
Der österreichische Staatsbahnbetreiber ÖBB erwartet, den regulären Verkehr auf der meistbefahrenen Fernverkehrsstrecke des Landes, der Weststrecke zwischen St. Valentin und Linz, ab Montag, dem 20. Juli, wieder aufnehmen zu können. Ein Kurzschluss in der Oberleitung am 16. Juli löste einen Brand aus, der Teile des örtlichen Stellwerks zerstörte und die Bahn zu einem Notfahrplan zwang. Drei Tage lang konnten nur Railjet-Express-, ICE-Verbindungen nach Deutschland und Nachtzüge der Nightjet die betroffene Strecke passieren; InterCity-Züge wurden in Linz und St. Valentin zurückgeschickt, während Regionalreisende mit Bussen umgeleitet wurden.
Die Weststrecke ist das Rückgrat des österreichischen Personen- und Güterverkehrsnetzes und befördert täglich bis zu 450 Fern- und Regionalzüge sowie die privat betriebene WESTbahn und offene Güterverkehre nach Deutschland, Schweiz und Italien. Der Ausfall hatte daher Auswirkungen auf internationale Geschäftsreisen, Lieferketten und den Sommerurlaub.
Die ÖBB berichtet, dass Teams rund um die Uhr daran gearbeitet haben, beschädigte Stellwerke neu zu verkabeln, 600 Meter Oberleitung zu ersetzen und die Signalsteuerung neu zu programmieren, um die Strecke wieder mit der regulären Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahrbar zu machen. Während der Betreiber ab Montag einen „weitgehend normalen“ Fahrplan verspricht, warnt er vor möglichen kleineren Verspätungen durch verbleibende Geschwindigkeitsbeschränkungen und Umlenkungen von Leerfahrten im Laufe der Woche.
Geschäftsreisende werden gebeten, ihre Reisepläne und Sitzplatzreservierungen insbesondere für die morgendlichen Spitzenverbindungen von Railjet und ICE zwischen Wien, Linz, Salzburg und München zu überprüfen. Spediteure, die auf just-in-time-Lieferungen per Bahn angewiesen sind, sollten Abfahrtszeiten und Anschlussfenster erneut bestätigen.
Der Vorfall hat die Debatte über die Ausfallsicherheit des zentralen TEN-T-Korridors Rhein–Donau neu entfacht. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) fordert die Regierung auf, den geplanten viergleisigen Ausbau des Abschnitts Linz–Wels sowie die digitale Einführung von ERTMS zu beschleunigen, um die Strecke widerstandsfähiger zu machen. Die ÖBB entgegnet, dass die Investitionen bereits über drei Milliarden Euro pro Jahr betragen und weist darauf hin, dass während der Störung keine Fahrgäste verletzt wurden.
Aus Sicht der Fahrgastbetreuung wurden Tickets für die betroffenen Streckenabschnitte vollständig erstattet; ÖBB und WESTbahn akzeptierten gegenseitig ihre Fahrscheine zwischen Linz, Wels und St. Valentin – eine seltene Kooperation, die Beobachter als möglichen Präzedenzfall für künftige Notfälle sehen.
Die Weststrecke ist das Rückgrat des österreichischen Personen- und Güterverkehrsnetzes und befördert täglich bis zu 450 Fern- und Regionalzüge sowie die privat betriebene WESTbahn und offene Güterverkehre nach Deutschland, Schweiz und Italien. Der Ausfall hatte daher Auswirkungen auf internationale Geschäftsreisen, Lieferketten und den Sommerurlaub.
Die ÖBB berichtet, dass Teams rund um die Uhr daran gearbeitet haben, beschädigte Stellwerke neu zu verkabeln, 600 Meter Oberleitung zu ersetzen und die Signalsteuerung neu zu programmieren, um die Strecke wieder mit der regulären Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h befahrbar zu machen. Während der Betreiber ab Montag einen „weitgehend normalen“ Fahrplan verspricht, warnt er vor möglichen kleineren Verspätungen durch verbleibende Geschwindigkeitsbeschränkungen und Umlenkungen von Leerfahrten im Laufe der Woche.
Geschäftsreisende werden gebeten, ihre Reisepläne und Sitzplatzreservierungen insbesondere für die morgendlichen Spitzenverbindungen von Railjet und ICE zwischen Wien, Linz, Salzburg und München zu überprüfen. Spediteure, die auf just-in-time-Lieferungen per Bahn angewiesen sind, sollten Abfahrtszeiten und Anschlussfenster erneut bestätigen.
Der Vorfall hat die Debatte über die Ausfallsicherheit des zentralen TEN-T-Korridors Rhein–Donau neu entfacht. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO) fordert die Regierung auf, den geplanten viergleisigen Ausbau des Abschnitts Linz–Wels sowie die digitale Einführung von ERTMS zu beschleunigen, um die Strecke widerstandsfähiger zu machen. Die ÖBB entgegnet, dass die Investitionen bereits über drei Milliarden Euro pro Jahr betragen und weist darauf hin, dass während der Störung keine Fahrgäste verletzt wurden.
Aus Sicht der Fahrgastbetreuung wurden Tickets für die betroffenen Streckenabschnitte vollständig erstattet; ÖBB und WESTbahn akzeptierten gegenseitig ihre Fahrscheine zwischen Linz, Wels und St. Valentin – eine seltene Kooperation, die Beobachter als möglichen Präzedenzfall für künftige Notfälle sehen.
Quelle: ÖBB press release
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