Rekordanstieg der Visumantragsgebühren macht Kosten zur neuen Hürde für Migranten
Rekord: 5.000 Einladungen bei französischsprachiger Express-Entry-Auslosung vergeben
IRCC senkt CRS-Punktzahl auf 399 bei französischsprachiger Express-Entry-Auslosung mit 5.000 Plätzen
Neueste Nachrichten
IRCC lädt 5.000 französischsprachige Bewerber zu historischem Express-Entry-Auswahlverfahren ein
Am 22. Juli 2026 hat IRCC 5.000 ITAs an französischsprachige Express-Entry-Kandidaten vergeben – mit einem Rekordtief von 399 beim CRS-Schnitt. Die Auslosung beschleunigt Ottawas Bestreben, die frankophone Einwanderung außerhalb von Quebec zu fördern, und eröffnet Arbeitgebern neuen Zugang zu zweisprachigen Fachkräften. Dennoch könnten Bearbeitungsrückstände weiterhin zu Verzögerungen führen.
Chinas 30-Tage-Visumfreies Programm aktualisiert – Nach der Überarbeitung zur Jahresmitte jetzt 50 Länder berechtigt
Eine Übersicht der Politik vom 22. Juli 2026 bestätigt, dass Chinas einseitige 30-tägige visafreie Einreise nun 50 Länder umfasst, darunter neu auch Großbritannien und Kanada. Diese Klarstellung vereinfacht die Reiseplanung für berechtigte Passinhaber erheblich und verkürzt die Vorlaufzeiten für kurzfristige Einsätze. Arbeitgeber müssen jedoch weiterhin sicherstellen, dass Reisende ihre Adresse registrieren und während des visafreien Aufenthalts keine beruflichen Tätigkeiten ausüben.
Indien stellt neue Strategie zur Förderung der internationalen Mobilität von Fachkräften vor
Indiens MSDE teilte dem Parlament am 22. Juli mit, dass es 22 Abkommen zur Arbeitsmobilität unterzeichnet und sieben Skill India International Centres eröffnet hat, um die Ausbildung besser an den Arbeitskräftemangel im Ausland anzupassen. Eine neue Datenverbindung zwischen dem Außenministerium und den Zielländern soll zertifizierte indische Fachkräfte direkt mit verifizierten ausländischen Stellenangeboten zusammenbringen und so einen effizienteren und transparenteren Vermittlungsprozess für globale Arbeitgeber schaffen.
Indische Pass-, Visum- und Beglaubigungsdienste in den VAE ab 22. Juli 2026 zu Al Hind Tours & Travels verlegt
Alle indischen Konsulardienste in den VAE wurden ab dem 22. Juli 2026 auf 16 neue Antragszentren von Al Hind Tours & Travels verlegt und ersetzen damit BLS International und SGIVS. Diese Änderung folgt auf gerichtliche Anfechtungen der Ausschreibung des Außenministeriums und bringt neue Gebühren, Terminvergabesysteme sowie Bearbeitungsprotokolle mit sich, die indische Expats und Arbeitgeber künftig beachten müssen.
Brasiliens Außenministerium fordert Bürger auf, Reisen in Krisenregionen des Nahen Ostens zu verschieben
Am 22. Juli 2026 hat das brasilianische Außenministerium Brasilianern geraten, Reisen in eine Liste von konfliktbetroffenen Ländern im Nahen Osten zu vermeiden oder zu verschieben. Die Warnung löst Fürsorgepflichten für Arbeitgeber aus, kann Geschäftsreisen beeinträchtigen und die Visa-Bearbeitung in der Region verlangsamen. Unternehmen werden aufgefordert, Flüge umzuleiten und Notfallpläne zu überprüfen.
IRCC-Rückstand übersteigt 1,5 Millionen Anträge, neue Bestandsdaten zeigen
Am 22. Juli veröffentlichte Bestandsdaten zeigen, dass im IRCC-System mehr als 1,5 Millionen Anträge auf Einwanderung und Staatsbürgerschaft vorliegen. Der Rückstau, darunter 404.000 Akten von vorübergehenden Aufenthaltsgenehmigungen, verlängert die Einstellungszyklen, verzögert die Bearbeitungszeiten von Studiengenehmigungen und belastet Kanadas Ruf für effiziente Verfahren.
Kanada aktualisiert Reisehinweise zu Ebola und bestätigt Grenzbeschränkungen für Reisende aus der DR Kongo, Uganda und Südsudan
Kanadas Reisehinweise für die Demokratische Republik Kongo, Uganda und Südsudan wurden am 22. Juli aktualisiert. Demnach dürfen die meisten Ausländer, die in den letzten 21 Tagen die DR Kongo besucht haben, nicht nach Kanada einreisen. Zudem wurden verpflichtende Gesundheitsüberwachungen für kanadische Staatsbürger und Einwohner eingeführt. Unternehmen müssen ihre Reiseprotokolle und Screening-Verfahren entsprechend anpassen.
Italien-Schweiz: Telearbeitsabkommen für Grenzgänger offiziell ratifiziert
Das italienische Kabinett hat das lang erwartete Protokoll genehmigt, das es Schweizer Grenzgängern erlaubt, bis zu 25 % ihrer Arbeitszeit von ihren italienischen Wohnungen aus im Homeoffice zu arbeiten, ohne dabei ihre bevorzugte steuerliche Behandlung zu verlieren. Nach der Ratifizierung schafft die Vereinbarung rechtliche Klarheit bezüglich Einkommenssteuer und Sozialversicherungsregelungen für rund 90.000 Grenzgänger und die Unternehmen, die sie beschäftigen.
Shanghai Pudong International Airport führt China bei der Anzahl internationaler Passagiere an
Der internationale Flughafen Pudong verzeichnete bis zum 19. Juli 2026 mehr als 20 Millionen Grenzübertritte – die höchste Zahl aller chinesischen Flughäfen. Die Zahl der ausländischen Ankünfte stieg im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 3,29 Millionen, angetrieben durch Chinas Pilotprojekt für visumfreies Reisen und eine Zunahme internationaler Veranstaltungen. Das 24-Stunden-Direkt-Transitprogramm wickelte 2,28 Millionen Passagiere ab und unterstreicht damit die Bedeutung von Pudong als regionales Drehkreuz für Geschäftsreisen.
Berlin stellt „Zukunftsrahmen“-Paket vor, um Bürokratie abzubauen und Migrationsdienste zu digitalisieren
Deutschland hat einen umfassenden Modernisierungsplan vorgestellt, der unter anderem die Digitalisierung der Visa- und Aufenthaltserlaubnisverfahren sowie die Verkürzung der Genehmigungszeiten vorsieht. Ein bundesweites Portal, die Ausweitung des §81a-Schnellverfahrens und erhebliche Investitionsmittel signalisieren eine unternehmensfreundlichere Haltung gegenüber der Mobilität von Fachkräften. Unternehmen sollten sich ab 2027 auf neue APIs und integrierte Arbeitsabläufe einstellen.
Cathay Pacific prognostiziert 75 % Gewinnanstieg im Halbjahr dank starkem Passagier- und Frachtaufkommen
Cathay Pacific teilte den Investoren am 22. Juli 2026 mit, dass der Gewinn für das erste Halbjahr auf 6,0 bis 6,5 Milliarden HK$ steigen wird – etwa 75 % mehr als im Vorjahr. Grund dafür sind die starke Nachfrage in der Premium-Kabine, ein Anstieg der Passagierzahlen um 12 % sowie ein 9 % höheres Frachtvolumen. Die Fluggesellschaft plant für den Sommer mehr Langstreckenflüge, was eine größere Sitzplatzverfügbarkeit für Geschäftsreisende bedeutet, obwohl hohe Treibstoffpreise weiterhin ein Risiko darstellen. Die optimistische Prognose unterstreicht die anhaltende Erholung Hongkongs als asiatisches Luftfahrt-Drehkreuz.
EU-Botschafter genehmigen Verlängerung des vorübergehenden Schutzprogramms für die Ukraine bis 2028 unter irischer Präsidentschaft
Coreper II unter irischer Leitung genehmigte am 22. Juli eine Entscheidung zur Verlängerung des vorübergehenden Schutzregimes der EU für ukrainische Flüchtlinge bis zum 4. März 2028. Dieser Schritt sichert Arbeits- und Aufenthaltsrechte für 96.000 Menschen in Irland und über 4 Millionen in der gesamten EU, schafft Planungssicherheit für Arbeitgeber und gibt Schulen Zeit zur Vorbereitung. Die irische Präsidentschaft brachte die Angelegenheit vor der Sommerpause zügig zum Abschluss.
Neue indische Konsularantragszentren in den VAE eröffnet, um Rückstände bei Pässen und Visa abzubauen
Nach einem Monat der Unterbrechung hat Indien am 22. Juli die Auslagerung von Pass-, Visum- und Beglaubigungsdiensten in den VAE an Al Hind Tours & Travels vergeben und 16 Antragszentren eröffnet, die täglich bis zu 8.000 Fälle bearbeiten können. Die vorläufige Vereinbarung, die vom Obersten Gerichtshof Indiens genehmigt wurde, beseitigt die schweren Rückstände und stellt den normalen Service für die 3,5 Millionen starke indische Gemeinschaft sowie die in den VAE ansässigen Arbeitgeber wieder her.
Ausbruch des Ätna legt Verkehr lahm: Flughafen Catania bis zum Abend geschlossen, Tausende Passagiere umgeleitet
Die Aschewolke des Ätna führte am 22. Juli zu einer ganztägigen Schließung des Flughafens Catania, wodurch über 120 Flüge gestrichen oder umgeleitet wurden und sowohl Passagier- als auch Frachtverkehre beeinträchtigt waren. Geschäftsreisende nach Sizilien mussten mit stundenlangen Verzögerungen und Umleitungen über Palermo rechnen, während Exporteure zusätzliche Transportkosten durch Lkw in Kauf nehmen mussten. Der Vorfall verdeutlicht die Verwundbarkeit der süditalienischen Luftverkehrsinfrastruktur und unterstreicht die Notwendigkeit von Notfallplänen für Unternehmen.
DHS schafft „Statusdauer“ ab und setzt Vier-Jahres-Grenze für Inhaber von F-1- und J-1-Visa fest
Ab dem 15. September 2026 ersetzt das Heimatschutzministerium (DHS) den flexiblen „Statusdauer“-Rahmen durch eine feste Aufenthaltsdauer von maximal vier Jahren für die meisten Inhaber von F-1- und J-1-Visa. Studierende, die mehr Zeit benötigen, müssen einen Antrag bei der USCIS stellen, die Karenzzeiten werden verkürzt und Programmwechsel eingeschränkt. Diese Änderung zwingt Universitäten und Arbeitgeber, akademische Zeitpläne und Praktikumsplanungen neu zu überdenken. Rechtsstreitigkeiten werden erwartet, doch die Vorbereitung auf die Umsetzung sollte sofort beginnen.
Außenministerium startet Pilotprojekt für beschleunigte Bearbeitung von B-1/B-2 Visainterviews gegen Gebühr
Das Außenministerium testet eine gebührenpflichtige Option, mit der Antragsteller für B-1/B-2-Visa gegen eine Gebühr von 750 US-Dollar einen Interviewtermin innerhalb von 10 Werktagen buchen können. Das freiwillige Pilotprojekt, das am 22. Juli an allen US-Konsulaten in Mexiko gestartet wurde, soll dringende Geschäfts- und Besuchsreisen beschleunigen und gleichzeitig Mittel zur Reduzierung der allgemeinen Rückstände generieren. Unternehmen erhalten damit ein neues – wenn auch kostspieliges – Instrument für kurzfristige Reiseplanungen, während Fragen der Gerechtigkeit darüber entscheiden könnten, ob das Programm ausgeweitet wird.
Außenministerium startet Pilotprojekt für kostenpflichtige Expressbearbeitung zur drastischen Verkürzung der Wartezeiten bei B-Visum-Interviews
Das US-Außenministerium hat mit dem Test einer kostenpflichtigen „Beschleunigungsoption“ für 750 US-Dollar begonnen, die es B-Visumantragstellern bei der Mission Mexiko ermöglicht, innerhalb von 10 Werktagen einen Interviewtermin zu erhalten. Die Gebühr kommt zusätzlich zur regulären MRV-Gebühr hinzu und ist nicht erstattungsfähig. Das Pilotprojekt, das am 22. Juli 2026 gestartet wurde, könnte Unternehmen ein neues Mittel bieten, um dringende Reisen zu beschleunigen, wirft jedoch auch Fragen der Gerechtigkeit auf.