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Heftige Gewitter sorgen landesweit für Reisechaos in der Schweiz

Juli 18, 2026
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Heftige Gewitter sorgen landesweit für Reisechaos in der Schweiz
Eine heftige Gewitterfront zog am späten 16. Juli bis in die frühen Morgenstunden des 17. Juli über die Schweiz hinweg und überflutete Abschnitte der Autobahnen A2 und A1. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) mussten daraufhin mehrere InterCity- und Regionalzüge einstellen. Laut Swissinfo rückten die Feuerwehrleute zu über 500 Einsätzen wegen umgestürzter Bäume und Stromausfällen aus, vor allem in den Kantonen Bern, Luzern und St. Gallen. Der Flughafen Zürich schloss nach einem Blitzeinschlag in ein Rollbahn-Leitsystem eine Startbahn für 45 Minuten, was am Freitagmorgen zu Verspätungen von bis zu zwei Stunden bei Abflügen führte. Am Flughafen Genf wurden vier ankommende Flüge nach Lyon umgeleitet, während das Bodenpersonal Trümmer beseitigte. Der EuroAirport Basel-Mulhouse meldete einen normalen Betrieb, warnte jedoch vor möglichen Turbulenzen am Abend. Für Mobilitätsmanager in Unternehmen steht die Sicherheit der Mitarbeitenden und die Anpassung der Reisepläne im Vordergrund. Die SBB geht davon aus, dass die meisten Fernverkehrszüge bis zum späten Nachmittag wieder nach Fahrplan verkehren, während Regionalstrecken im Emmental und Toggenburg weiterhin durch Murgänge blockiert sind. Autofahrer müssen sich insbesondere am Autobahnkreuz Lenzburg auf der A1 auf anhaltende Staus einstellen, da ein Durchlass überflutet wurde. Versicherungsmakler weisen darauf hin, dass sogenannte „Höhere Gewalt“-Klauseln die Entschädigung durch Fluggesellschaften bei sturmbedingten Verspätungen einschränken können, wodurch die Last auf Reisende oder deren Arbeitgeber fällt. Unternehmen, die am selben Tag Kundentermine planen, sollten virtuelle Alternativen in Betracht ziehen und ihre Mitarbeitenden daran erinnern, die MeteoSwiss-Wetterwarn-App zu nutzen, die für die östlichen Kantone bis heute Nacht auf der Warnstufe Orange für starken Regen bleibt.
Quelle: SWI swissinfo

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