Wesentliche Änderungen der Einwanderungsbestimmungen des Innenministeriums treten heute in Kraft
Start des Schulreiseprogramms zwischen Großbritannien und Deutschland: Gruppenreisen für Schüler ab heute visafrei möglich
Großbritannien führt digitale Grenzkontrolle ein: ETA wird für alle visumfreien Besucher verpflichtend
Neueste Nachrichten
ETA-System steht vor erster Belastungsprobe in der Hauptreisezeit, Reisende melden Störungen
Zum Start des ersten August-Reisewochenendes berichten Reisende von Problemen bei der Aktualisierung ihrer Passdaten und der Ausstellung von Bordkarten im neuen ETA-System des Vereinigten Königreichs. Während das Innenministerium die Systemstabilität betont, raten Fluggesellschaften und Mobilitätsmanager den Passagieren, ihre Dokumentendaten erneut zu überprüfen und eine zusätzliche Bestätigung der Genehmigung mitzuführen.
Neue Regeln zur Ausbildungsförderung klären Anforderungen an Visumsnachweise
Die ESFA-Förderregeln für Ausbildungsjahre 2026-27, gültig ab dem 1. August 2026, verlangen von Anbietern den Nachweis eines verifizierten Visums für jeden Auszubildenden und setzen die Finanzierung aus, wenn der Status erlischt. Die Richtlinien streichen die Regel zur Vorausplanung von Stunden und verschärfen die Altersgrenzen bei bestimmten Standards, was Auswirkungen auf die Gestaltung von Frühkarriere-Rotationen globaler Unternehmen hat.
Isle of Man passt Visapreise an Großbritannien an: Einwanderungsgebühren steigen ab 1. August 2026
Der Einwanderungsdienst der Isle of Man hat zum 1. August 2026 die meisten Visa- und Aufenthaltsgebühren erhöht, um sie an das Preisniveau im Vereinigten Königreich anzupassen. Die Gebühren für Arbeits-, Innovatoren- und Familienanträge steigen um etwa 7 %, was die Budgetplanung für Unternehmen, die Mitarbeiter auf die Insel entsenden, beeinflusst. Arbeitgeber müssen ihre Kostenkalkulationen aktualisieren und sicherstellen, dass Angehörige die neuen Gebühren zahlen.
Regelungen zur Studienfinanzierung aktualisiert zum Schutz von Studierenden in Visa-Wartezeit
Ab dem 1. August 2026 ermöglichen die neuen Regelungen zur Studienförderung, dass die Finanzierung für Studierende auch während der Bearbeitung einer Visumsverlängerung weiterläuft. Automatische Aussetzungen entfallen damit. Diese Änderung entlastet internationale Studierende und Angehörige von Unternehmen, wobei die Hochschulen den Status weiterhin jedes Semester überprüfen müssen.
Innenministerium schreibt Auftrag über 200 Millionen Pfund für IT-Unterstützungsdienste an der Grenze aus
Ein neues Ausschreibungsverfahren des Innenministeriums sucht Software- und Unterstützungsleistungen im Wert von bis zu 200 Millionen Pfund für das zukünftige Grenz- und Einwanderungssystem, einschließlich ETA-Operationen und Datenverbindungen zu Beförderern. Die Beschaffung unterstreicht die anhaltenden Investitionen in die Digitalisierung der britischen Grenzkontrollen im Vorfeld der landesweiten Einführung des ETA-Systems in den Jahren 2026-27.
Universitäten überarbeiten Rückerstattungsrichtlinien für Studiengebühren bei Visumsablehnung
Das Imperial College und weitere britische Universitäten versprechen nun vollständige Rückerstattungen der Studiengebühren bei Ablehnung des Studentenvisums, sofern der Nachweis innerhalb von 30 Tagen erbracht wird. Die neue Regelung verringert das finanzielle Risiko für internationale Bewerber und Unternehmenssponsoren und bringt die Verträge in Einklang mit den Verbraucherschutzrichtlinien.
Hackney-Schulen setzen Frist für koordinierte Aufnahme während des Schuljahres – Auswirkungen auf mobile Familien
Hackney Education hat den 1. August 2026 als Frist festgelegt, bis zu der Schulen dem Koordinationssystem für Schulaufnahmen im laufenden Jahr beitreten müssen. Diese Änderung soll die Schulplatzvergabe für Kinder neu zugezogener Arbeitskräfte beschleunigen. Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Ost-London versetzen, sollten sicherstellen, dass die Anmeldungen rechtzeitig eingereicht werden, um Plätze zu sichern.
Großbritannien droht, Zahlung von 160 Millionen Pfund an Frankreich wegen Überfahrten kleiner Boote im Ärmelkanal zurückzuhalten
Das Innenministerium hat Paris mitgeteilt, dass es eine Zahlung von 160 Millionen Pfund für die Grenzsicherung aussetzen könnte, falls die französische Polizei die Zahl der kleinen Boote, die in Richtung Großbritannien aufbrechen, nicht reduziert. Die Drohung, die am 31. Juli 2026 bekannt wurde, beruht auf einer Leistungsvereinbarung aus einem Finanzierungsabkommen von 2025, nachdem die Überfahrten über den Ärmelkanal weiter zugenommen haben. Ein Zahlungsstopp könnte die französisch-britischen Beziehungen belasten und zu Störungen in den Häfen am Ärmelkanal führen – ein wichtiger Faktor für Unternehmen, die Personal oder Fracht zwischen Großbritannien und dem europäischen Festland transportieren.