
Die Schweiz hat Brüssel um eine weitere Fristverlängerung gebeten, bevor sie mit der systematischen Erfassung von Fingerabdrücken und Fotos von Nicht-EU-Reisenden im Rahmen des Schengen-Einreise-/Ausreisesystems (EES) beginnt. In einem Schreiben, das vor dem „Visa Working Party“ des Rates am Montag verbreitet wurde, schloss sich Bern Frankreich, Griechenland, Portugal, Italien, Deutschland, Malta, den Niederlanden und Belgien an und forderte eine Verlängerung mit der Begründung, dass mehrere Regionalflughäfen und stark frequentierte Landgrenzübergänge technisch noch nicht bereit seien.
Das 2017 verabschiedete und im Oktober letzten Jahres offiziell eingeführte EES ersetzt den manuellen Passstempel durch ein elektronisches Register, das jede Ein- und Ausreise von Drittstaatsangehörigen erfasst. Grenzbeamte müssen bei einem Erstbesuch vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto aufnehmen; die Daten werden für drei Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses gespeichert. EU-Quellen teilten The Guardian mit, dass bereits über 200 Millionen Registrierungen vorgenommen wurden und seit April 70.000 Reisenden die Einreise verweigert wurde. Dennoch können einige Flughäfen in den neun beantragenden Staaten die Spitzenzeiten noch nicht ohne übermäßige Wartezeiten bewältigen.
Die Schweizer Flughäfen Zürich und Genf berichten, dass 90 % ihrer E-Gates inzwischen mit der neuen Datenbank verbunden sind, doch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) erklärt, dass an kleineren Übergängen wie Basel-Mulhouse und dem Bahnhof Lugano zusätzliche Terminals und Schulungen des Personals erforderlich sind. Branchenverbände wie Airlines for Europe (A4E) und die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) unterstützen die Verzögerung und warnen, dass eine zu frühe Umsetzung während der geschäftigen Herbstmesse-Saison zu verpassten Anschlussflügen führen könnte.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die jüngste Verschiebung, dass eine biometrische Voranmeldung weiterhin ratsam, aber noch nicht verpflichtend ist für Mitarbeiter, die mit Schengen-Visumsausnahmen in die Schweiz einreisen. Reisende aus visumfreien Ländern wie den USA und Großbritannien sollten weiterhin mehr Zeit an manuellen Kontrollstellen einplanen. Personalabteilungen werden aufgefordert, die Hinweise von Fluggesellschaften und Flughäfen genau zu verfolgen, da die Schonfrist laut Ratsbeamten voraussichtlich „nur wenige Wochen“ dauern wird. Unternehmen, die Nicht-EU-Fachkräfte umziehen, sollten zudem beachten, dass bei vollständiger Systemeinführung Überziehungen automatisch erfasst werden, was den Spielraum für Kulanz bei Verlängerungen einschränkt.
Das 2017 verabschiedete und im Oktober letzten Jahres offiziell eingeführte EES ersetzt den manuellen Passstempel durch ein elektronisches Register, das jede Ein- und Ausreise von Drittstaatsangehörigen erfasst. Grenzbeamte müssen bei einem Erstbesuch vier Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto aufnehmen; die Daten werden für drei Jahre oder bis zum Ablauf des Reisepasses gespeichert. EU-Quellen teilten The Guardian mit, dass bereits über 200 Millionen Registrierungen vorgenommen wurden und seit April 70.000 Reisenden die Einreise verweigert wurde. Dennoch können einige Flughäfen in den neun beantragenden Staaten die Spitzenzeiten noch nicht ohne übermäßige Wartezeiten bewältigen.
Die Schweizer Flughäfen Zürich und Genf berichten, dass 90 % ihrer E-Gates inzwischen mit der neuen Datenbank verbunden sind, doch das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) erklärt, dass an kleineren Übergängen wie Basel-Mulhouse und dem Bahnhof Lugano zusätzliche Terminals und Schulungen des Personals erforderlich sind. Branchenverbände wie Airlines for Europe (A4E) und die Internationale Luftverkehrs-Vereinigung (IATA) unterstützen die Verzögerung und warnen, dass eine zu frühe Umsetzung während der geschäftigen Herbstmesse-Saison zu verpassten Anschlussflügen führen könnte.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die jüngste Verschiebung, dass eine biometrische Voranmeldung weiterhin ratsam, aber noch nicht verpflichtend ist für Mitarbeiter, die mit Schengen-Visumsausnahmen in die Schweiz einreisen. Reisende aus visumfreien Ländern wie den USA und Großbritannien sollten weiterhin mehr Zeit an manuellen Kontrollstellen einplanen. Personalabteilungen werden aufgefordert, die Hinweise von Fluggesellschaften und Flughäfen genau zu verfolgen, da die Schonfrist laut Ratsbeamten voraussichtlich „nur wenige Wochen“ dauern wird. Unternehmen, die Nicht-EU-Fachkräfte umziehen, sollten zudem beachten, dass bei vollständiger Systemeinführung Überziehungen automatisch erfasst werden, was den Spielraum für Kulanz bei Verlängerungen einschränkt.
Quelle: The Guardian