-Scanner für Fahrzeuge ein, um Wartezeiten zu verkürzen.
Der starke Personenverkehr wirkt sich bereits positiv auf die Gesamtwirtschaft aus. Die NIA stellte 10,4 Millionen reguläre Reisepässe sowie fast fünf Millionen Festland-Reisegenehmigungen für Hongkong, Macao und Taiwan aus, was die Rekordnachfrage nach Freizeitreisen während der sommerlichen „Shuyun“-Hochsaison unterstützt. Kreuzfahrtanbieter in Shanghai und Yachtunternehmen in Guangdong dürfen neue Küstenrouten im Probebetrieb anbieten, um den Verkehr in touristische Einnahmen umzuwandeln.
Für Manager der Unternehmensmobilität bedeuten diese Zahlen zwei Dinge: Erstens arbeiten Chinas Häfen inzwischen über dem Niveau von 2019, weshalb frühzeitige Flug- und Hotelbuchungen rund um die chinesischen Feiertage unerlässlich sind. Zweitens steigt der Anteil visafreier Reisender schnell; Personalabteilungen sollten prüfen, ob Kurzzeitentsandte noch ein Geschäftsvisum (M-Visum) benötigen oder unter der 30-Tage-Waiver-Regelung einreisen können. Unternehmen, die Mitarbeiter zu Produktionsstätten in Guangdong oder Forschungszentren in Peking entsenden, sollten zudem die neuen Online-Tools der NIA für Ankunftskarten und Hotelregistrierungen nutzen, um Bußgelder zu vermeiden.
Blick in die Zukunft: Die Behörden kündigten an, die Liste der einseitig visafreien Länder „zielgerichtet zu erweitern“ und weitere Grenzkontrollformalitäten zu digitalisieren. Mobilitätsverantwortliche sollten daher mit weiteren Erleichterungen rechnen – aber auch mit einer strengeren Kontrolle illegaler Beschäftigung. Laut NIA wurden in diesem Jahr bereits 11.900 Ausländer wegen Visumsüberschreitungen ausgewiesen.
Auf einer Pressekonferenz am 10. Juli gab die Nationale Einwanderungsbehörde (NIA) bekannt, dass im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 369 Millionen Ein- und Ausreisen registriert wurden – ein Anstieg von 10,8 % im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Wert, der je in einem Halbjahr verzeichnet wurde. Davon entfielen 176 Millionen Grenzübertritte auf Festlandbewohner, während 147 Millionen Reisen von Reisenden aus Hongkong, Macao und Taiwan unternommen wurden. Ausländische Staatsangehörige machten 45,9 Millionen Grenzübertritte, ein Plus von 20,6 %.
Mehrere politische Anpassungen trugen zu diesem Anstieg bei. Die NIA berichtete, dass von den 22,9 Millionen ausländischen Ankünften 17,8 Millionen visafrei erfolgten – ein Zuwachs von 30,6 % gegenüber dem Vorjahr. China hat für 49 Länder einseitig die Visapflicht aufgehoben und regionale Visafreiheitsregelungen rund um Veranstaltungen wie die China International Consumer Products Expo ausgeweitet. Grenzbeamte testeten zudem die Online-Unterkunftsregistrierung und führten an Landgrenzen Gesichtserkennung und Iris-Scanner für Fahrzeuge ein, um Wartezeiten zu verkürzen.
Der starke Personenverkehr wirkt sich bereits positiv auf die Gesamtwirtschaft aus. Die NIA stellte 10,4 Millionen reguläre Reisepässe sowie fast fünf Millionen Festland-Reisegenehmigungen für Hongkong, Macao und Taiwan aus, was die Rekordnachfrage nach Freizeitreisen während der sommerlichen „Shuyun“-Hochsaison unterstützt. Kreuzfahrtanbieter in Shanghai und Yachtunternehmen in Guangdong dürfen neue Küstenrouten im Probebetrieb anbieten, um den Verkehr in touristische Einnahmen umzuwandeln.
Für Manager der Unternehmensmobilität bedeuten diese Zahlen zwei Dinge: Erstens arbeiten Chinas Häfen inzwischen über dem Niveau von 2019, weshalb frühzeitige Flug- und Hotelbuchungen rund um die chinesischen Feiertage unerlässlich sind. Zweitens steigt der Anteil visafreier Reisender schnell; Personalabteilungen sollten prüfen, ob Kurzzeitentsandte noch ein Geschäftsvisum (M-Visum) benötigen oder unter der 30-Tage-Waiver-Regelung einreisen können. Unternehmen, die Mitarbeiter zu Produktionsstätten in Guangdong oder Forschungszentren in Peking entsenden, sollten zudem die neuen Online-Tools der NIA für Ankunftskarten und Hotelregistrierungen nutzen, um Bußgelder zu vermeiden.
Blick in die Zukunft: Die Behörden kündigten an, die Liste der einseitig visafreien Länder „zielgerichtet zu erweitern“ und weitere Grenzkontrollformalitäten zu digitalisieren. Mobilitätsverantwortliche sollten daher mit weiteren Erleichterungen rechnen – aber auch mit einer strengeren Kontrolle illegaler Beschäftigung. Laut NIA wurden in diesem Jahr bereits 11.900 Ausländer wegen Visumsüberschreitungen ausgewiesen.
Wie VisaHQ helfen kann
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