Renfe-Mitarbeiter rufen für den 31. Juli zu einem 24-stündigen Streik auf und gefährden damit den Bahnverkehr in der Hauptsaison.
Die spanische Nationalpolizei aktualisiert das Online-Verfahren für die NIE und verspricht eine Bearbeitungszeit von fünf Tagen
Die Hälfte der irregulären Ankünfte auf den Balearen erfolgt in Formentera, so die Regionalregierung
Neueste Nachrichten
Spanien klärt Vorgehen zur Verlängerung eines 90-tägigen Aufenthalts unter außergewöhnlichen Umständen
Neue Richtlinien erläutern, wie Nicht-Residenten in Spanien ihren 90-tägigen Aufenthalt bei außergewöhnlichen Umständen verlängern können. Antragsteller müssen das Formular EX-29, einen Nachweis über finanzielle Mittel, eine Versicherung sowie ein Rückflugticket vorlegen; humanitäre Verlängerungen über 90 Tage hinaus bleiben jedoch streng im Ermessen der Behörden. Das Update ist besonders wichtig für Reisende, die mit Flugausfällen oder Notfällen konfrontiert sind.
Mitarbeiter von Swissport am Flughafen Palma legen Teilstreiks ein und gefährden Flugpläne in der Hochsaison
Die Mitarbeiter von Swissport am Flughafen Palma haben heute (28. Juli) mit vier Tagen teilweiser Streiks begonnen, um bessere Bezahlung und stabile Arbeitsverträge zu fordern. Die Aktionen, die während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeiten stattfinden, drohen Verzögerungen am drittgrößten Flughafen Spaniens inmitten der Hochsaison und könnten Geschäftsreisende in ganz Europa beeinträchtigen.
Spanisches Kabinett erklärt 211 Waldbrand-Notfallzonen in 14 Regionen und löst Reiseeinschränkungen aus
Am 28. Juli erklärte die spanische Regierung 211 Gemeinden zu Katastrophengebieten nach einer beispiellosen Waldbrandsaison. Dieser Status ermöglicht finanzielle Hilfen, erlaubt aber auch Verkehrsbeschränkungen, die bereits den Bahn-, Straßen- und teilweise den Regionalflugverkehr beeinträchtigen. Unternehmen sollten ihre Reisepläne, Arbeitsschutzvorgaben und mögliche Steuererleichterungen für beschädigte Vermögenswerte überprüfen.
Spanien eröffnet außergewöhnliches Legalisierungsfenster für undokumentierte Migranten bis zum 30. Juni 2026
Königlicher Erlass 316/2026, veröffentlicht am 28. Juli, ermöglicht es undokumentierten Migranten, die seit vor dem 1. Januar 2026 in Spanien leben, eine einjährige, verlängerbare Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu beantragen. Das Antragsfenster läuft bis zum 30. Juni 2026 und soll Arbeitskräftemangel in wichtigen Branchen lindern sowie die Risiken informeller Beschäftigung für Unternehmen verringern.
Spanien aktualisiert Einreiseverweigerungsregeln an der Grenze
Die spanische Nationalpolizei veröffentlichte am 28. Juli 2026 aktualisierte Richtlinien zu den Rechten von Reisenden bei verweigertem Grenzübertritt. Die Anweisungen präzisieren den Zugang zu Rechtshilfe, Übersetzungen und Fristen für Berufungen und verlängern die Aufbewahrungspflicht von Dokumenten für Beförderer auf zwei Jahre. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass Entsandte alle erforderlichen Unterlagen vollständig mitführen, um kostspielige Rückweisungen zu vermeiden.
Zehntausende demonstrieren in Palma de Mallorca gegen Massentourismus und Wohnungsnot
Bis zu 70.000 Einwohner demonstrierten am 28. Juli in Palma und forderten strenge Begrenzungen der Besucherzahlen, ein Moratorium für neue Hotels sowie Maßnahmen gegen illegale Ferienvermietungen. Das Ausmaß des Protests verstärkt den Druck auf Vorschläge, die die Regulierung von Unterkünften und Verkehr auf Spaniens beliebtester Insel verschärfen könnten – mit Auswirkungen auf Geschäftsreisen und längere Aufenthalte.
Spanien veröffentlicht aktualisierte Richtlinien zu Einreiseverweigerungsverfahren an allen Grenzen
Die spanische Nationalpolizei veröffentlichte am 28. Juli neue, detailliertere Vorschriften zur Einreiseverweigerung bei Ausländern. Entscheidungen müssen nun schriftlich mit Hinweisen zum Einspruch ergehen, die Konsularbenachrichtigung ist verpflichtend, und eine Inhaftierung über 72 Stunden hinaus bedarf der gerichtlichen Genehmigung. Unternehmen sollten sicherstellen, dass Reisende vollständige Dokumente vorweisen können, da Ablehnungen nun im EES erfasst werden.
Neue Gebührenordnung für spanische Einwanderungsverfahren tritt in Kraft
Spanien hat am 28. Juli 2026 seine Gebührenordnung für Einwanderungs- und Konsulardienste aktualisiert. Die meisten Gebühren steigen um etwa 3 %, wobei die Kosten für Digital-Nomaden- und Langzeitvisa nun bei 76,90 € bzw. 81,35 € liegen, während die Gebühren für Blue-Card- und Unternehmergenehmigungen unverändert bleiben. Die neuen Tarife gelten für alle Termine, die ab dem 29. Juli gebucht werden, weshalb Antragsteller neue Zahlungsbelege erstellen müssen. Unternehmen sollten ihre Budgets entsprechend anpassen und ihre entsandten Mitarbeiter umgehend informieren.
Die spanische Nationalpolizei veröffentlicht aktualisierte Richtlinien zu Einreiseverweigerungsverfahren an den Grenzen
Neue Online-Richtlinie vom 28. Juli erläutert, wie spanische Grenzbeamte mit Einreiseverweigerungen umgehen müssen: eine Höchstdauer der Festhaltung von 72 Stunden, verpflichtende Benachrichtigung der Konsulate sowie festgelegte Rechte der Reisenden auf rechtlichen Beistand und Dolmetscher. Arbeitgeber sollten erneut überprüfen, dass ihre Mitarbeiter vollständige Unterlagen mitführen, um teure Zurückweisungen zu vermeiden.