
Das brasilianische Tourismusministerium bestätigte am 12. Juli, dass das Land in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 insgesamt 4,8 Millionen internationale Besucher verzeichnete – das zweitbeste Ergebnis für diesen Zeitraum überhaupt. Nach dem Überschreiten der Marke von neun Millionen Besuchern im Jahr 2025 beschleunigt sich die Ankunft von Touristen auch in diesem Jahr weiter, allein im Mai landeten fast 500.000 Ausländer in Brasilien. Die wichtigsten Herkunftsmärkte bleiben Argentinien, die USA, Paraguay und Frankreich, während Rio de Janeiro, São Paulo und Santa Catarina weiterhin die beliebtesten Reiseziele sind.
Der Zustrom ist weit über die traditionellen Touristen-Hotspots hinaus spürbar. Laut der Branchenvereinigung Abrasel haben Bars und Restaurants im ganzen Land im Zeitraum Januar bis Mai bereits rund 25 Milliarden R$ (4,6 Milliarden US-Dollar) Umsatz mit internationalen Reisenden erzielt. Gastronomen investieren verstärkt in mehrsprachige Speisekarten, Kochworkshops und Social-Media-Kampagnen, um Feinschmecker anzusprechen, die die brasilianische Küche als wesentlichen Teil ihres Reiseerlebnisses sehen.
Für Manager der Unternehmensmobilität signalisieren die Zahlen eine steigende Auslastung der Hotels und höhere durchschnittliche Tagesraten in den wichtigsten Wirtschaftszentren in der zweiten Jahreshälfte. Unternehmen werden daher geraten, Unterkünfte früher als üblich zu buchen und die Spesenregelungen für Mitarbeiter, die für Kurzzeitprojekte nach Brasilien entsandt werden, zu überprüfen. Auch Dienstleister für Destination Services bauen ihre Kapazitäten für Stadtführungen, Wohnungssuche und Unterstützung bei der Schulwahl aus, da die Nachfrage nach längeren Expat-Einsätzen wieder anzieht.
Politische Entscheidungsträger sehen in der positiven Entwicklung eine Bestätigung der jüngsten Verhandlungen zur Visafreiheit. Das Außenministerium priorisiert Gespräche mit der Europäischen Union und den Golfstaaten, um die Liste der bilateralen Visa-Befreiungsabkommen zu erweitern. Gleichzeitig verdoppelt Embratur sein Marketingbudget für kulinarischen und kulturellen Tourismus, um Besucherströme verstärkt auf sekundäre Städte zu lenken.
Blickt man in die Zukunft, warnen Analysten vor möglichen Engpässen bei der Infrastruktur. Die Flughäfen in Rio und São Paulo erreichten im Juni 93 % ihrer Spitzenstundenkapazität, was die Luftfahrtbehörde ANAC dazu veranlasst, vor dem Jahresendreiseansturm vorübergehende Slot-Beschränkungen in Erwägung zu ziehen. Flughäfen, Fluggesellschaften und Reiseveranstalter müssen eng zusammenarbeiten, um eine Wiederholung der Engpässe wie im Sommer 2019 zu vermeiden.
Der Zustrom ist weit über die traditionellen Touristen-Hotspots hinaus spürbar. Laut der Branchenvereinigung Abrasel haben Bars und Restaurants im ganzen Land im Zeitraum Januar bis Mai bereits rund 25 Milliarden R$ (4,6 Milliarden US-Dollar) Umsatz mit internationalen Reisenden erzielt. Gastronomen investieren verstärkt in mehrsprachige Speisekarten, Kochworkshops und Social-Media-Kampagnen, um Feinschmecker anzusprechen, die die brasilianische Küche als wesentlichen Teil ihres Reiseerlebnisses sehen.
Für Manager der Unternehmensmobilität signalisieren die Zahlen eine steigende Auslastung der Hotels und höhere durchschnittliche Tagesraten in den wichtigsten Wirtschaftszentren in der zweiten Jahreshälfte. Unternehmen werden daher geraten, Unterkünfte früher als üblich zu buchen und die Spesenregelungen für Mitarbeiter, die für Kurzzeitprojekte nach Brasilien entsandt werden, zu überprüfen. Auch Dienstleister für Destination Services bauen ihre Kapazitäten für Stadtführungen, Wohnungssuche und Unterstützung bei der Schulwahl aus, da die Nachfrage nach längeren Expat-Einsätzen wieder anzieht.
Politische Entscheidungsträger sehen in der positiven Entwicklung eine Bestätigung der jüngsten Verhandlungen zur Visafreiheit. Das Außenministerium priorisiert Gespräche mit der Europäischen Union und den Golfstaaten, um die Liste der bilateralen Visa-Befreiungsabkommen zu erweitern. Gleichzeitig verdoppelt Embratur sein Marketingbudget für kulinarischen und kulturellen Tourismus, um Besucherströme verstärkt auf sekundäre Städte zu lenken.
Blickt man in die Zukunft, warnen Analysten vor möglichen Engpässen bei der Infrastruktur. Die Flughäfen in Rio und São Paulo erreichten im Juni 93 % ihrer Spitzenstundenkapazität, was die Luftfahrtbehörde ANAC dazu veranlasst, vor dem Jahresendreiseansturm vorübergehende Slot-Beschränkungen in Erwägung zu ziehen. Flughäfen, Fluggesellschaften und Reiseveranstalter müssen eng zusammenarbeiten, um eine Wiederholung der Engpässe wie im Sommer 2019 zu vermeiden.
Quelle: Rádio Itatiaia
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