
Immigration New Zealand (INZ) hat sein Betriebshandbuch geändert und verlangt ab sofort von Antragstellern für Studenten- und temporäre Arbeitsvisa die verpflichtende Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses bereits bei der Antragstellung. Fehlt dieses Dokument, kann der Antrag entweder sofort abgelehnt oder nur mit einer befristeten Gültigkeit genehmigt werden. Für indische Staatsbürger – die im vergangenen Jahr mehr als 14 Prozent der internationalen Studierendenschaft Neuseelands ausmachten – erhöht sich damit der Druck, die Unterlagen frühzeitig vollständig einzureichen.
In Indien kann die Ausstellung eines Police Clearance Certificates (PCC) in Großstädten vier bis sechs Wochen dauern, in ländlichen Regionen sogar noch länger.
Risiko für Unternehmen: Arbeitgeber, die Mitarbeiter im Rahmen von Talentförderprogrammen nach Neuseeland entsenden, müssen die Bearbeitungszeiten für das PCC nun in ihre Projektpläne einrechnen. Ein abgelehntes oder eingeschränkt gültiges Visum kann Starttermine gefährden und zusätzliche Kosten für erneute Anträge verursachen.
Mögliche Gegenmaßnahmen sind, den PCC-Prozess bereits vor der Annahme des Einsatzes durch den Mitarbeiter zu starten, Kosten für beschleunigte Beglaubigungen einzuplanen und, wenn möglich, die Einsätze zeitlich zu staffeln, um Pufferzeiten zu schaffen.
INZ gewährt begrenzte Ausnahmen für Antragsteller, deren PCC direkt von den ausstellenden Behörden übermittelt wird (z. B. Fidschi, Hongkong, Israel), Indien gehört jedoch nicht zu diesen Ländern.
Reaktionen aus der Praxis: Bildungsagenturen in Mumbai haben INZ gebeten, während der Immatrikulation im August bedingte Genehmigungen trotz fehlender PCCs zuzulassen. Die Behörden signalisierten jedoch, dass nur „außergewöhnliche humanitäre Fälle“ dafür infrage kommen.
In Indien kann die Ausstellung eines Police Clearance Certificates (PCC) in Großstädten vier bis sechs Wochen dauern, in ländlichen Regionen sogar noch länger.
Risiko für Unternehmen: Arbeitgeber, die Mitarbeiter im Rahmen von Talentförderprogrammen nach Neuseeland entsenden, müssen die Bearbeitungszeiten für das PCC nun in ihre Projektpläne einrechnen. Ein abgelehntes oder eingeschränkt gültiges Visum kann Starttermine gefährden und zusätzliche Kosten für erneute Anträge verursachen.
Mögliche Gegenmaßnahmen sind, den PCC-Prozess bereits vor der Annahme des Einsatzes durch den Mitarbeiter zu starten, Kosten für beschleunigte Beglaubigungen einzuplanen und, wenn möglich, die Einsätze zeitlich zu staffeln, um Pufferzeiten zu schaffen.
INZ gewährt begrenzte Ausnahmen für Antragsteller, deren PCC direkt von den ausstellenden Behörden übermittelt wird (z. B. Fidschi, Hongkong, Israel), Indien gehört jedoch nicht zu diesen Ländern.
Reaktionen aus der Praxis: Bildungsagenturen in Mumbai haben INZ gebeten, während der Immatrikulation im August bedingte Genehmigungen trotz fehlender PCCs zuzulassen. Die Behörden signalisierten jedoch, dass nur „außergewöhnliche humanitäre Fälle“ dafür infrage kommen.
Quelle: Business Standard