
Der regionale Bahnbetreiber Euskotren hat am Dienstag, den 15. September, nach dem Scheitern der Vermittlungsgespräche mit der Gewerkschaft LAB zweistündige Streiks zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend gestartet. Die Arbeitsniederlegung betrifft alle Euskotren-Dienste, darunter die Strecke Bilbao–San Sebastián, die Linie 3 der Metro Bilbao, die Straßenbahnnetze in Bilbao und Vitoria-Gasteiz sowie die angeschlossenen Buslinien. Weitere Streiks sind für den 17., 21. und 23. September geplant.
Die baskische Regierung hat eine Mindestservice-Anordnung erlassen, die während der Streikzeiten 50 Prozent der Züge garantiert. Dennoch kam es in den frühen Morgenstunden zu Ausfällen von bis zu 60 Prozent und zu Überfüllungen in den verkehrenden Zügen. Geschäftsreisende zu den Technologieparks in Zamudio und Hernani berichten von einer Verdopplung der Fahrzeit von 35 auf 70 Minuten. Die Fernzüge von Renfe sind zwar nicht direkt betroffen, verzeichnen jedoch Verspätungen aufgrund des Umstiegs von Fahrgästen.
Arbeitgeber im gesamten Baskenland setzen flexible Arbeitszeitmodelle um und empfehlen ihren Mitarbeitern, Arbeitszeiten zu staffeln oder im Homeoffice zu arbeiten. Hotels im Zentrum von Bilbao verzeichnen einen Anstieg von Last-Minute-Buchungen durch Berater, die normalerweise aus San Sebastián pendeln. Logistikunternehmen warnen, dass auch die Abend-Frachtzeiten beeinträchtigt werden könnten, falls die Fahrpläne der Personenzüge angepasst werden müssen.
Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent sowie zusätzliche Ruhetage und argumentiert, dass die Personalstärke mit dem nach der Pandemie gestiegenen Fahrgastaufkommen, das inzwischen um 9 Prozent über dem Niveau von 2019 liegt, nicht Schritt gehalten habe. Die Geschäftsführung betont, dass die Gehaltsobergrenze im öffentlichen Sektor nicht überschritten werden könne und die Zuverlässigkeit des Dienstes Priorität habe.
Die Verhandlungen sollen am 24. September fortgesetzt werden, doch könnten weitere Streikankündigungen folgen, falls keine Einigung erzielt wird. Reisende mit knappen Anschlussverbindungen zum Flughafen Bilbao oder zum französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV in Hendaye sollten mehr Umsteigezeit einplanen oder alternative Busverbindungen in Betracht ziehen. In den Streikzeiten werden ermäßigte Tagestickets für die städtischen Buslinien Bilbobus und Dbus für Euskotren-Fahrgäste anerkannt.
Die baskische Regierung hat eine Mindestservice-Anordnung erlassen, die während der Streikzeiten 50 Prozent der Züge garantiert. Dennoch kam es in den frühen Morgenstunden zu Ausfällen von bis zu 60 Prozent und zu Überfüllungen in den verkehrenden Zügen. Geschäftsreisende zu den Technologieparks in Zamudio und Hernani berichten von einer Verdopplung der Fahrzeit von 35 auf 70 Minuten. Die Fernzüge von Renfe sind zwar nicht direkt betroffen, verzeichnen jedoch Verspätungen aufgrund des Umstiegs von Fahrgästen.
Arbeitgeber im gesamten Baskenland setzen flexible Arbeitszeitmodelle um und empfehlen ihren Mitarbeitern, Arbeitszeiten zu staffeln oder im Homeoffice zu arbeiten. Hotels im Zentrum von Bilbao verzeichnen einen Anstieg von Last-Minute-Buchungen durch Berater, die normalerweise aus San Sebastián pendeln. Logistikunternehmen warnen, dass auch die Abend-Frachtzeiten beeinträchtigt werden könnten, falls die Fahrpläne der Personenzüge angepasst werden müssen.
Die Gewerkschaft fordert eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent sowie zusätzliche Ruhetage und argumentiert, dass die Personalstärke mit dem nach der Pandemie gestiegenen Fahrgastaufkommen, das inzwischen um 9 Prozent über dem Niveau von 2019 liegt, nicht Schritt gehalten habe. Die Geschäftsführung betont, dass die Gehaltsobergrenze im öffentlichen Sektor nicht überschritten werden könne und die Zuverlässigkeit des Dienstes Priorität habe.
Die Verhandlungen sollen am 24. September fortgesetzt werden, doch könnten weitere Streikankündigungen folgen, falls keine Einigung erzielt wird. Reisende mit knappen Anschlussverbindungen zum Flughafen Bilbao oder zum französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV in Hendaye sollten mehr Umsteigezeit einplanen oder alternative Busverbindungen in Betracht ziehen. In den Streikzeiten werden ermäßigte Tagestickets für die städtischen Buslinien Bilbobus und Dbus für Euskotren-Fahrgäste anerkannt.
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