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Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise für Österreich: Grenzkontrollen und Sommerandrang

Juli 20, 2026
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Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise für Österreich: Grenzkontrollen und Sommerandrang
Das Auswärtige Amt in Berlin hat seine Reise- und Sicherheitshinweise für Österreich mit einer neuen Ausgabe vom 19. Juli 2026 aktualisiert. Obwohl das Update als „redaktionell“ gekennzeichnet ist, weist die Seite nun ausdrücklich darauf hin, dass Deutschland weiterhin vorübergehende Polizeikontrollen an der bayerisch-österreichischen Landgrenze gemäß Artikel 25a des Schengener Grenzkodex durchführt – derzeit genehmigt bis zum 15. September. Für Mobility-Manager in Unternehmen ist diese Nuance wichtig: Zwar werden keine Pässe gestempelt, doch Fahrer von Firmenwagen und Reisebussen können auf der Autobahn für Stichprobenkontrollen angehalten werden. Reisende ohne Personalausweis oder Reisepass oder mit nur mobilen Führerscheinen mussten bereits mit Bußgeldern und verpassten Anschlüssen rechnen. Unternehmen, die Mitarbeiter aus Deutschland zu Kunden in Österreich entsenden, sollten daher auf physische Ausweisdokumente bestehen und mindestens 45 Minuten Pufferzeit auf den Strecken A8/A93 einplanen, besonders freitags.

Die Hinweise warnen zudem vor saisonalen Staus rund um Salzburg und Innsbruck, da Festival- und Wanderverkehr zunehmen, und weisen auf Waldbrandbeschränkungen in Tirol und Kärnten aufgrund der anhaltenden Hitzewelle hin. Geschäftsreisende, die Incentive-Veranstaltungen in Berghütten planen, müssen lokale Genehmigungen für Drohnenaufnahmen einholen und regionale Feuerverbotsverordnungen beachten.

Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise für Österreich: Grenzkontrollen und Sommerandrang


Obwohl Österreich keine COVID-19-Einreisebestimmungen mehr hat, weist die deutsche Meldung darauf hin, dass UV-Strahlung in großer Höhe und Dehydrierung weiterhin Hauptursachen für Versicherungsfälle sind. Arbeitgeber werden ermutigt, ihre Fürsorgepflichten dahingehend zu überprüfen, ob Bergrettung im Versicherungsschutz enthalten ist, da Standard-EU-Krankenversicherungen dies oft ausschließen.

Abschließend fasst die Seite die Einfuhrbestimmungen für Firmenlaptops, Prototypen und Demogeräte zusammen – ein oft übersehener Punkt für Technologie- und Life-Science-Unternehmen, die an Wiens Herbstmessen teilnehmen. Das Versäumnis, die EU-ATA-Carnet-Papiere korrekt auszufüllen, kann trotz Warenverkehr innerhalb des Binnenmarkts zu österreichischen Zollgebühren führen.
Quelle: Auswärtiges Amt – Travel & Security Advice

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