Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der Schweiz ermöglicht E-Gates und langfristige Mobilität im Dienstleistungssektor
Umfrage zeigt tiefe Spaltung über strengere „Lex Koller“-Beschränkungen für ausländische Immobilienkäufer
Großbritannien warnt erneut vor Verzögerungen an der Schweizerisch-Französischen Grenze vor dem G7-Gipfel
Neueste Nachrichten
Sturmchaos am Flughafen Zürich: 100 Flüge in 24 Stunden gestrichen oder umgeleitet
Schwere Gewitter am späten 13. Juli zwangen den Flughafen Zürich, rund 70 Flüge zu streichen und 30 weitere umzuleiten, wodurch Hunderte Passagiere über Nacht festsaßen und am 14. Juli Folgeverspätungen entstanden. Die Störungen treffen besonders die Swiss- und Edelweiss-Flüge hart, zumal sie mit der Hauptreisezeit im Sommer und der strengen nächtlichen Flugbeschränkung in Zürich zusammenfallen. Obwohl eine Entschädigung nach EU261 unwahrscheinlich ist, sind die Airlines verpflichtet, Betreuung und Umbuchungen anzubieten. Reiseleiter raten ihren Mitarbeitern, zusätzliche Pufferzeiten einzuplanen. Der Vorfall verdeutlicht das zunehmende betriebliche Risiko durch Extremwetter für den wichtigsten Luftverkehrsknotenpunkt der Schweiz.
Neues EU-Ein- und Ausreisesystem verlängert Grenzwartezeiten am Flughafen Zürich
Das neue Ein- und Ausreisesystem der EU, das nun in der Schweiz in Betrieb ist, verlängert die Passkontrolle für Drittstaatsangehörige am Flughafen Zürich um bis zu 30 Sekunden. Bei einem Sommerverkehr von über 110.000 Passagieren täglich führen die zusätzlichen Kontrollen zu langen Warteschlangen und erhöhen das Risiko verpasster Anschlussflüge. Unternehmen werden daher aufgefordert, längere Umsteigezeiten einzuplanen und Reisende über die Nutzung der automatischen Grenzkontrollen zu informieren.
Neues Ein- und Ausreisesystem der EU sorgt für lange Warteschlangen bei der Passkontrolle in Zürich
Der Flughafen Zürich hat mit der Einführung des biometrischen Ein- und Ausreisesystems (EES) der EU begonnen, was zu deutlich längeren Warteschlangen für Reisende aus Nicht-Schengen-Staaten führt. Während Schweizer sowie EU/EFTA-Bürger weiterhin die schnellen e-Gates nutzen können, müssen Besucher aus Drittstaaten bei der ersten Einreise nun Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen abgeben, was pro Passagier mehrere Minuten zusätzlich kostet. Geschäftsreisende mit engen Anschlussflügen sollten ihre Reisepläne daher großzügiger gestalten. Diese Umstellung deutet zudem auf weitere Änderungen hin, wenn im nächsten Jahr die ETIAS-Reisegenehmigung in Kraft tritt.
Schwere Gewitter führen zu 70 Flugausfällen und 30 Umleitungen am Flughafen Zürich
Gewitter am 13. und 14. Juli führten zu 70 Flugannullierungen und 30 Umleitungen am Flughafen Zürich, wodurch Passagiere über Nacht festsitzen und es zu anhaltenden Verspätungen kam. Eine Entschädigung nach EU-Verordnung 261 ist unwahrscheinlich, dennoch sind die Airlines verpflichtet, Mahlzeiten, Hotels und Umbuchungen bereitzustellen. Unternehmen sollten in diesem Sommer mit weiteren wetterbedingten Störungen rechnen und ihre Reisepläne entsprechend anpassen.
Kuwait Airways strafft im August ihr Streckennetz und reduziert Direktflüge nach Zürich
Vom 6. bis 27. August 2026 wird Kuwait Airways seinen Direktflug nach Zürich einstellen und stattdessen eine Dreieckverbindung Kuwait–Amsterdam–Zürich einrichten. Dadurch verringern sich die Nonstop-Optionen für Reisen zwischen der Schweiz und dem Golf. Diese Anpassung dient der Kapazitätsoptimierung im europäischen Streckennetz der Airline, kann jedoch für Schweizer Geschäftsreisende zu einer Verlängerung der Gesamtreisezeit um bis zu 10 Stunden führen.
Kuwait Airways erweitert Flugnetz: Neuaufnahme von Zürich in der Amsterdam-Dreieck-Route und Anpassungen im August-Flugplan
Zwischen dem 6. und 27. August 2026 wird Kuwait Airways statt eines Direktflugs zwischen Kuwait und Zürich einen zweimal wöchentlich verkehrenden Dreieckflug Kuwait – Amsterdam – Zürich anbieten, aufgrund von Flottenengpässen. Die Änderung verlängert die Flugzeit um etwa 80 Minuten, verringert die Frachtkapazität und schränkt die Buchungsoptionen für Schweizer Firmenkunden, die nach Kuwait und weiter in den Golf reisen, ein. Reiseverantwortliche sollten die Reisepläne anpassen und ihre Mitarbeiter auf die reduzierte Verfügbarkeit von Prämienflügen hinweisen.