
Angesichts eines zunehmend instabilen geopolitischen Umfelds hat der Schweizer Bundesrat am 18. September die erste umfassende Sicherheitsstrategie des Landes seit 2021 verabschiedet. Die 46 Maßnahmen umfassen Cyberabwehr, Schutz kritischer Infrastrukturen und militärische Einsatzbereitschaft, richten sich aber auch gezielt an Akteure im Bereich der globalen Mobilität: verbesserte Grenzkontrolltechnologien, engere Polizeizusammenarbeit mit Nachbarstaaten und Notfallpläne für Massenzuwanderungsszenarien.
Die Strategie beauftragt das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS), die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Privatwirtschaft zu koordinieren, um biometrische Kontrollsysteme zu modernisieren und das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) bis 2028 an allen internationalen Flughäfen sowie den wichtigsten Landgrenzübergängen einzuführen. Zudem sind Mittel für gemeinsame Übungen mit Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich vorgesehen, um spontane Grenzschließungen – etwa im Pandemiefall – reibungslos zu bewältigen.
Für multinationale Unternehmen ist vor allem die Betonung der Resilienz entscheidend: Personal- und Risikomanagementteams sollten sich auf verstärkte Szenarienübungen mit kantonalen Behörden einstellen, insbesondere bei Großveranstaltungen und an kritischen Infrastrukturstandorten mit hoher Konzentration ausländischer Mitarbeitender. Die Regierung plant regelmäßige Stresstests von Lieferketten und Mobilitätskorridoren, ähnlich denen im Energiesektor.
Die Umsetzung wird durch jährliche Fortschrittsberichte begleitet, der erste ist für Ende 2028 vorgesehen. In der Entwurfsphase zeigte sich breite Unterstützung seitens der Wirtschaftsverbände, die die Strategie als ausgewogenen Kompromiss zwischen offenen Märkten und realistischen Sicherheitsanforderungen sehen. Einige Bürgerrechtsorganisationen warnen jedoch davor, dass erweiterte Überwachungsbefugnisse ohne sorgfältige Kontrolle über das ursprüngliche Ziel hinausgehen könnten.
Insgesamt bietet das Dokument Mobilitätsfachleuten eine frühe Orientierungshilfe zu den Investitionen und regulatorischen Anpassungen, die das Schweizer Grenzkontrollumfeld in den kommenden fünf Jahren prägen werden.
Die Strategie beauftragt das Staatssekretariat für Sicherheitspolitik (SEPOS), die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen und Privatwirtschaft zu koordinieren, um biometrische Kontrollsysteme zu modernisieren und das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) bis 2028 an allen internationalen Flughäfen sowie den wichtigsten Landgrenzübergängen einzuführen. Zudem sind Mittel für gemeinsame Übungen mit Frankreich, Deutschland, Italien und Österreich vorgesehen, um spontane Grenzschließungen – etwa im Pandemiefall – reibungslos zu bewältigen.
Für multinationale Unternehmen ist vor allem die Betonung der Resilienz entscheidend: Personal- und Risikomanagementteams sollten sich auf verstärkte Szenarienübungen mit kantonalen Behörden einstellen, insbesondere bei Großveranstaltungen und an kritischen Infrastrukturstandorten mit hoher Konzentration ausländischer Mitarbeitender. Die Regierung plant regelmäßige Stresstests von Lieferketten und Mobilitätskorridoren, ähnlich denen im Energiesektor.
Die Umsetzung wird durch jährliche Fortschrittsberichte begleitet, der erste ist für Ende 2028 vorgesehen. In der Entwurfsphase zeigte sich breite Unterstützung seitens der Wirtschaftsverbände, die die Strategie als ausgewogenen Kompromiss zwischen offenen Märkten und realistischen Sicherheitsanforderungen sehen. Einige Bürgerrechtsorganisationen warnen jedoch davor, dass erweiterte Überwachungsbefugnisse ohne sorgfältige Kontrolle über das ursprüngliche Ziel hinausgehen könnten.
Insgesamt bietet das Dokument Mobilitätsfachleuten eine frühe Orientierungshilfe zu den Investitionen und regulatorischen Anpassungen, die das Schweizer Grenzkontrollumfeld in den kommenden fünf Jahren prägen werden.
Quelle: Federal Council press release