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Boom bei grenzüberschreitenden Reisen: Xinhua berichtet von 30 % mehr visafreien Einreisen nach China

Juli 11, 2026
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Boom bei grenzüberschreitenden Reisen: Xinhua berichtet von 30 % mehr visafreien Einreisen nach China
Ein am 10. Juli veröffentlichter statistischer Bericht von Xinhua hebt hervor, wie schnell sich Chinas Markt für eingehenden Tourismus erholt. Basierend auf Daten der Nationalen Einwanderungsbehörde verzeichnet der Artikel, dass Inhaber ausländischer Pässe in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 insgesamt 45,9 Millionen Reisen nach China unternahmen – ein Anstieg von 20,6 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders auffällig ist der Zuwachs bei Reisenden, die das ausgeweitete einseitige visafreie Regime nutzen: 17,8 Millionen Einreisen, ein Plus von 30,6 % im Jahresvergleich, machen nun 77,7 % aller ausländischen Ankünfte aus. Südkorea, Russland, Malaysia, Vietnam, Thailand, Singapur, die USA, Japan, die Mongolei und Australien bilden die Top-Ten-Herkunftsmärkte und stellen zusammen 62 % der ausländischen Besucher. Der Anstieg folgt auf Pekings Entscheidung, im Februar visafreie Aufenthalte für britische und kanadische Passinhaber zu verlängern und alle bestehenden Ausnahmen mindestens bis zum 31. Dezember 2026 zu verlängern. Für multinationale Arbeitgeber bedeuten diese Zahlen kürzere Vorlaufzeiten und Kosteneinsparungen bei kurzfristigen Einsätzen, Geschäftsreisen und Wartungseinsätzen. Personalabteilungen sollten die Profile aktueller Reisender überprüfen, um die Visafreiheit zu bestätigen und veraltete Visa-Budgets nach Möglichkeit zu streichen. Die Daten deuten zudem darauf hin, dass die Hotelkapazitäten in wichtigen Wirtschaftszentren wieder knapper werden könnten: Duty-of-Care-Prozesse zur Sicherung garantierter Zimmer während Messen oder Audits sollten gegebenenfalls aktualisiert werden. Reiseverantwortliche sollten beachten, dass visafreie Aufenthalte zwar bis zu 30 Tage dauern und für Geschäftstreffen genutzt werden können, Tätigkeiten, die einer „Beschäftigung“ gleichkommen, jedoch weiterhin eine Arbeitserlaubnis erfordern. Falsche Einstufungen können Bußgelder oder eine Schwarze Liste nach sich ziehen; regelmäßige Compliance-Schulungen bleiben daher unerlässlich.
Quelle: Xinhua via State Council portal

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