
Nach einer Woche mit wiederholten Arbeitsniederlegungen von drei Gewerkschaften der Fluglotsen meldete Air France am 1. November nahezu normalen Betrieb und führte 91 % der geplanten Flüge durch. Ein Unternehmensbulletin berichtete, dass es keine kurzfristigen Stornierungen am Flughafen Charles-de-Gaulle oder Orly gab und 82 % der Abflüge weniger als 15 Minuten verspätet starteten.
Die Verbesserung folgt auf den Rückzug zweier kleinerer Gewerkschaften aus dem Streit, nachdem die Regierung Gespräche über Personalstärken und die Modernisierung des Radarsystems zugesagt hatte. Auch die großen Billigflieger Ryanair und easyJet, die Anfang der Woche Dutzende Flüge gestrichen hatten, nahmen nahezu ihr volles Programm wieder auf.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Entspannung eine höhere Zuverlässigkeit in der wichtigen Konferenzsaison zum Jahresende. Dennoch wird den globalen Mobilitätsteams geraten, flexible Tickets zu behalten, da die größte Gewerkschaft SNCTA weitere Aktionen nicht ausgeschlossen hat, falls die Verhandlungen ins Stocken geraten. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter zudem daran erinnern, dass die EU-Fluggastrechte bei Verspätungen von mehr als drei Stunden Anspruch auf Umbuchung oder Hotelkosten gewähren.
Air France kündigte an, im Falle weiterer Streiks Langstreckenflüge und lukrative Firmenrouten zu priorisieren – ein Vorgehen, das transatlantische und Asien-Pazifik-Verbindungen bevorzugt, aber die Kapazitäten im Inland einschränken könnte.
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende Fragilität der Arbeitslandschaft in der französischen Luftfahrt. Während Mobilitätsplaner diese Woche aufatmen können, sollten sie weiterhin Notfallbudgets vorsehen und Bahnoptionen für inner-europäische Reisen in Betracht ziehen.
Die Verbesserung folgt auf den Rückzug zweier kleinerer Gewerkschaften aus dem Streit, nachdem die Regierung Gespräche über Personalstärken und die Modernisierung des Radarsystems zugesagt hatte. Auch die großen Billigflieger Ryanair und easyJet, die Anfang der Woche Dutzende Flüge gestrichen hatten, nahmen nahezu ihr volles Programm wieder auf.
Für Geschäftsreisende bedeutet die Entspannung eine höhere Zuverlässigkeit in der wichtigen Konferenzsaison zum Jahresende. Dennoch wird den globalen Mobilitätsteams geraten, flexible Tickets zu behalten, da die größte Gewerkschaft SNCTA weitere Aktionen nicht ausgeschlossen hat, falls die Verhandlungen ins Stocken geraten. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiter zudem daran erinnern, dass die EU-Fluggastrechte bei Verspätungen von mehr als drei Stunden Anspruch auf Umbuchung oder Hotelkosten gewähren.
Air France kündigte an, im Falle weiterer Streiks Langstreckenflüge und lukrative Firmenrouten zu priorisieren – ein Vorgehen, das transatlantische und Asien-Pazifik-Verbindungen bevorzugt, aber die Kapazitäten im Inland einschränken könnte.
Der Vorfall verdeutlicht die anhaltende Fragilität der Arbeitslandschaft in der französischen Luftfahrt. Während Mobilitätsplaner diese Woche aufatmen können, sollten sie weiterhin Notfallbudgets vorsehen und Bahnoptionen für inner-europäische Reisen in Betracht ziehen.
Quelle: Voyages d’Affaires