
Reisende, die in diesem Monat eine Autofahrt vom Vereinigten Königreich nach Frankreich planen, erhalten eine vorübergehende Atempause vom neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union. Am 4. November bestätigte der Hafen von Dover, dass die Einführung des biometrischen Grenzverfahrens für touristische Fahrzeuge „auf Wunsch der französischen Behörden“ pausiert wurde, obwohl die technische Ausstattung und das Personal bereits bereitstehen und Lastwagen sowie Reisebusse das System bereits nutzen.
Das EES, das seit dem 12. Oktober an ausgewählten Schengen-Außengrenzen in Betrieb ist, verlangt von Nicht-EU-Passagieren die Registrierung von Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücken und Passdaten bei der ersten Einreise und ersetzt das manuelle Abstempeln der Pässe. Die nächste Phase in Dover sollte ab dem 1. November auf Passagiere in Privatfahrzeugen ausgeweitet werden, was Befürchtungen über sechsmal längere Abfertigungszeiten an den gemeinsamen britisch-französischen Kontrollstellen auslöste. Die französische Grenzpolizei, die die Ausreisekontrolle in Dover betreibt, bat um mehr Zeit, um die Abläufe und die Kommunikation mit den Reisenden zu optimieren, bevor das System vollständig aktiviert wird.
Die Verzögerung seitens Frankreich verschafft Fährbetreibern und Reiseveranstaltern, die den Weihnachtsreiseverkehr abwickeln, Luft zum Atmen. Unternehmen wie DFDS und P&O Ferries hatten bereits Notfallpläne erstellt, darunter gestaffelte Check-in-Zeiten und eine Online-Voranmeldung, um Warteschlangen zu vermeiden, die sich bis auf die A20 und M20 zurückstauen könnten. Britische Geschäftsreiseverbände begrüßten die Pause und forderten beide Regierungen auf, einen klaren Zeitplan für die Aktivierung zu veröffentlichen, damit Unternehmen ihre mobilen Mitarbeiter rechtzeitig informieren können.
Experten für Grenztechnologie sehen in der kurzfristigen Verschiebung auch eine Chance für Frankreich, die Leistungsdaten der Pilotprojekte für den Güterverkehr in Dover und Folkestone auszuwerten und die neue PARAFE-E-Gate-Software des Landes mit dem EES zu integrieren, bevor das System vollständig für Touristen eingeführt wird. Die vollständige Einführung an allen Schengen-Außengrenzen muss laut EU-Recht bis zum 10. April 2026 erfolgen, womit der franco-britische Korridor weiterhin der prominenteste Testfall des Systems bleibt.
Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft, die Hinweise der Verkehrsträger weiterhin genau zu beobachten: Geschäftsreisende in Pkw unterliegen vorerst noch den üblichen Passkontrollen, sollten aber damit rechnen, dass das biometrische System mit kurzer Vorankündigung aktiviert wird, sobald Paris grünes Licht gibt.
Das EES, das seit dem 12. Oktober an ausgewählten Schengen-Außengrenzen in Betrieb ist, verlangt von Nicht-EU-Passagieren die Registrierung von Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücken und Passdaten bei der ersten Einreise und ersetzt das manuelle Abstempeln der Pässe. Die nächste Phase in Dover sollte ab dem 1. November auf Passagiere in Privatfahrzeugen ausgeweitet werden, was Befürchtungen über sechsmal längere Abfertigungszeiten an den gemeinsamen britisch-französischen Kontrollstellen auslöste. Die französische Grenzpolizei, die die Ausreisekontrolle in Dover betreibt, bat um mehr Zeit, um die Abläufe und die Kommunikation mit den Reisenden zu optimieren, bevor das System vollständig aktiviert wird.
Die Verzögerung seitens Frankreich verschafft Fährbetreibern und Reiseveranstaltern, die den Weihnachtsreiseverkehr abwickeln, Luft zum Atmen. Unternehmen wie DFDS und P&O Ferries hatten bereits Notfallpläne erstellt, darunter gestaffelte Check-in-Zeiten und eine Online-Voranmeldung, um Warteschlangen zu vermeiden, die sich bis auf die A20 und M20 zurückstauen könnten. Britische Geschäftsreiseverbände begrüßten die Pause und forderten beide Regierungen auf, einen klaren Zeitplan für die Aktivierung zu veröffentlichen, damit Unternehmen ihre mobilen Mitarbeiter rechtzeitig informieren können.
Experten für Grenztechnologie sehen in der kurzfristigen Verschiebung auch eine Chance für Frankreich, die Leistungsdaten der Pilotprojekte für den Güterverkehr in Dover und Folkestone auszuwerten und die neue PARAFE-E-Gate-Software des Landes mit dem EES zu integrieren, bevor das System vollständig für Touristen eingeführt wird. Die vollständige Einführung an allen Schengen-Außengrenzen muss laut EU-Recht bis zum 10. April 2026 erfolgen, womit der franco-britische Korridor weiterhin der prominenteste Testfall des Systems bleibt.
Für Mobilitätsmanager lautet die Botschaft, die Hinweise der Verkehrsträger weiterhin genau zu beobachten: Geschäftsreisende in Pkw unterliegen vorerst noch den üblichen Passkontrollen, sollten aber damit rechnen, dass das biometrische System mit kurzer Vorankündigung aktiviert wird, sobald Paris grünes Licht gibt.
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